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Thomas Piketty: Das Kapital im 21. Jahrhundert

DasKapital „Eine Milliarde hier, eine Milliarde da – und bald läppert sich das zu richtigem Geld zusammen.“ In den 1960er-Jahren hatte US-Senator Everett Dirksen mit diesem Spruch noch die Lacher auf seiner Seite. Amerikanische Vorstandschefs verdienten da im Schnitt 20-mal mehr als ihre Mitarbeiter. Heute streichen sie 277-mal so viel ein. Und das oberste reichste Prozent der Menschheit besitzt heute die Hälfte aller Vermögen. Für Thomas Piketty hört der Spaß hier auf. Beim Studium von Datensätzen aus zwei Jahrhunderten ist er auf ein ökonomisches Gesetz gestoßen: Immer wenn Kapital mehr einbringt als Arbeit, wachsen die Vermögen in den Himmel. Sein Vorschlag einer globalen progressiven Kapitalsteuer wird zwar von vielen als utopisch belächelt. Doch es fragt sich: Wie lange noch? getAbstract legt dieses verständlich geschriebene Monumentalwerk allen ans Herz, die wissen möchten, wo sich die Milliarden im 21. Jahrhundert zusammenläppern. go to abstract

Über den Autor
Thomas Piketty ist Professor an der Paris School of Economics. Er forscht zu den Themen Einkommensverteilung, Vermögensverteilung und soziale Ungleichheit.

Konjunktursignale der nächsten Tage

Aus China werden am Montag die ersten gesamtwirtschaftlichen Wachstumsraten des dritten Quartals gemeldet. Mehr über das Gefühlsleben der europäischen Unternehmen erfährt man am Mittwoch mit den Einkaufsmanagerindizes für Oktober. Den Wochenabschluss bildet die Veröffentlichung des Asset Quality Review der Europäischen Zentralbank am Sonntag.

Die wichtigsten weltwirtschaftlichen Indikatoren der kommenden Tage lesen Sie hier: 2014-10-17 Wochenvorschau

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Fabian Fritzsche: Schluss mit der Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit

15. Oktober 2014 3 Kommentare

Seit nunmehr sechs Jahren sind die Regierungen der Eurozone bestrebt, die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Volkswirtschaften zu erhöhen. Unter Druck der Bundesregierung sollen die (Arbeits-)Kosten gesenkt, die Sozialleistungen abgebaut und die Wirtschaft insgesamt flexibler gemacht werden. Diese Forderung insbesondere aus Deutschland mag auch durchaus seine Berechtigung gehabt haben, schließlich wiesen die Länder der Eurozonen-Peripherie noch vor wenigen Jahren sehr hohe Leistungsbilanzdefizite auf; ein klares Zeichen für zu geringe Wettbewerbsfähigkeit. Weiterlesen…

Wirtschaftsdienst exklusiv – Ungleiche Einkommensverteilung?

Das Buch von Thomas Piketty hat das Thema der Einkommens- und Vermögensverteilung schlagartig wieder in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt. Ist die Verteilung in Deutschland ungerecht? Oder ist eine ungleiche Verteilung für mehr Wachstum nötig? Wie wirken Einkommensdisparitäten auf den Zusammenhalt der Gesellschaft? Und welche Bedeutung hat die soziale Mobilität? Dazu diskutieren im aktuellen Zeitgespräch Wissenschaftler verschiedener Wirtschaftsforschungsinstitute und Universitäten.  Weiterlesen…

Konjunktursignale der nächsten Tage

Einmal um die Welt geht es mit den Konjunkturindikatoren in dieser Woche. Am Dienstag starten wir in Deutschland mit den ZEW-Konjunkturerwartungen, es folgen in der Nacht zum Mittwoch die chinesischen Verbraucherpreise und am Nachmittag die US-Einzelhandelsumsätze.

Die wichtigsten weltwirtschaftlichen Indikatoren der kommenden Tage lesen Sie hier: 2014-10-10 Wochenvorschau

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David Milleker: Frühindikatoren und ihre Aussagekraft

6. Oktober 2014 Kommentare aus

Volkswirte greifen bei Prognosen gerne auf Befragungsdaten von Unternehmen oder Haushalten zurück. Das hat den Grund, dass sich hieraus Einschätzungen über Entwicklungen ableiten lassen, die in der offiziellen Statistik erst viel später sichtbar werden. Daher spricht man auch von Frühindikatoren. Dabei ist die Treffsicherheit meist umso höher, je näher die Befragten am tatsächlichen Geschehen sind. Einkaufsmanager sind hier etwa eine beliebte Befragungsgruppe, da sie aus dem eigenen Unternehmen gemeldet bekommen, was sie künftig an Vorleistungsgütern ordern müssen, um die eigene Produktion zu steuern.

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Konjunktursignale der nächsten Tage

5. Oktober 2014 Kommentare aus

Zwei Mal stehen in der kommenden Woche Zentralbanken im Fokus: Am Mittwoch veröffentlicht die US-Notenbank Fed ihr Sitzungsprotokoll, am Donnerstag berät die Bank of England über ihre Zinspolitik. Zuvor werden in Deutschland die Augustdaten für die Industrie veröffentlicht, die aufgrund der hohen Anzahl an Ferientagen schlecht ausgefallen sein sollten.

Die wichtigsten weltwirtschaftlichen Indikatoren der kommenden Tage lesen Sie hier: 2014-10-03 Wochenvorschau

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