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David Pilling: Japan – eine Wirtschaftsmacht erfindet sich neu

Pilling_Japan_U1.inddNach seiner Niederlage im Zweiten Weltkrieg entwickelte sich Japan in atemberaubendem Tempo zu einer der stärksten Wirtschaftsmächte. Doch seit Mitte der 1990er-Jahre scheint dieser Schwung gebremst, von „verlorenen Jahrzehnten“ ist die Rede. Erstaunlicherweise könnte sich aber gerade die Dreifachkatastrophe vom März 2011 – Erdbeben, Tsunami und Nukleardesaster in Fukushima – als Wendepunkt herausstellen und Japan wieder nach vorne bringen, so Journalist und Japankenner David Pilling. Denn schon öfter in seiner Geschichte hat Japan sich in schwierigen Situationen neu erfunden, um anschließend stärker als zuvor dazustehen. Diese These ist für die Vergangenheit  plausibel – aber auch für die Zukunft? Pilling bleibt eindeutige Aussagen oft schuldig, er bemüht sich um Ausgewogenheit und präsentiert zu fast jeder Meinung auch die gegenteilige Ansicht. Außerdem zeigt sich, dass Japan angesichts der großen Herausforderungen – steigende Staatsverschuldung, Überalterung, überlastete Rentensysteme – auch nur die gängigen Mainstream-Reformrezepte wie weniger Staat und mehr privates Engagement anwendet, ohne dass der Autor dies kritisch hinterfragt. Dennoch empfiehlt getAbstract das Buch wegen seiner atmosphärischen Beschreibung eines bekannten und doch so fremden Landes. go to Abstract

Über den Autor
David Pilling ist Journalist und Asienredakteur der Financial Times in Hongkong. Von 2001 bis 2008 berichtete er als Auslandskorrespondent der Zeitung in Tokio über Japan.

 

Konjunktursignale der nächsten Tage

Die volkswirtschaftliche Berichtssaison beginnt in dieser Woche so richtig: Nicht nur Spanien, Belgien und Schweden melden am Mittwoch die Bruttoinlandsproduktdaten für das zweite Quartal, sondern auch die USA. Am Freitag wird zudem der US-Arbeitsmarktbericht veröffentlicht, der erneut stark ausfallen sollte. Aus Euroland kommen neben dem Economic Sentiment am Mittwoch auch noch Inflationszahlen am Donnerstag.

Die wichtigsten weltwirtschaftlichen Indikatoren der kommenden Tage lesen Sie hier: 2014-07-25 Wochenvorschau

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Jens Bastian: Ein IPO macht noch keine wirtschaftliche Erholung. Das Missverhältnis von Finanz- und Realwirtschaft in Griechenland

Die Nachricht war eher eine Randnotiz im Emissionskalender europäischer Börsen. Aber in Griechenland ließ sie aufhorchen und hatte erhebliche Symbolbedeutung. Erstmals seit dem Jahr 2009 hat sich ein Unternehmen wieder an die Athener Börse gewagt. Weiterlesen…

Holger Schmieding: Vier Jahre Politik für den Euro: Eine kleine Bilanz

Nach mehr als vier Jahren Euro-Rettungspolitik geht es Deutschland so gut wie selten zuvor. Berlin und die Europäische Zentralbank haben mit ihrer Euro-Politik den deutschen Wohlstand gegen mögliche Gefahren abgesichert. Am 21. Mai 2010 stimmte der Deutsche Bundestag mit großer Mehrheit für den ersten Euro-Rettungsschirm. Entgegen vielerlei Warnungen, dass Deutschland sich damit gefährliche Risiken aufbürde, fällt die Bilanz dieser Politik für Deutschland heute außerordentlich positiv aus. Weiterlesen…

Konjunktursignale der nächsten Tage

12. Juli 2014 Kommentare aus

Am Dienstag werden aus Deutschland die ZEW-Konjunkturerwartungen für Juli gemeldet werden, die sich nur geringfügig verbesserten dürften. Am gleichen Tag geben die US-Einzelhandelsumsätze Hinweise auf die Konsumaktivität in den Vereinigten Staaten. Die ersten Bruttoinlandsproduktdaten des gerade abgelaufenen zweiten Quartals kommen in der Nacht auf Mittwoch aus China.

