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Lehrmeister: Elinor Ostrom – Was mehr wird, wenn wir teilen

21. März 2012

Lehrmeister: Elinor Ostrom - Was mehr wird, wenn wir teilen

Gemeingüter zu nutzen und sie gleichzeitig für kommende Generationen zu erhalten, ist offenbar schwierig. Leer gefschte Meere, abgeholzte Wälder und viele andere ökologi-sche Katastrophen sind traurige Beispiele dafür.

Doch die Übernutzung und Ausbeutung der Gemeingüter ist häufg die Folge fehlender Regulierung oder falscher Anreize – und damit keineswegs unvermeidbar. Nobelpreisträgerin Elinor Ostrom plädiert für einen dritten Weg zwischen Markt und Staat. Sie schreibt wohltuend einfach und verkompliziert die Problematik nicht durch unnötiges Fachchinesisch.

Was man sich allerdings im ersten Teil des schmalen Büchleins gewünscht hätte, wären ein paar Beispiele zu den Regelungen, die sie vorschlägt. Wie diese konkret umgesetzt werden können, muss sich der Leser selbst ausmalen. Das allerdings kann äußerst anregend sein. Das Buch ist Pfichtlektüre für Politiker und Ökonomen, meint getAbstract – und grundsätzlich für alle, die es mit der nachhaltigen Ressourcennutzung ernst meinen.

Über die Autorin

Elinor Ostrom ist Professorin für Politikwissenschaften an der Indiana University in Bloomington, USA. Für ihre Forschungsarbeiten zum Thema der kollektiven Ressourcennutzung wurde sie 2009 als erste Frau mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet.

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