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Wirtschaftsdienst exklusiv – Mehr Fiskalkompetenz für die EU?

18. Februar 2011

Die Schuldenkrise der Euro-Länder hat schlaglichtartig die erheblichen finanzpolitischen Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten verdeutlicht. Viele der damit verbundenen Konflikte und Probleme wären möglicherweise zu entschärfen, wenn die EU mehr Kompetenzen im fiskalischen Bereich erhielte. Dies wird von den Ökonomen aus verschiedenen Gründen aber mehrheitlich abgelehnt. Gegen eine europaweite Steuerharmonisierung argumentiert auch Lars P. Feld, jüngst zum Mitglied des Sachverständigenrates ernannt, in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Wirtschaftsdienst.

Mit ihrem Vorstoß für einen Pakt für Wettbewerbsfähigkeit in Europa zielt die Bundesregierung darauf ab, durch wirtschaftspolitische Koordination zwischen den Ländern der Eurozone die Schuldenprobleme in der EU zu bewältigen. Die Wettbewerbsfähigkeit der hoch verschuldeten Länder soll dadurch gesteigert werden, dass Unterschiede in der Lohnpolitik, der Steuerpolitik und der Haushaltsführung reduziert werden. Problematisch wird ein solcher Pakt jedoch dann, wenn die Bedingungen für die Länder mit hoher Wettbewerbsfähigkeit verschlechtert werden.

Den Text finden Sie hier.

Und hier geht es zur Quelle.

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