Konjunktursignale der nächsten Tage

Aus China werden am Montag die ersten gesamtwirtschaftlichen Wachstumsraten des dritten Quartals gemeldet. Mehr über das Gefühlsleben der europäischen Unternehmen erfährt man am Mittwoch mit den Einkaufsmanagerindizes für Oktober. Den Wochenabschluss bildet die Veröffentlichung des Asset Quality Review der Europäischen Zentralbank am Sonntag.

Die wichtigsten weltwirtschaftlichen Indikatoren der kommenden Tage lesen Sie hier: 2014-10-17 Wochenvorschau

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Riches-Flores – Germany’s downturn

In Deutschland haben die jüngsten konjunkturellen Warnsignale eine hoch emotionale Suche nach den Ursachen ausgelöst. Etwas nüchterner, dafür skeptischer fällt das Urteil in der Regel jenseits der Grenzen aus. Was hinter den Warnsignalen steckt – eine kurze Analyse von Véronique Riches-Flores: RF German Downturn Oct14

 

 

Fabian Fritzsche: Schluss mit der Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit

15. Oktober 2014 3 Kommentare

Seit nunmehr sechs Jahren sind die Regierungen der Eurozone bestrebt, die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Volkswirtschaften zu erhöhen. Unter Druck der Bundesregierung sollen die (Arbeits-)Kosten gesenkt, die Sozialleistungen abgebaut und die Wirtschaft insgesamt flexibler gemacht werden. Diese Forderung insbesondere aus Deutschland mag auch durchaus seine Berechtigung gehabt haben, schließlich wiesen die Länder der Eurozonen-Peripherie noch vor wenigen Jahren sehr hohe Leistungsbilanzdefizite auf; ein klares Zeichen für zu geringe Wettbewerbsfähigkeit. Weiterlesen…

Wirtschaftsdienst exklusiv – Ungleiche Einkommensverteilung?

Das Buch von Thomas Piketty hat das Thema der Einkommens- und Vermögensverteilung schlagartig wieder in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt. Ist die Verteilung in Deutschland ungerecht? Oder ist eine ungleiche Verteilung für mehr Wachstum nötig? Wie wirken Einkommensdisparitäten auf den Zusammenhalt der Gesellschaft? Und welche Bedeutung hat die soziale Mobilität? Dazu diskutieren im aktuellen Zeitgespräch Wissenschaftler verschiedener Wirtschaftsforschungsinstitute und Universitäten.  Weiterlesen…

Konjunktursignale der nächsten Tage

Einmal um die Welt geht es mit den Konjunkturindikatoren in dieser Woche. Am Dienstag starten wir in Deutschland mit den ZEW-Konjunkturerwartungen, es folgen in der Nacht zum Mittwoch die chinesischen Verbraucherpreise und am Nachmittag die US-Einzelhandelsumsätze.

Die wichtigsten weltwirtschaftlichen Indikatoren der kommenden Tage lesen Sie hier: 2014-10-10 Wochenvorschau

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Abschwung aus Überzeugung

10. Oktober 2014 1 Kommentar

Unsere Konjunkturauguren beweisen Mut zur Lücke. Wenn die Wirtschaft seit ein paar Monaten so unverhofft schlecht laufe, liege das am “Gegenwind von der Wirtschaftspolitik”, an Mindestlohngesetzen und Rente mit 63 für Langzeiteinzahler. So haben die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute es gestern in die medialen Lautsprecher eingegeben. Kleiner Haken: So richtig belegen können sie das nicht. Sucht man nach einigermaßen soliden Beweisen für die steile These, stößt man im vorgelegten Herbstgutachten auf das eine oder andere Mutmaßen und im Grunde keinen solchen. Lücke halt. Weiterlesen…

David Milleker: Frühindikatoren und ihre Aussagekraft

6. Oktober 2014 Kommentare aus

Volkswirte greifen bei Prognosen gerne auf Befragungsdaten von Unternehmen oder Haushalten zurück. Das hat den Grund, dass sich hieraus Einschätzungen über Entwicklungen ableiten lassen, die in der offiziellen Statistik erst viel später sichtbar werden. Daher spricht man auch von Frühindikatoren. Dabei ist die Treffsicherheit meist umso höher, je näher die Befragten am tatsächlichen Geschehen sind. Einkaufsmanager sind hier etwa eine beliebte Befragungsgruppe, da sie aus dem eigenen Unternehmen gemeldet bekommen, was sie künftig an Vorleistungsgütern ordern müssen, um die eigene Produktion zu steuern.

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