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Dezember-Umfrage im Konjunktur-Schattenrat

8. Dezember 2011

Ein Scheitern des EU-Gipfels am Wochenende könnte deutliche negative Folgen für die Konjunktur haben. Das ist die Hauptbotschaft einer Blitzumfrage der FTD im FTD-Schattenrat. 

Hier die Ergebnisse im Einzelnen.

1. Ist das Risiko einer tieferen Rezession in der Euro-Zone in den vergangenen Wochen alles in allem…
a) etwas gesunken 17,60
b) stark gesunken 0
c) unverändert geblieben 5,90
d) etwas gestiegen 41,20
e) stark gestiegen 35,30
2. Ganz grundsätzlich gesprochen: Ein Scheitern des EU-Gipfels am kommenden Wochenende…
a) könnte dramatische Folgen für die Konjunktur haben 23,50
b) würde die Konjunktur stark beeinträchtigen 70,60
c) würde die Konjunktur wahrscheinlich kaum beeinträchtigen 5,90
d) hätte wahrscheinlich keine Folgen für die Konjunktur 0
3. Wie hoch schätzen Sie für die kommenden Quartale die Wahrscheinlichkeit einer Rezession ein (zwei Quartale BIP-Rückgang hintereinander)? (0-100%)
3.1 in Deutschland 30,00
3.2 in den USA 20,00
3.3 in der Euro-Zone 75,00
4. Für Deutschland gibt es derzeit sehr unterschiedliche Signale von den Frühindikatoren: ZEW deutet auf Depression, PMI auf Industrierezession und Ifo eher auf verlangsamtes Wachstum ohne Einbruch. Welcher der drei Indikatoren spiegelt Ihrer Einschätzung nach derzeit am besten die unmittelbaren konjunkturellen Aussichten? (a-c)
a) ZEW 0
b) PMI 31,30
c) Ifo-Geschäftsklima 68,80
5. Trotz der erwarteten starken Wachstumsverlangsamung 2012 wird für Deutschland bislang eine (wenn auch verlangsamte) Fortsetzung des Anstiegs der Erwerbstätigkeit erwartet. Wie hoch schätzen Sie die Wahrscheinlichkeit einer deutlich schlechteren Entwicklung samt spürbarem Anstieg der Arbeitslosigkeit ein? (0-100%) 30,00
6. Wie hoch schätzen Sie die Wahrscheinlichkeit ein, dass das deutsche Staatsdefizit 2012 deutlich stärker steigt als bislang allgemein erwartet? (0-100%) 50,00
7. Derzeit kursiert die Sorge, dass die neuen Kapitalforderungen an die Banken zu nennenswerten negativen konjunktuellen Folgen führen könnten. Wie schätzen Sie das ein? (a-d)
a) die neuen Anforderungen werden stark dazu beizutragen, dass es in den nächsten Monaten wohl zu einer Kreditklemme kommt 6,20
b) die Kreditvergabe dürfte deutlich gebremst werden 50,00
c) die Kreditvergabe der Banken dürfte nur unmaßgeblich gebremst werden 43,80
d) die neuen Regeln werden keine konjunkturell relevanten Folgen für die Kreditvergabe haben 0
8. Wie hoch schätzen Sie die Gefahr ein, dass es für Italien und/oder Frankreich in den nächsten Tagen oder Wochen zu einer Panik bzw einem Käuferstreik an den Staatsanleihemärkten kommt? (0-100%) 30
9. Wie hoch würden Sie derzeit das Risiko eines Auseinanderbrechens der Währungsunion einschätzen? (0-100%) 12,50
10.  Sollte die EZB ihren Leitzins angesichts der Rezessionsgefahr und nachlassenden Inflationsdrucks bald wieder senken?
a) ja, auf ihrer nächsten (Zins-)Sitzung 82,40
b) ja, aber erst im neuen Jahr 5,90
c) erst wenn sich die konjunkturellen Warnsignale noch einmal deutlich verschärfen 5,90
d) sie sollte ihren Leitzins auf absebare Zeit unverändert lassen 5,90
e) sie sollte ihren Leitzins in den nächsten Monaten erhöhen 0
11. Wie ist Ihre aktuelle Prognose für das Wirtschaftswachstum in Deutschland (nicht kalenderbereinigt)?
2011 3,0
2012 0,5
2013 (erste Prognose) 1,50
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