G. Soros & G. P. Schmitz: Wetten auf Europa – Warum Deutschland den Euro retten muss, um sich selbst zu retten

WettenMan muss George Soros, den steinreichen Spekulanten und Profiteur des bestehenden Wirtschaftssystems, nicht mögen. Aber seine Äußerungen zur Eurokrise sollte man allein deshalb nicht einfach beiseiteschieben, weil er offen anspricht, was in der hiesigen Politik und Presse sonst nur wenig diskutiert wird: den bedeutenden Beitrag Deutschlands zur Nichtlösung der Krise. Soros wird interviewt von Spiegel-Redakteur Gregor Peter Schmitz, dessen Einleitungen zu den vier Gesprächsteilen aber nur schwer eine eigene, nachvollziehbare Argumentationslinie erkennen lassen; sie sind zum großen Teil eine Collage aus Presseartikeln und Äußerungen von Politikern. getAbstract empfiehlt das Buch allen Europa-Interessierten, die mit einem proeuropäisch orientierten Soros über den Tellerrand der deutschen Mainstream-Meinung hinausschauen möchten und ihre Hoffnung auf eine EU jenseits von Austeritätspolitik und nationalem Denken noch nicht aufgegeben haben. go to abstract

Über die Autoren
George Soros ist Finanzinvestor, Vorsitzender des Quantum Funds, Autor und Gründer der Open Society Foundation. Gregor Peter Schmitz ist EU-Korrespondent des Spiegels in Brüssel und ehemaliger Leiter des Brüsseler Büros der Bertelsmann Stiftung.

Konjunktursignale der nächsten Tage

Der Schottlandschock ist aus geblieben, doch weiterhin dürften geopolitische Risiken, die Deflationsdebatte und die schwächeren Konjunkturaussichten den Unternehmen die Stimmung vermiesen. Das wird sich vor allem im ifo Geschäftsklima am Mittwoch niederschlagen. Die am Tag zuvor veröffentlichten Einkaufsmanagerindizes für Deutschland und die Eurozone sollten dies weniger widerspiegeln. Am gleichen Tag wird auch der chinesische Einkaufsmanagerindex publiziert, der eine leichte Abschwächung der Konjunktur signalisieren sollte.

Die wichtigsten weltwirtschaftlichen Indikatoren der kommenden Tage lesen Sie hier: 2014-09-19 Wochenvorschau

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Wirtschaftsdienst exklusiv – Staatsbankrott möglich?

15. September 2014 1 Kommentar

Medien, Wissenschaft und auch die Politik meinten nach der Finanzkrise, dass Staaten insolvent werden könnten. Bloß was bedeutet das? Können Staaten wie Unternehmen beurteilt werden? Gibt es eine maximale Grenze für die Staatsverschuldung? Was hat wirklich zu der prekären Situation in den Euro-Krisenländern geführt? Und was sollte getan werden, um die Lage zu stabilisieren? Diesen Fragen geht Johannes Schmidt in seinem Aufsatz in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsdienst nach.
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Konjunktursignale der nächsten Tage

In dieser Woche stehen weniger Konjunkturindikatoren als die Politik im Vordergrund. Spannend wird die Kommunikation der US-Notenbank Fed zu ihrem Zinsentscheid am Mittwoch sein. Am Donnerstag wird sich zeigen, in welchem Umfang die neuen Langfristtender (TLTRO) der Europäischen Zentralbank von den Banken angenommen werden. Am gleichen Tag findet schließlich das Referendum über die Unabhängigkeit Schottlands statt.

Die wichtigsten weltwirtschaftlichen Indikatoren der kommenden Tage lesen Sie hier: 2014-09-12 Wochenvorschau

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Fabian Fritzsche: Neuland für die EZB

11. September 2014 3 Kommentare

Als Mario Draghi Anfang September eine erneute Zinssenkung und darüber hinaus ein ABS-Kaufprogramm bekanntgab, war die Aufregung in Deutschland mal wieder groß. Die Reaktionen reichten in etwa von „riskantes Spiel“ bis hin zu „völlig unverantwortlich“. Schon vor der Entscheidung war die Angst in Deutschland offenbar weit verbreitet, dass die EZB Staatsanleihen kaufen könnte, aber nun sogar ABS, also die Papiere, die im Ruf stehen, die ganze Finanzkrise überhaupt erst ausgelöst zu haben. Weiterlesen…

Gefühlte ökonomische Einigkeit

Wenn Deutschlands Ökonomen sich zu ihrer Jahrestagung treffen, schwingt immer auch so ein ordentliches Stück Wir-Gefühl mit. Dann wird von “uns” Ökonomen geredet, die von wahlweise “der Politik” oder “den Medien” nicht verstanden werden. Dann wirkt die Welt eigentlich einfach, und sie wäre es auch, wenn, ja wenn man nur endlich auf die vereinigten Ökonomen hören würde. Das war diese Woche nicht anders, als sich die Mitglieder des ehrwürdigen Vereins für Socialpolitik in Hamburg zum Klassentreffen anno 2014 versammelten – und auf einem bemerkenswerten Podium hochrangig über die Gründe für sinkende Arbeitslosigkeit, den Mindestlohn und die deshalb bald eigentlich wieder steigen müssende Arbeitslosigkeit debattierten. Mit einem kleinen Haken. Weiterlesen…

David Milleker: TLTRO oder Versuch und Irrtum in der Geldpolitik

8. September 2014 Kommentare aus

Mitte September wird die erste Zuteilung der Targeted Longer Term Refinancing Operations (TLTRO) der Europäischen Zentralbank (EZB) stattfinden. Damit implementiert die EZB ein neues  Instrument, in einer ohnehin an geldpolitischen Experimenten nicht armen Zeit. Im Dezember 2014 folgt dann eine weitere Zuteilung und 2015/16 gibt es nochmals sechs, dann allerdings etwas anders konstruierte Nachschlagtender.  Weiterlesen…

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