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Wirtschaftsdienst exklusiv – Konvergenzen und Divergenzen im “Währungsraum USA” im Vergleich zur Eurozone

11. Januar 2012

Während die gemeinsame Währung der 17 Staaten der Eurozone immer stärkerem Druck ausgesetzt ist, bleibt der US-Dollar stabil – trotz 50 teilweise stark divergierender Bundesstaaten. Im Vergleich der Währungsräume wird deutlich, dass insbesondere nicht-ökonomische Faktoren eine entscheidende Rolle spielen.

Zum Vergleich von Eurozone und dem „Währungsraum USA“ betrachten Berend Diekmann, Christoph Menzel und Tobias Thomae vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, folgende Kriterien: Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts, Inflation und Lohnstückkosten.

Bei der empirischen Untersuchung zeigen sich ungefähr ähnliche Abweichungen zwischen den Teilstaaten in beiden untersuchten Währungsräumen. Unterschiede stellen allerdings die Fiskalunion und die indirekten Ausgleichsmechanismen dar, die in den USA vorherrschen. So beteiligt sich die amerikanische Bundesregierung teilweise zu über 40 Prozent an den Ausgaben der einzelnen Bundesstaaten.

Ein weiterer, gewichtiger Faktor für die stärkere Koheränz zwischen den 50 US-amerikanischen Bundesstaaten ist die höhere Mobilität von Arbeitskräften. Diesen Umstand führen die Autoren auf die große sprachliche und kulturelle Homogenität in den USA zurück. In den 17 Staaten der Eurozone behindern vor allem Sprachbarrieren sowie verschiedene Rechtssysteme und Institutionen die Binnenmigration.

Den Text finden Sie hier.

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