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März-Umfrage im Konjunktur-Schattenrat

23. März 2011

Hier ist die vollständige Auswertung der jüngsten Umfrage unter Deutschlands Top-Konjunkturexperten. 12 Chefökonomen und Institutschefs haben im März teilgenommen.

1. Welche Folgen wird die Dreifach-Katastrophe aus Erdbeben, Tsunami und Atomgefahr nach heutigem Stand für Japans Wirtschaft haben? (a-e – Mehrfachantworten möglich, in Prozent)
a) das BIP wird im ersten Quartal gegenüber Vorquartal voraussichtlich schrumpfen, dann aber wieder zulegen 30
b) das BIP wird (zumindest) im ersten und zweiten Quartal schrumpfen 25
c) das BIP wird zwar schwächer als sonst wachsen, aber nicht schrumpfen 0
d) der Wachstumstrend dürfte durch die Katastrophe auf längere Zeit gedämpft werden 10
e) der Wiederaufbau wird das Wachstum über mehrere Quartale spürbar stützen 35
2. Wird die Katastrophe in Japan Folgen für die deutsche Konjunktur haben? (Antworten in Prozent)
a) es wird einen spürbaren Dämpfer in den Stimmungsindikatoren, aber keine nennenswerte Verlangsamung des Wachstums (um mehr als ein Zehntel qoq) geben 23,1
b) es wird weder einen spürbaren Stimmungsdämpfer, noch nennenswerte reale Folgen haben 69,2
c) es wird eine spürbare Stimmungseintrübung und einen Dämpfer für das Wachstum im ersten und/oder zweiten Quartal geben 7,7
d) der Schock könnte zu einer dauerhaften Verlangsamung des Wachstums in Deutschland führen 0
3. Wie sollte die EZB auf die Japan-Katastrophe und ihre Folgen (höhere Unsicherheit, eher wieder fallende Ölpreise…) reagieren? (Antworten in Prozent)
a) sie sollte die avisierte Zinserhöhung um einen Monat verschieben 8,3
b) sie sollte die avisierte Zinserhöhung um mindestens zwei Monate verschieben 0
c) sie sollte die avisierte Zinserhöhung auf unbestimmte Zeit verschieben 8,3
d) sie sollte die Zinserhöhung auf ihrere nächsten Sitzung wie angedeutet umsetzen 83,3
4. Die EZB hat ihre Zinsankündigung mit der Befürchtung begründet, die jüngsten Anstiege bei Rohstoffpreisen könnten gefährliche Zweitrundeneffekte (vor allem bei den Löhnen) mit sich bringen. Für wie berechtigt halten Sie diese Sorge? (Antworten in Prozent)
a) völlig berechtigt 15,4
b) eher berechtigt 61,5
c) eher unberechtigt 23,1
d) völlig unberechtigt 0
5. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit eines starken Wiederanstiegs des Ölpreises 2011 auf anhaltend mehr als 120 $ je Barrel? (0-100%, Schnitt der Antworten) 45
6. Wie gut stehen Ihrer Meinung nach die Chancen, dass es den EU-Staaten gelingt, die Inanspruchnahme des Rettungsschirms durch weitere Staaten 2011 zu verhindern? (0-100%, Schnitt der Antworten) 35,4
7. Welche Auswirkungen hätten steigende EZB-Zinsen auf dieses Risiko (Rettungsschirm-Inanspruchnahme)? (Antworten in Prozent)
a) das Risiko erhöht sich dadurch stark 0
b) das Risiko erhöht sich dadurch nennenswert 38,5
c) das Risiko erhöht sich dadurch kaum 46,2
d) das Risiko bleibt davon unberührt 15,4
8. Mit welcher BIP-Entwicklung in Deutschland rechnen Sie… (Veränderung gegenüber Vorquartal in Prozent)
 … im ersten Quartal 2011? 0,7
 … im zweiten Quartal 2011? 0,6
9. Wie ist Ihre aktuelle Prognose für das Wirtschaftswachstum in Deutschland (nicht kalenderbereinigt)?
2011 2,8
2012 2
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