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Willi Koll & Andrew Watt: Eurokrise – die ganze Wahrheit bitte!

14. März 2013 5 Kommentare

Die Indizien sind eindeutig: exorbitante Leistungsbilanzdefizite, ausufernde Haushaltslöcher und Staatsschulden, marode Banken, eine Zentralbank bereit zum Gelddrucken. Klar ist auch die Schuldfrage: es sind die Südländer, die Defizitländer. Einhellig ist die öffentliche Meinung auch im Strafmaß: der Süden, vor allem der Grieche muss sparen, konsolidieren oder sogar, wie einige fordern, austreten, bevor er die gesamte Seilschaft mit in den Abgrund reißt. Weiterlesen…

David Milleker – Japan auf neuen Wegen – Sein oder Schein?

15. Februar 2013 Kommentare aus

Mit dem Amtsantritt von Shinzo Abe als japanischer Premierminister hat sich zumindest die Außenwahrnehmung Japans an den Kapitalmärkten sehr deutlich geändert. Der Yen hat seinen Höhenflug seit 2008 erst einmal beendet (auch wenn er immer noch fast um ein Viertel teurer ist als vor der Lehman-Pleite) und der japanische Aktienmarkt konnte deutlich zulegen, während die Renditen für Staatsanleihen nominal seitwärts tendieren. Weiterlesen…

Robert J. Shiller: Märkte für Menschen – So schaffen wir ein besseres Finanzsystem

9. Februar 2013 2 Kommentare

Maerkte fuer MenschenRobert J. Shiller schmiert Balsam auf die geschundenen Seelen der Banker und Manager, Finanztechniker und Regulierer: Die Forderung, dass die Verantwortlichen für die Krise ins Gefängnis gehören, ist für ihn eine „fixe Idee“; Praktiken, die das weltweite Finanzwesen an den Rand des Zusammenbruchs brachten, hält er für „grobe Schnitzer“, die sich korrigieren lassen. Gemäß seinem Hohelied des Finanzkapitalismus ist alles gut und wird noch besser werden, sofern wir nicht auf das unaufgeklärte Demonstrantenvolk, sondern auf die Visionäre hören. Shiller argumentiert durchaus auch branchenkritisch und schlägt jede Menge Verbesserungen vor, fordert aber konsequenterweise nicht weniger, sondern mehr komplexe finanzielle Absicherungssysteme gegen Risiken aller Art. Seine Stoßrichtung, dass der Finanzkapitalismus dazu dienen soll, den Wohlstand zu mehren und gerecht zu verteilen, in allen Ehren – aber glaubt jemand ernsthaft daran, dass die Akteure im Finanzwesen aus diesen hehren Gründen ihrer Tätigkeit nachgehen?

getAbstract ist angesichts Shillers Brillanz erstaunt über die Naivität dieser Annahme, empfiehlt das Buch aber trotzdem allen, die wissen wollen, welchen gesellschaftlichen Nutzen Finanzinnovationen und Finanzspekulanten in einer idealen Welt haben könnten. [weiter]

Über den Autor

Robert J. Shiller ist Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Yale University und Autor zahlreicher Sachbücher, darunter Irrationaler Überschwang und Animal Spirits.

Fabian Fritzsche – Erfolgsstory USA

22. Januar 2013 5 Kommentare

Auch die US-Wirtschaft ist noch weit von einer zufriedenstellenden Lage entfernt, die Krise ist noch nicht endgültig überwunden. Weiterlesen…

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Holger Schmieding – Mehr Europa?

18. Januar 2013 1 Kommentar

Die allgemeine Antwort auf die Euro-Krise lautet: mehr Europa. Die deutsche Politik baut zu Recht auf dieser Erkenntnis auf. Aber was heißt „mehr Europa“? Weiterlesen…

David Milleker – Auf dem Weg zu mehr realer Konvergenz im Euro-Raum?

6. Dezember 2012 2 Kommentare

Seit Anfang 2011 steigen die Löhne in Deutschland etwas schneller als Irland, Italien oder in Spanien. Das ist erstmals seit Beginn der Währungsunion der Fall. Weiterlesen…

Fabian Fritzsche – Fiscal Cliff vs. Expansive Austerität

21. November 2012 4 Kommentare

Am Jahresbeginn 2013 droht den USA das sog. Fiscal Cliff, ohne Einigung zwischen republikanisch geführten Repräsentantenhaus und demokratischem Weißen Haus kommt es zu Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen im Volumen von rund 650 Mrd. USD. Dies entspricht etwas mehr als 4% des amerikanischen BIPs und würde nach allgemeiner Auffassung zu einer ausgeprägten Rezession in den USA führen. Weiterlesen…

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