Al Gore: Die Zukunft – Sechs Kräfte, die unsere Welt verändern

AlgoreEine Mammutaufgabe, der sich Al Gore da verschrieben hat. Schon viele Autoren sind am Vorhaben, einen Blick in die Zukunft der Menschheit zu werfen, gescheitert. Doch der ehemalige amerikanische Vizepräsident meistert diese Herausforderung hervorragend. Nüchtern und klar präsentiert Gore unzählige Fakten über die Strömungen, in denen  sich die Menschheit zurzeit bewegt. Wirklich interessant werden die Ausführungen durch Gores Fähigkeit, Verbindungen zu ziehen und Zusammenhänge aufzuzeigen. Der Kämpfer gegen den Klimawandel versteht es, das große Ganze zu sehen und es auch noch spannend darzustellen. Allerdings können die auf nahezu 500 Seiten zusammengetragenen Fakten (und der 120-seitige Anhang) auf den Leser auch erschlagend wirken und ihm das Gefühl geben, auf sich allein gestellt zu sein. Denn konkrete Antworten dazu, wie das von Gore geforderte Umdenken vollzogen werden kann, legt auch er nicht vor. getAbstract empfiehlt dieses Buch allen, die sich als Teil des Ökosystems Erde verstehen und Verantwortung für eine nachhaltige Zukunft übernehmen wollen, besonders allen Verantwortlichen in Wirtschaft und Politik. go to Abstract

Über den Autor
Al Gore ist ehemaliger Vizepräsident der USA und seit seiner Niederlage in den Präsidentschaftswahlen 2000 ein engagierter Kämpfer gegen den Klimawandel und für den Schutz der Umwelt. Im Jahr 2007 erhielt er für sein umweltpolitisches Engagement den Friedensnobelpreis. Zudem wurde ihm für seinen Film über die Gefahren des Klimawandels, Eine unbequeme Wahrheit, ein Oscar verliehen.

Konjunktursignale der nächsten Tage

Diese Woche tagt der EZB-Rat. Eine Ankündigung von QE wird noch nicht erwartet. Darüber hinaus wird der US-Arbeitsmarktbericht veröffentlich. Der Stellenaufbau schreitet mit großen Schritten voran.

Die wichtigsten weltwirtschaftlichen Indikatoren der kommenden Tage lesen Sie hier: 2014-08-29 Wochenvorschau

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Christian Schulz: Keine Abenomics für Europa?

Man könnte erstaunt sein. Das BIP-Wachstum der Eurozone enttäuscht in einem Quartal und schon sind die Auguren des Untergangs wieder auf den Titelseiten der Wirtschaftsteile unserer Zeitungen. Obwohl die Prognosen und Rettungsvorschläge weit auseinandergehen, präsentiert sich dem Beobachter ein Bild der Nervosität, das fatal an die Hochzeit der Eurokrise 2011 und 2012 erinnert.  Weiterlesen…

Jens Bastian: Chancen und Nebenwirkungen Europäischer Solidarität mit Griechenland

28. August 2014 1 Kommentar

Im Zusammenhang mit Griechenland ist in den vergangenen vier Jahren regelmäßig über Rettungsprogramme, Schuldenschnitte und Wirtschaftskrise debattiert worden. Dabei ist eine Form der europäischen Solidarität mit Griechenland oftmals unberücksichtigt geblieben, die – gleichwohl hinter den Streitkulissen – eine nachhaltig positive Wirkung zur Stabilisierung des Landes beigetragen hat. Weiterlesen…

Konjunktursignale der nächsten Tage

Wie reagieren die deutschen Unternehmen auf die Eskalation der Ukrainekrise? Darüber gibt am Montag das ifo Geschäftsklima Auskunft. Die US-Konjunktur läuft. Doch der starke Anstieg der Aufträge für langlebige Güter ist nicht auf diese zurückzuführen, sondern auf zahlreiche Bestellungen bei Boeing.  Die Woche klingt mit den Inflationsdaten der Eurozone aus, die sich weiter der Nulllinie annähern.

Die wichtigsten weltwirtschaftlichen Indikatoren der kommenden Tage lesen Sie hier: 2014-08-22 Wochenvorschau

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Konjunktursignale der nächsten Tage

16. August 2014 Kommentare aus

Diese Wochen stehen wichtige Stimmungsindikatoren für den August auf dem Programm. Bei den vorläufigen Einkaufsmanagerindizes für den Euroraum ist mit einem Rückgang auf weiterhin gutem Niveau zurechnen. Auch beim chinesischen Einkaufsmanagerindex dürfte es zu einem leichten Rückgang kommen.

Die wichtigsten weltwirtschaftlichen Indikatoren der kommenden Tage lesen Sie hier: 2014-08-15 Wochenvorschau

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Fabian Fritzsche: Sommerlochthema „Kalte Progression“

Trotz Ukrainekrise und Eskalation im Nahen Osten ist das Sommerloch auch in diesem Jahr anscheinend groß genug für die beiden obligatorischen Themen Alligator im Baggersee und das Thema „Kalte Progression“. Der Begriff beschreibt dabei den Sachverhalt, dass aus einer bestimmten Bruttolohnerhöhung von x% ein neuer Nettolohn resultiert, der um weniger als x% gestiegen ist. Im Falle einer Lohnerhöhung in Höhe der allgemeinen Preissteigerungen hat dies den Effekt, dass die Arbeitnehmer an realer Kaufkraft verlieren, weil ihre Nettolöhne weniger stark gestiegen sind als das allgemeine Preisniveau. Weiterlesen…

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