Archiv

Autor-Archiv

Auf neuen alten Wegen

12. November 2013 1 Kommentar

Fast ein Jahr exakt ist es her, dass die letzte FTD erschienen ist. Seitdem habe ich mein Buch fertig geschrieben und in vielen Ecken der Republik vorgetragen, das WirtschaftsWunder gerettet, hautnah gelernt, wie Konzerne funktionieren, an …Studien gearbeitet, Konzepte entwickelt und diese Facebook-Seite als Forum für den einen oder anderen aktuellen Einwurf aufgebaut. Jetzt ist Zeit für die nächste große Aufgabe: das Klima retten! In neuer Funktion: Anfang Dezember werde ich als Chief Economist der European Climate Foundation in Berlin starten.

Weiterlesen…

Ab jetzt nur noch neue Wirtschaftswunder

7. Oktober 2013 Kommentare aus

Ein wichtiger Hinweis an alle WirtschaftsWunder-Leser: Da Gruner&Jahr jetzt die alte ftd.de hat verschwunden lassen, gibt es das WirtschaftsWunder jetzt auch nur noch unter der neuen Adresse www.neuewirtschaftswunder.de. Sprich: alle, die noch die alte Adresse als Favorit gespeichert hatten und darüber bislang umgeleitet wurden, sollten nun die neue Adresse als Favorit speichern. Und bei der Gelegenheit: Vielen Dank für die ungebrochene Treue!

Vor der Wahl ist nach der Wahl – und nach der Krise vor der Krise

21. September 2013 2 Kommentare

Als kurz nach der Wahl vor vier Jahren die Euro-Krise ihren Lauf zu nehmen begann, gab es etliche internationale Experten, die davor warnten, mit Hilfen zu zögern (bei aller Moral), die Länder mit Strafen zu belegen und ihnen rabiate Austerität aufzudrücken. Weil die Erfahrung mit solchen Panik-Krisen gezeigt habe, wie schnell sich Abstürze an Finanzmärkten dann verselbständigen, außer Kontrolle geraten, auf andere Länder übergreifen. Weil Strafzinsen die Sanierung nur erschweren. Und weil die Geschichte lehrt, dass Austerität die Lage meistens unnötig verschlimmert.

Viele Regierende und Notenbanker haben das zu berücksichtigen versucht. Anders als Angela Merkel, die noch über Monate deklarierte, dass es keine Hilfen gebe, stattdessen Strafzinsen – und Austerität. Mit dem Ergebnis, dass genau das passiert ist, wovor die Auguren gewarnt hatten: Weiterlesen…

Kehrseiten eines Sparbrötchen-Aufschwungs

19. September 2013 4 Kommentare

Wahlzeit ist Bilanzzeit, gelegentlich allerdings eher grobschlächtiger Art. So wie jetzt, kurz vor der Bundestagswahl am Sonntag. Dabei wäre es gerade jetzt ziemlich hilfreich, genauer hinzusehen, wie stark Deutschlands ach so starke Wirtschaft wirklich ist. Das Ergebnis könnte ernüchternd ausfallen – ernüchternder jedenfalls, als es der latente Überschwang nicht nur auf manchem Wahlplakat im Land vermuten lässt. Die Deutschen bekommen derzeit zunehmend die gefährlichen Kehrseiten eines Sparbrötchen-Aufschwungs zu spüren. Stoff genug für die nächste ganz große Krise in ein paar Jahren. Weiterlesen…

Deutsch-französische Partnerschaft

19. September 2013 Kommentare aus

Véronique Riches-Flores zählt ohne Zweifel zu den unbestechlich besten und zuverlässigsten Prognostikern, wenn es um die Entwicklung der Konjunktur in Europa und darüber hinaus geht. Über viele Jahre lag die damalige Europa-Chefökonomin der Société Générale in Paris auch stets ganz oben in der Prognostiker-Auswertung der FTD für Deutschland. Jetzt führt sie ihr eigenes Research, von dem auch WirtschaftsWunder-Leser künftig profitieren sollen – als Teil einer Partnerschaft. Weiterlesen…

Neues Ranking für schizophrene Branche

6. September 2013 1 Kommentar

Es gibt auch ohne FTD noch Reste von Wettbewerb zwischen Wirtschaftszeitungen. Diese Woche hat erstmals die FAZ ein Ranking der deutschen Ökonomen veröffentlicht – und damit dem Handelsblatt Konkurrenz gemacht, das bislang jährlich (und nun fast zeitgleich) eine Ökonomenselbstschau organisierte. Und: Der Wettbewerb hat auf den ersten Blick auch durchaus Gutes hervor gebracht, auf den zweiten allerdings etwas unfreiwillig Ernüchterndes. Weiterlesen…

Blome beim Spiegel – Jetzt noch mehr Wahrheit

23. August 2013 6 Kommentare

Nikolaus Blome wird Vize beim ,Spiegel’. Schön, dass eine führende Position in den deutschen Medien so wieder mit einem engagierten Vertreter ökonomischer Orthodoxie besetzt ist. Einer, der den Ludwig-Erhard-Preis hat. Und in den 80er-Jahren ausgebildet und geprägt wurde, als (west-)deutsche Wirtschaftsbeobachter immer auch zeigen mussten, dass der Kapitalismus überlegen ist – was eben ein ordentliches Maß an argumentativer Lautstärke mit sich brachte (das braucht man ja nun heute wieder, im Kampf gegen den Griechen). Weiterlesen…

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 116 Followern an