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Februar-Umfrage im Konjunktur-Schattenrat

28. Februar 2012

Die Februar-Umfrage im FTD-Schattenrat.

1. Ist das Risiko einer tieferen Rezession in der Euro-Zone in den vergangenen Wochen alles in allem…
a) etwas gesunken 30,8
b) stark gesunken 38,5
c) unverändert geblieben 30,8
d) etwas gestiegen 0
e) stark gestiegen 0
2. Wichtige Frühindikatorenfür die deutsche Konjunktur wie das Ifo-Geschäftsklima scheinen Ende 2011 einen Tiefpunkt erreicht zu haben. Was hat Ihrer Einschätzung nach den Abwärtstrend maßgeblich gestoppt?
a) eine konjunkturelle Stabilisierung und Erholung in den USA, China und anderen Schwellenländern 61,5
b) ein Abbau der Unsicherheit bzw Abwendung schlimmerer Szenarien in der Euro-Krise durch die Intervention der Notenbanken 61,5
c) die Unternehmen haben lediglich einen vorher übertriebenen Vertrauensverlust korrigiert 38,5
3. Seit Anfang des Jahres scheint sich die Lage an den Finanzmärkten hinsichtlich der Euro-Schuldenkrise deutlich beruhigt zu haben. Was hat Ihrer Einschätzung nach am stärksten dazu beigetragen?
a) die Interventionen der Notenbanken erst im Dollar-Geschäft, dann durch die EZB im Dezember 84,6
b) die Stärkung der Rettungsmechanismen (EFSF, ESM, IWF-Beteiligung) 7,7
c) Regierungswechsel und verschärfte Konsolidierungsprogramme in Griechenland, Italien und Spanien 38,5
d) die EU-Gipfelbeschlüsse vom Dezember 0
4. Ganz grundsätzlich: Wie schätzen Sie die nächsten Monate bezüglich der Krise um die Staatsschulden in der Euro-Zone ein? Welcher Aussage würden Sie am ehesten zustimmen?
a) die Euro-Krise hat ihren Höhepunkt überschritten, die Lage an den Finanzmärkten wird sich jetzt immer stärker beruhigen 15,4
b) die Krise wird in den nächsten Wochen noch einmal eskalieren 23,1
c) die Krise wird weiter vor sich hinschwelen, aber auch nicht eskalieren 61,5
5. Wann wird die Arbeitslosigkeit in Deutschland saisonbereinigt in der Tendenz (jenseits eines einzelnen Monats) wieder zu steigen beginnen?
a) in diesen Wochen 0
b) im Frühjahr 2012  (Q2) 7,7
c) frühestens im Sommer 2012  (Q3) 15,4
d) ich erwarte keinen Anstieg der Arbeitslosenzahlen 76,9
6. Wie werden sich die Löhne und Gehälter 2012 in Deutschland entwickeln (Anstieg der nominalen Bruttolohn- und Gehaltssumme)?
a) deutlich schwächer als 2011 7,7
b) etwas schwächer 38,5
c) so wie 2011 7,7
d) etwas stärker als 2011 38,5
e) viel stärker als 2011 7,7
7. Wie wird sich die gesamte Binnennachfrage in Deutschland 2012 entwickeln?
a) genauso stark wie 2011 23,1
b) stärker als 2011 7,7
c) schwächer als 2011 69,2
8. Derzeit kursiert die Sorge, dass die neuen Kapitalforderungen an die Banken zu nennenswerten negativen konjunktuellen Folgen für Deutschland führen könnten. Wie schätzen Sie das ein?
a) die neuen Anforderungen werden stark dazu beizutragen, dass es in den nächsten Monaten wohl zu einer Kreditklemme kommt 0
b) die Kreditvergabe dürfte deutlich gebremst werden 7,7
c) die Kreditvergabe der Banken dürfte nur unmaßgeblich gebremst werden 69,2
d) die neuen Regeln werden keine konjunkturell relevanten Folgen für die Kreditvergabe haben 23,1
9. Sollte die EZB ihren Leitzins weiter senken?
a) ja, auf ihrer nächsten (Zins-)Sitzung 15,4
b) erst wenn sich die konjunkturellen Warnsignale noch einmal deutlich verstärken  46,2
c) sie sollte ihren Leitzins auf absebare Zeit unverändert lassen 38,5
d) sie sollte ihren Leitzins in den nächsten Monaten erhöhen 0
10. Wie ist Ihre aktuelle Prognose für das Wirtschaftswachstum in Deutschland (nicht kalenderbereinigt, Schnitt aller Antworten)?
2011 3%
2012 0,7
2013 1,7
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