Die Februar-Umfrage im FTD-Schattenrat.
| 1. Ist das Risiko einer tieferen Rezession in der Euro-Zone in den vergangenen Wochen alles in allem… |
| a) etwas gesunken |
30,8 |
| b) stark gesunken |
38,5 |
| c) unverändert geblieben |
30,8 |
| d) etwas gestiegen |
0 |
| e) stark gestiegen |
0 |
| 2. Wichtige Frühindikatorenfür die deutsche Konjunktur wie das Ifo-Geschäftsklima scheinen Ende 2011 einen Tiefpunkt erreicht zu haben. Was hat Ihrer Einschätzung nach den Abwärtstrend maßgeblich gestoppt? |
| a) eine konjunkturelle Stabilisierung und Erholung in den USA, China und anderen Schwellenländern |
61,5 |
| b) ein Abbau der Unsicherheit bzw Abwendung schlimmerer Szenarien in der Euro-Krise durch die Intervention der Notenbanken |
61,5 |
| c) die Unternehmen haben lediglich einen vorher übertriebenen Vertrauensverlust korrigiert |
38,5 |
| 3. Seit Anfang des Jahres scheint sich die Lage an den Finanzmärkten hinsichtlich der Euro-Schuldenkrise deutlich beruhigt zu haben. Was hat Ihrer Einschätzung nach am stärksten dazu beigetragen? |
| a) die Interventionen der Notenbanken erst im Dollar-Geschäft, dann durch die EZB im Dezember |
84,6 |
| b) die Stärkung der Rettungsmechanismen (EFSF, ESM, IWF-Beteiligung) |
7,7 |
| c) Regierungswechsel und verschärfte Konsolidierungsprogramme in Griechenland, Italien und Spanien |
38,5 |
| d) die EU-Gipfelbeschlüsse vom Dezember |
0 |
| 4. Ganz grundsätzlich: Wie schätzen Sie die nächsten Monate bezüglich der Krise um die Staatsschulden in der Euro-Zone ein? Welcher Aussage würden Sie am ehesten zustimmen? |
| a) die Euro-Krise hat ihren Höhepunkt überschritten, die Lage an den Finanzmärkten wird sich jetzt immer stärker beruhigen |
15,4 |
| b) die Krise wird in den nächsten Wochen noch einmal eskalieren |
23,1 |
| c) die Krise wird weiter vor sich hinschwelen, aber auch nicht eskalieren |
61,5 |
| 5. Wann wird die Arbeitslosigkeit in Deutschland saisonbereinigt in der Tendenz (jenseits eines einzelnen Monats) wieder zu steigen beginnen? |
| a) in diesen Wochen |
0 |
| b) im Frühjahr 2012 (Q2) |
7,7 |
| c) frühestens im Sommer 2012 (Q3) |
15,4 |
| d) ich erwarte keinen Anstieg der Arbeitslosenzahlen |
76,9 |
| 6. Wie werden sich die Löhne und Gehälter 2012 in Deutschland entwickeln (Anstieg der nominalen Bruttolohn- und Gehaltssumme)? |
| a) deutlich schwächer als 2011 |
7,7 |
| b) etwas schwächer |
38,5 |
| c) so wie 2011 |
7,7 |
| d) etwas stärker als 2011 |
38,5 |
| e) viel stärker als 2011 |
7,7 |
| 7. Wie wird sich die gesamte Binnennachfrage in Deutschland 2012 entwickeln? |
| a) genauso stark wie 2011 |
23,1 |
| b) stärker als 2011 |
7,7 |
| c) schwächer als 2011 |
69,2 |
| 8. Derzeit kursiert die Sorge, dass die neuen Kapitalforderungen an die Banken zu nennenswerten negativen konjunktuellen Folgen für Deutschland führen könnten. Wie schätzen Sie das ein? |
| a) die neuen Anforderungen werden stark dazu beizutragen, dass es in den nächsten Monaten wohl zu einer Kreditklemme kommt |
0 |
| b) die Kreditvergabe dürfte deutlich gebremst werden |
7,7 |
| c) die Kreditvergabe der Banken dürfte nur unmaßgeblich gebremst werden |
69,2 |
| d) die neuen Regeln werden keine konjunkturell relevanten Folgen für die Kreditvergabe haben |
23,1 |
| 9. Sollte die EZB ihren Leitzins weiter senken? |
| a) ja, auf ihrer nächsten (Zins-)Sitzung |
15,4 |
| b) erst wenn sich die konjunkturellen Warnsignale noch einmal deutlich verstärken |
46,2 |
| c) sie sollte ihren Leitzins auf absebare Zeit unverändert lassen |
38,5 |
| d) sie sollte ihren Leitzins in den nächsten Monaten erhöhen |
0 |
| 10. Wie ist Ihre aktuelle Prognose für das Wirtschaftswachstum in Deutschland (nicht kalenderbereinigt, Schnitt aller Antworten)? |
| 2011 |
3% |
| 2012 |
0,7 |
| 2013 |
1,7 |
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