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Große Ökonomen-Umfrage 2015 – Amerika im Sinn

20. Juni 2015 Kommentare aus

Gut eintausend Wirtschaftswissenschaftler haben in den vergangenen Wochen an der dritten großen Umfrage unter Deutschlands Ökonomen teilgenommen. Heute startet die Auswertung in der Süddeutschen Zeitung. Zum Auftakt: Deutschlands Experten werden amerikanischer. Hier.

Die nächsten Folgen der Auswertung erscheinen in der SZ in den nächsten Tagen. Am Montag: Klischee und Wirklichkeit – was die Ökonomen von Mindestlohn, AfD, Agenda 2010 und Energiewende wirklich denken. Am Dienstag: wer ist der Größte unter Deutschlands Ökonomen? – und: wie die Experten künftige Finanzkrisen verhindern wollen. Am Mittwoch: welche Lehren die Ökonomen für sich aus der großen Finanzkrise ziehen, die sie selbst in eine tiefe Legitimitätskrise gestürzt hat.

Die kompletten Ergebnisse der Umfrage in Grafiken in den nächsten Tagen dann hier im WirtschaftsWunder.

Aufschwung für Energiesparer

5. Juni 2015 Kommentare aus

Wie lässt sich Europas anfälliger Aufschwung beschleunigen – und dabei ein großer Schub generieren, was die Energieeffizienz in den Unternehmen angeht. Hier ist ein Vorschlag, der gar nicht teuer wäre: es würde reichen, für eine Zeit dafür zu sorgen, dass Betriebe Investitionen außergewöhnlich schnell abschreiben dürfen – und besonders dann, wenn sie ihre Produktion energieeffizienter machen.

Dritte große Umfrage – Was denken Deutschlands Ökonomen 2015?

21. Mai 2015 Kommentare aus

Mehr als 900 Ökonomen haben in den ersten drei Wochen auf die dritte große Umfrage unter deutschsprachigen Wirtschaftswissenschaftlern geantwortet – die größte und umfangreichste Befragung über Selbstverständnis, ökonomische Überzeugungen und politische Präferenzen der Zunft. Nächsten Dienstag läuft die Frist aus. Ausgewertet wird im Juni – in der Süddeutschen Zeitung und hier im WirtschaftsWunder. Die genauen Termine folgen in Kürze. Weiterlesen…

Herr Schäuble und seine Gefühlsversteher

23. April 2015 2 Kommentare

Eins sollten wir nach dieser aufregenden Woche jetzt doch auch einmal festhalten: es ist schon etwas bewegend zu spüren, mit wie viel Empathie sich mancher Kollege in die schwierige Seelenlage von Wolfgang Schäuble versetzt. Nein, im Ernst. Da wurde uns schon vorab berichtet, dass sich unser Finanzminister auf der Jahrestagung des IWF auf “Vorhaltungen gefasst” machen muss. Und dass sich die Regierung auf “erhebliche Diskussionen” (Quelle: “ein deutscher Regierungsbeamter”) einstellt. Da erfahren wir nachrichtlich nüchtern, dass es einen “Angriff auf den Musterschüler” geben werde, wie eine größere deutsche Wirtschaftszeitung feststellt. Weiterlesen…

Frickes Welt – Abschied vom Wunder-Markt

17. April 2015 6 Kommentare

In Kürze wird es acht Jahre her sein, dass im Frühsommer 2007 die Jahrhundert-Finanzkrise ihren Lauf nahm. Noch immer scheint umstritten, welche große Lehre aus dem großen Debakel zu ziehen ist. Nur eins wird zunehmend klar: dass das simple alte Leitmotiv nicht mehr zieht, wonach es für alle Leiden ein Pauschalrezept gibt – den Markt. So wie es das Gros der Wirtschaftsweisen über Jahrzehnte gepredigt hat.

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Preisträger Mark Blyth über Austerität und Krisen

25. Februar 2015 1 Kommentar

Der schottische Ökonom Mark Blyth hat am Montag den erstmals vergebenen Hans-Matthöfer-Preis für Wirtschaftspolitik verliehen bekommen – ein Preis, mit dem neues ökonomisches Denken jenseits alter Muster gewürdigt werden soll. Hier sind die Gedanken, die Mark Blyth bei der Verleihung geteilt hat. Weiterlesen…

Das Ergebnis vom Experiment am lebenden Griechen

18. Februar 2015 Kommentare aus

Es gibt Leute, die haben gleich nach Ausbruch der Krise Anfang 2010 davor gewarnt, dass die Austerität in Griechenland erstens ökonomisch “self defeating” wirken wird – weil sie die Rezession verstärkt, was am Ende zu steigenden statt sinkenden Schulden führt – und zweitens gesellschaftlich und politisch auf Dauer nicht ertragbar sein wird – weil sie so enorm hohe Arbeitslosigkeit mit sich bringt. Nun ist es ziemlich genau so gekommen. Die Griechen haben so viel gekürzt wie kein anderes Land in den vergangenen Jahrzehnten – und bekamen dafür Rezession und trotzdem steigende Schulden, bis es politisch nun kracht. Und was lernen wir daraus? Die Deutschen, die das Austeriätsrezept ungeachtet aller Katastrophen immer noch verschreiben, haben trotzdem Recht.

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