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Wirtschaftsdienst exklusiv – Ökonomischer Klimaschutz

16. November 2009

Die Aussichten für ein Klimaschutzabkommen in Kopenhagen sind nicht besonders gut sind. Tatsächlich hat die Debatte um die richtigen Instrumente des Klimaschutzes erst begonnen. 

Um den Klimawandel wirksam aufzuhalten, müssten die Treibhausgasemissionen auf 3 Tonnen pro Kopf weltweit stabilisiert werden, schreibt Claudia Kemfert, Abteilungsleiterin am DIW in der neuesten Ausgabe des Wirtschaftsdienstes.

Der Post-Kyoto-Politikprozess werde nur dann Erfolg haben, wenn es gelinge, die nationalen Bedingungen, ökonomische und soziale Entwicklungen und Interessen einzubeziehen. Ein globales Cap- and Trade-System wird es als Post -Kyoto nicht geben, da Länder mit hohem Emissionsniveau derzeit kein Interesse daran haben, stark wachsende Volkswirtschaften zu subventionieren, so Kemfert.

Immerhin sei in den USA ein Umdenken im Gange. Diese Entwicklung ist ein positives Signal für den Klimaschutz für die weltweiten  Klimaverhandlungen. Denn die USA seien ganz anders als Europa oder gar Deutschland in der Vergangenheit nicht aktiv für den Klimaschutz eingetreten. “Interessant ist heute, dass gerade die Republikanischen Senatoren sich insbesondere für eine Abkehr vom Öl aussprechen und verstärkt heimische Energieträger nutzen wollen, die nur wenig Treibhausgase verursachen.” Eine Wende hin zu einer „grünen Wirtschaft“ verspricht ökonomische Vorteile wie Arbeitsplätze und eingesparte Energiekosten. Die Argumentation gleiche der deutschen Politik sehr, schreibt Kemfert.

Den gesamten Text lesen Sie hier. Und hier geht es zur Zeitschrift Wirtschaftsdienst.

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