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Wirtschaftsdienst exklusiv – Ungleichheit, die vergessene Krisenursache

14. Januar 2010

Dass die Realloehne in Deutschland ueber viele Jahre nicht gestiegen sind, war nicht nur unangenehm fuer die Betroffenen. Es koennte auch eine wichtige Ursache der Finanzkrise gewesen sein. 

Das jedenfalls  ist die Position von drei Autoren des Forschungsinstituts IMK der Boeckler-Stiftung. Gustav Horn, Simon Sturn und Till van Treeck stellen in einem Artikel der Zeitschrift “Wirtschaftsdienst” fest, dass die in vielen Ländern gewachsene Einkommensungleichheit international zunehmend als eine wesentliche Ursache für die Weltwirtschaftskrise und die globalen Ungleichgewichte im Außenhandel hervorgehoben wird. Hingegen ist die Debatte in Deutschland teilweise noch immer durch die Forderung nach weiterer Lohnzurückhaltung und sozialpolitischen Einschnitten gekennzeichnet. Erforderlich wäre aber eine gleichmäßigere Einkommensverteilung und eine Abkehr von der Lohnzurückhaltung, um der latenten Nachfrageschwäche zu begegnen.

Den gesamten Text dieses Zeitgesprächs lesen Sie hier. Und hier geht es zur Zeitschrift Wirtschaftsdienst.

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