Die wichtigsten weltwirtschaftlichen Indikatoren der kommenden Tage lesen Sie hier: 2014-07-11 Wochenvorschau

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Fabian Fritzsche: Keine Übertreibung an den Aktienmärkten

12. Juli 2014 Kommentare aus

Als der DAX kürzlich zumindest vorübergehend die 10.000 Punkte Marke geknackt hatte und der Dow Jones über 17.000 gestiegen ist, wurde einmal mehr die expansive Geldpolitik für diese angebliche Übertreibung verantwortlich gemacht. Solch runde Zahlen scheinen eine besondere Faszination zu haben und ein neuer Rekordwert muss einfach eine Übertreibung sein, schließlich weiß man ja, dass das ganze Geld, welches die Notenbanken in den Markt pumpen nicht in der Realwirtschaft ankommt, sondern nur zum Spekulieren verwendet wird. Weiterlesen…

David Milleker – Frankreich in der Zwickmühle

Inzwischen wird Frankreich immer häufiger als „kranker Mann Europas“ tituliert. Ganz fair ist diese Begrifflichkeit nicht. Zwar liegt das Wirtschaftswachstum seit zwei Jahren nur knapp oberhalb der Stagnationsmarke, auch bei den Frühindikatoren schneidet unser westlicher Nachbar im europäischen Vergleich eher mau ab. Doch musste Frankreich bei weitem keinen so massiven Wirtschaftseinbruch verkraften wie Spanien oder Italien.   Weiterlesen…

Wirtschaftsdienst exklusiv – Dauerkritik an der EZB

8. Juli 2014 Kommentare aus

Nach den EZB-Beschlüssen vom 5. Juni mit weiteren unkonventionellen Maßnahmen hat die schon seit langem vorgebrachte Kritik in Medien und Wissenschaft neuen Anlauf genommen. Beklagt wird, dass die EZB nicht darauf abzielt, die Preissteigerung zu bekämpfen, sondern die Konjunktur in den EU-Schuldnerländern an der Peripherie zu stimulieren. Diese Kritik findet Adalbert Winkler, Professor an der Frankfurt School of Finance & Management, falsch – wie er in seinem Aufsatz in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsdienst darlegt.
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Konjunktursignale der nächsten Tage

4. Juli 2014 Kommentare aus

Schwache deutsche Produktionsdaten setzen zu Wochenbeginn den Reigen der unerfreulichen Maidaten fort. Am Mittwoch wird die chinesische Inflationsrate veröffentlicht. Die Bank of England entscheidet schließlich am Donnerstag über den Leitzinspfad, an dem sich kurzfristig nichts ändern wird. Doch perspektivisch könnte die BoE die erste große Zentralbank werden, die ihre Leitzinsen erhöht.

Die wichtigsten weltwirtschaftlichen Indikatoren der kommenden Tage lesen Sie hier: 2014-07-04 Wochenvorschau

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Fabian Fritzsche: Die jüngste EZB-Zinsentscheidung – oder: Viel Lärm um nichts

Selten hat eine EZB-Zinsentscheidung soviel Aufmerksamkeit erhalten wie die am 5. Juni als der Hauptrefinanzierungssatz von 0,25% auf 0,15% und der Einlagensatz von 0% auf -0,1% gesenkt wurde. Es war von „Ende des Kapitalismus, wie wir ihn kannten“ und einer „wegweisenden Entscheidung“ die Rede, nach der die Sparer nun um ihr Vermögen fürchten (müssen). Eine Senkung um 0,1 Prozentpunkte hätte demnach also zu einer komplett neuen Situation geführt. Weiterlesen…

Konjunktursignale der nächsten Tage

27. Juni 2014 Kommentare aus

Wie ist die Stimmung der Unternehmen in Japan nach der starken Mehrwertsteuererhöhung? Darüber gibt am Dienstag der Tankan-Bericht Auskunft. Am Donnerstag tagt der EZB-Rat. Auf der anschließenden Pressekonferenz könnten dann die im vergangenen Monat beschlossenen Maßnahmen zur Kreditvergabeankurbelung präzisiert werden. Am gleichen Tag werden jenseits des Atlantiks die Arbeitsmarktdaten veröffentlicht.

