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Gossen-Preis 2009 geht an Holger Görg

10. September 2009

Diesjähriger Gossen-Preisträger ist der Kieler Professor für International Economics Holger Görg. Mit seinen empirischen Arbeiten zum Außenhandel habe er wesentlich zum Verständnis der komplizierten Prozesse der Globalisierung beigetragen, lobte Lars-Hendrik Röller, Präsident des Vereins für Socialpolitik.

Holger Görg lieferte wichtige Beiträge zu Unternehmensentscheidungen, im Ausland zu investieren, outzusourcen oder zu exportieren und die Auswirkungen auf Produktivität und Beschäftigung.

Görgs Forschungsarbeiten seien politikrelevant, betonte Vereinspräsident Röller, der 2002 selber den Gossen-Preis erhielt. Röller hob einige Paper von Görg hervor. Bisher habe die Forschung nur horizontale Fusionen von Unternehmen untersucht. Görg habe in einem Paper die Analyse auch auf vertikale Zusammenschlüsse erweitert und so wichtige Unterschiede aufgezeigt. In einem weiteren Paper habe er am Beispiel Irlands belegt, wie extrem staatliche Exporthilfe in letzter Zeit angestiegen sei.

Der Preis, der einmal im Jahr vom Verein für Socialpolitik verliehen wird und mit 10 000 Euro dotiert ist, soll die Internationalisierung der deutschen Wirtschaftswissenschaft fördern. Der Preisträger darf nicht älter als 45 Jahre sein.

Von Charlotte Bartels

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