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Juni-Umfrage im Konjunkturschattenrat – die Details

25. Juni 2012

Hier sind die Details der Juni-Umfrage unter den führenden deutschen Experten im Konjunkturschattenrat der FTD.

1. Welchen Einfluss dürfte der (beruhigende) Ausgang der Wahlen in Griechenland auf die konjunkturellen Perspektiven in Deutschland haben? (a-c)
a) Wahlausgang und Regierungsbildung in Griechenland tragen zu einer baldigen Stabilisierung bei 21,4
b) Keinen, das wird den konjunkturellen Abwärtstrend nicht stoppen, weil die Angst vor einer Eskalation der Euro-Krise, einem Austritt oder einem Auseinanderbrechen bleibt 64,3
c) Keinen, die Konjunktur wird sich unabhängig von der Entwickung in Griechenland stabilisieren 14,3
2. Für wie robust halten Sie die globale Konjunktur? (a-c)
a) der globalen Konjunktur droht in den nächsten Monaten ein herber Rückschlag 20,0
b) die globale Konjunktur ist derzeit von einer Art Wellblechkonjunktur geprägt, wo sich bessere und schlechtere Phasen abwechseln 80,0
c) die globale Konjunktur bleibt auf einem relativ robusten Erholungskurs 0,0
3. Wie würden Sie den starken Rückgang der Rohstoffpreise in den vergangenen Wochen am ehesten einordnen (welche Aussage dominiert)? (a-c)
a) der Rückgang der Rohstoffpreise ist ein Warnsignal und deutet auf einen Einbruch der Konjunktur (wie im Sommer 2008) 28,6
b) der Rückgang stützt die globale Konjunktur schon jetzt oder wird dies in den nächsten Wochen tun 50,0
c) weder noch 21,4
4. Für wie groß halten Sie die Gefahr, dass es in den nächsten Wochen/Monaten in der oder durch die Euro-Zone zu einer Art Lehman-Moment kommt? (a-d)
a) sehr gering 14,3
b) niedrig 64,3
c) groß 14,3
d) sehr groß 7,1
5. Für wie wahrscheinlich halten Sie, dass die Euro-Zone in den nächsten zwölf Monaten auseinanderbricht? (0-100%) 17,0
6. Für wie wahrscheinlich halten Sie, dass die deutsche Wirtschaft 2012/13 in eine Rezession gerät ? (0-100%) 24,0
7. Über welche Kanäle könnte sich eine Zuspitzung der Euro-Krise am ehesten bemerkbar machen? (a-d – Mehrfachnennungen)
a) über Einbrüche im Außenhandel mit den Ländern der Euro-Zone 28,6
b) über eine Schockstarre im Finanzsystem (nach Bankenpleiten, einem Bank run o.ä.) wie nach der Lehman-Pleite im Herbst 2008 21,4
c) über eine Unsicherheitsstarre in den Unternehmen via Stopp von Investitionsprojekten 33,3
d) über die konjunkturellen Folgen einer Ansteckung anderer Euro-Krisenländer wie Spanien, Portugal oder Italien 16,7
8. Sollte die EZB ihren Leitzins weiter senken? (a-d)
a) ja, auf ihrer nächsten (Zins-)Sitzung 53,3
b) erst wenn sich die konjunkturellen Warnsignale noch einmal deutlich verstärken 6,7
c) sie sollte ihren Leitzins auf absebare Zeit unverändert lassen 40,0
d) sie sollte ihren Leitzins in den nächsten Monaten erhöhen 0,0
9. Wie ist Ihre aktuelle Prognose für das Wirtschaftswachstum in Deutschland (nicht kalenderbereinigt)?
2012: % 1,0
2013: % 1,5
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