Hier sind die Details der Juni-Umfrage unter den führenden deutschen Experten im Konjunkturschattenrat der FTD.
| 1. Welchen Einfluss dürfte der (beruhigende) Ausgang der Wahlen in Griechenland auf die konjunkturellen Perspektiven in Deutschland haben? (a-c) |
| a) Wahlausgang und Regierungsbildung in Griechenland tragen zu einer baldigen Stabilisierung bei |
21,4 |
| b) Keinen, das wird den konjunkturellen Abwärtstrend nicht stoppen, weil die Angst vor einer Eskalation der Euro-Krise, einem Austritt oder einem Auseinanderbrechen bleibt |
64,3 |
| c) Keinen, die Konjunktur wird sich unabhängig von der Entwickung in Griechenland stabilisieren |
14,3 |
| 2. Für wie robust halten Sie die globale Konjunktur? (a-c) |
| a) der globalen Konjunktur droht in den nächsten Monaten ein herber Rückschlag |
20,0 |
| b) die globale Konjunktur ist derzeit von einer Art Wellblechkonjunktur geprägt, wo sich bessere und schlechtere Phasen abwechseln |
80,0 |
| c) die globale Konjunktur bleibt auf einem relativ robusten Erholungskurs |
0,0 |
| 3. Wie würden Sie den starken Rückgang der Rohstoffpreise in den vergangenen Wochen am ehesten einordnen (welche Aussage dominiert)? (a-c) |
| a) der Rückgang der Rohstoffpreise ist ein Warnsignal und deutet auf einen Einbruch der Konjunktur (wie im Sommer 2008) |
28,6 |
| b) der Rückgang stützt die globale Konjunktur schon jetzt oder wird dies in den nächsten Wochen tun |
50,0 |
| c) weder noch |
21,4 |
| 4. Für wie groß halten Sie die Gefahr, dass es in den nächsten Wochen/Monaten in der oder durch die Euro-Zone zu einer Art Lehman-Moment kommt? (a-d) |
| a) sehr gering |
14,3 |
| b) niedrig |
64,3 |
| c) groß |
14,3 |
| d) sehr groß |
7,1 |
| 5. Für wie wahrscheinlich halten Sie, dass die Euro-Zone in den nächsten zwölf Monaten auseinanderbricht? (0-100%) |
17,0 |
| 6. Für wie wahrscheinlich halten Sie, dass die deutsche Wirtschaft 2012/13 in eine Rezession gerät ? (0-100%) |
24,0 |
| 7. Über welche Kanäle könnte sich eine Zuspitzung der Euro-Krise am ehesten bemerkbar machen? (a-d – Mehrfachnennungen) |
| a) über Einbrüche im Außenhandel mit den Ländern der Euro-Zone |
28,6 |
| b) über eine Schockstarre im Finanzsystem (nach Bankenpleiten, einem Bank run o.ä.) wie nach der Lehman-Pleite im Herbst 2008 |
21,4 |
| c) über eine Unsicherheitsstarre in den Unternehmen via Stopp von Investitionsprojekten |
33,3 |
| d) über die konjunkturellen Folgen einer Ansteckung anderer Euro-Krisenländer wie Spanien, Portugal oder Italien |
16,7 |
| 8. Sollte die EZB ihren Leitzins weiter senken? (a-d) |
| a) ja, auf ihrer nächsten (Zins-)Sitzung |
53,3 |
| b) erst wenn sich die konjunkturellen Warnsignale noch einmal deutlich verstärken |
6,7 |
| c) sie sollte ihren Leitzins auf absebare Zeit unverändert lassen |
40,0 |
| d) sie sollte ihren Leitzins in den nächsten Monaten erhöhen |
0,0 |
| 9. Wie ist Ihre aktuelle Prognose für das Wirtschaftswachstum in Deutschland (nicht kalenderbereinigt)? |
| 2012: % |
1,0 |
| 2013: % |
1,5 |
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