Die wichtigsten weltwirtschaftlichen Indikatoren der kommenden Tage lesen Sie hier: 2014-06-27 Wochenvorschau

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Hans-Werner Sinn: Gefangen im Euro

21. Juni 2014 Kommentare aus

Gefangen im EurogetAbstract: Der deutsche Starökonom Hans-Werner Sinn zeigt sich konsterniert: „Absurd“ findet er die Zeitungsmeldungen, die die vermeintliche Rettung des Eurosystems bejubeln, wo dieses doch an allen Ecken und Enden kranke, der deutsche Steuerzahler für den Schaden aufkommen müsse und der Sparer enteignet werde. Um die Zusammenhänge zu erklären, hat der Publizist Jens Schadendorf die Gespräche mit Sinn aufgezeichnet, woraus dieses – leider etwas unstrukturierte – Manifest entstanden ist. Sinn appelliert darin vor allem an die Politik, die bisher wenig Neigung zu den seiner Meinung nach notwendigen schmerzhaften Einschnitten zur dauerhaften Sanierung des Eurosystems gezeigt hat. Neue Ideen finden sich in dem Büchlein daher kaum. Kritikwürdig ist auch, dass Sinn die Bewältigung der Krise auf die für die Geberländer bequemsten Lösungen aufbaut. Die Analyse der Gründe der Krise und der Vorbedingungen für die „Vereinigten Staaten von Europa“ meistert er jedoch, wie gewohnt, exzellent. getAbstract empfiehlt dieses Buch allen, die sich für die Zukunft der Währungsunion interessieren. go to Abstract

 

Über den Autor
Hans-Werner Sinn ist Präsident des Ifo Instituts in München und Professor an der volkswirtschaftlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München. Von ihm stammen unter anderem die Titel Die Target-Falle, Kasino-Kapitalismus und Das Grüne Paradoxon.

Konjunktursignale der nächsten Tage

20. Juni 2014 Kommentare aus

Es ist die Woche der europäischen Stimmungsindikatoren für den Juni. Bei den vorläufigen Einkaufsmanagerindizes für den Euroraum ist mit einer Konsolidierung auf weiterhin gutem Niveau zurechnen. Dies gilt ebenso für das deutsche ifo-Geschäftsklima.
Der Ausblick der Deka-Volkswirte

Die wichtigsten weltwirtschaftlichen Indikatoren der kommenden Tage lesen Sie hier: 2014-06-20 Wochenvorschau

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Konjunktursignale der nächsten Tage

14. Juni 2014 Kommentare aus

Nachdem es beim ersten Stimmungsindikator des Monats – dem Sentix – nichts mit einer Aufhellung war, ruhen nun die berechtigten Hoffnungen auf den ZEW-Konjunkturerwartungen, die am Dienstag veröffentlicht werden. Am gleichen Tag werden auch die US-Inflationsdaten bekanntgegeben. Diese stehen seit dem starken Rückgang der Arbeitslosigkeit in den USA stark im Fokus der US-Notenbank Fed. Am Mittwoch entscheidet sie über die Leitzinsentwicklung. Besonders interessant: Drei neue stimmberechtigte Mitglieder nehmen an der Sitzung teil.

Die wichtigsten weltwirtschaftlichen Indikatoren der kommenden Tage lesen Sie hier: 2014-06-13 Wochenvorschau

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David Milleker – US-Notenbank: Kein schnelles Zurück zur alten Normalität

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat zu Jahresbeginn damit begonnen, ihr Anleihekaufprogramm zu reduzieren. Bei Fortsetzung des aktuellen Reduktionstempos dürfte sie ab November 2014 keine weiteren Anleihen aufkaufen. Was kommt danach? Die Antwort des Derivatemarktes lautet: zwischen Oktober und Dezember 2015 wird die Fed dann erstmals wieder die Leitzinsen anheben.  Weiterlesen…

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