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Bissspuren statt Dividendeninjektion – die Crux von Indizes wie DAX, Euro Stoxx & Co.

Mit der nahenden Dividendensaison und dem DAX in Reichweite seines alten Rekordhochs ist in den vergangenen Tagen eine spannende Diskussion aufgeflammt: Kann man den DAX überhaupt ernst nehmen, schließlich ist er doch als Performanceindex mit Dividendenverücksichtigung “aufgebläht” (ein Analyst sprach gar vom “Botox-DAX”)? Der DAX-Kursindex oder der Euro Stoxx 50 liegen ja noch weit unter ihren Rekordhochs. Nun: Ja, man kann. Man muss sogar. Denn Kursindizes sind grob irreführender Schrott – und das Vorurteil nicht auszurotten, eine Dividendenberücksichtigung hieße, ein Perfomanceindex klettere an Ausschüttungtagen. Tatsächlich fällt er nur nicht wie ein Kursindex – ein entscheidender Unterschied.

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Die Zahl der Aktionäre in Deutschland – oder: Malen nach Zahlen mit dem Deutschen Aktieninstitut

27. Februar 2013 9 Kommentare

In diesem Land ist der Teufel los – zumindest, wenn man den gestern veröffentlichten und hundertfach zitierten Daten des Deutschen Aktieninstituts traut. Denn demnach ist die Zahl der Aktionäre in Deutschland im zweiten Halbjahr 2012 dramatisch geschrumpft: 1,3 Millionen Menschen hätten sich von Aktien vollständig verabschiedet. Und das, obwohl noch vor rund einem halben Jahr für das ersten Halbjahr 2012 vom gleichen Institut der stärkste Anstieg der Aktionärszahlen seit dem New-Economy-Boom um 1,5 Millionen Menschen vermeldet wurde. Ich halte beide Zahlen für Blödsinn. Sie halten weder einer intuitiven noch einer empirischen Prüfung stand. Weiterlesen…

Welche Aktienmarktrenditen im Niedrigzinsumfeld noch drin sind

12. Februar 2013 1 Kommentar

Herausragende Studien müssen nicht viel kosten. Das beweist das immer im Februar veröffentlichte Jahrbuch des Credit Suisse Research Instituts jedes Jahr aufs Neue: Die Studie wird kostenlos veröffentlicht und greift auf einen wahren Datenschatz zurück: Die Kapitalmarktentwicklungen der letzten rund 110 Jahre in den wichtigsten Ländern der Welt. Ein Lesetipp für alle Kapitalmarktinteressierte. Weiterlesen…

Ein kleines Quiz

Erkennen Sie den Fonds und seinen Fondsmanager, wenn wir Ihnen seine Leistungsbilanz präsentieren?

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Geldanlage: Die Angst wird von Quartal zu Quartal größer

Die Interpretation der gestern veröffentlichen Bundesbankdaten zur Geldvermögensbildung privater Haushalte in Deutschland fällt annähernd einstimmig aus: Börsenrally macht Deutsche stetig reicher. Komisch nur, dass der Anteil von Aktien und Fonds am gesamten Geldvermögen heute niedriger ist als noch Mitte 2011 – obwohl die Kurse seitdem stark gestiegen sind. Denn was die Zahlen tatsächlich aussagen, ist folgendes: Die Panik der Anleger, etwas falsch zu machen, ist trotz der laufenden finanziellen Repression größer denn je – und ausgerechnet unverzinstes Bargeld und Sichteinlagen sind die einzigen klaren Gewinne mit immer höheren Milliardenzuflüssen. Weiterlesen…

Zehn 58er-Marken und einmal 2,75 Prozent Zinsen bitte – das Postbank-Gewinnsparen unter der Lupe

24. Januar 2013 Kommentare aus

Den Blogbeitrag zum Postbank-Gewinnsparen habe ich überarbeitet und bei SPIEGEL ONLINE veröffentlicht.

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Der Fluch der Siegeraktien und der demografische Tsunami – Interview mit Robert Arnott

Was haben die Aktien von Apple, SAP, Nestlé, BASF und Samsung gemeinsam? Sie sind – gemessen am Börsenwert – der jeweilige Platzhirsch in ihrem Land, ihrer Branche oder gar der ganzen Welt. Und damit sei die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, in den kommenden zehn Jahren deutlich schlechter abzuschneiden als der Gesamtmarkt und ihre jeweiligen Rivalen. Das behauptet der US-Kapitalmarktforscher Robert Arnott, der sich seit vielen Jahren schon gerne tief in Zahlen kniet und daraus Schlüsse für die Geldanlage zieht. Zudem sieht er für die westlichen Industrieländer dunkelgrau bis schwarz, weil seiner Meinung nach die demografische Veränderungen dramatisch unterschätzt werden.

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