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Paul Krugman – Der Mythos vom globalen Wirtschaftskrieg

13. Oktober 2007

Paul KrugmanAuf einer Veranstaltung des frisch gewählten Präsidenten Clinton lauschte der amerikanische Ökonom Paul Krugman einem Vortrag des damaligen Apple-Chefs John Sculley über den "globalen Krieg in der Wirtschaft". Die martialische Rede erntete begeisterten Applaus anwesender Honoratioren.

Krugman klatschte nicht, sondern dachte nach: In seinen Augen war die Weltwirtschaft keineswegs der Kampf um einen Kuchen namens Wohlstand, kein Nullsummenspiel, bei dem der eine dem anderen etwas wegnahm. Doch die Populisten, die genau dies behaupteten, stießen nicht nur überall auf offene Ohren, sondern machten mit ihren Thesen zudem ordentlich Kasse.

Also schrieb Krugman eine Generalabrechnung mit den "Pop-Ökonomen". Man kann ihm nur dankbar sein dafür, denn es beleuchtet das Thema Internationaler Wettbewerb mit vielen plausiblen Beispielen (leider meist nur aus den USA), Analysen und Kommentaren, gewürzt mit reichlich Polemik gegen seine akademischen Widersacher. Schade nur, dass Krugman in vielen Kapiteln immer wieder von vorne anfängt und die Thesen und Themen gebetsmühlenartig wiederholt – wohl weil das Buch eine Zweitverwertung einzelner, bereits vorher veröffentlichter Artikel ist.

getAbstract.com empfiehlt es trotzdem allen, die bei den Themen Globalisierung und Internationaler Wettbewerb fundiert mitreden wollen.

Über den Autor

Paul Krugman gilt als einer der brillantesten amerikanischen Ökonomen der jüngeren Generation. Er lehrt am Massachusetts Institute of Technology in Cambridge und ist Autor zahlreicher Bücher, u. a. The Return of Depression Economics und The Great Unraveling (Der große Ausverkauf) sowie Kolumnist der New York Times.

Die ausführlichen Zusammenfassungen der Bücher können Sie hier bestellen.

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