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Archiv für die Kategorie ‘Chefökonom’

Konjunktursignale der nächsten Tage

Die wichtigsten weltwirtschaftlichen Indikatoren der kommenden Tage lesen Sie hier: 2014-04-18 Wochenvorschau

Die wichtigsten Ereignisse der kommenden Woche

Einmal mehr richtet sich der Blick auf die Frühindikatoren. Der chinesische Einkaufsmanagerindex wird am Mittwoch zeigen, ob sich dieses Schwergewicht unter den Schwellenländern wieder etwas erholt. Das europäische Pendent dürfte mehr oder weniger seitwärtslaufen, gestützt von einem positiven Rückprall in Deutschland. Am Donnerstag folgt die ifo-Umfrage, bei der insbesondere auf die Geschäftserwartungen zu achten ist.

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Konjunktursignale der nächsten Tage

Die wichtigsten weltwirtschaftlichen Indikatoren der kommenden Tage lesen Sie hier: 2014-04-11 Wochenvorschau

Die wichtigsten Ereignisse der kommenden Woche

Die Indikatorenwoche startet mit den US-Einzelhandelsumsätzen, die dank einer starken Lohnentwicklung kräftig zulegen werden. Am Dienstag urteilen die Finanzmarktanalysten über die Konjunktur. Die ZEW-Konjunkturerwartungen sollten weiter sinken. Die ersten Bruttoinlandsproduktdaten für das abgelaufene erste Quartal 2014 liefern die Chinesen. Wir erwarten ein für chinesische Verhältnisse schwaches Wachstum.

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Konjunktursignale der nächsten Tage

4. April 2014 Kommentare aus

Die wichtigsten weltwirtschaftlichen Indikatoren der kommenden Tage lesen Sie hier: 2014-04-04 Wochenvorschau

Die wichtigsten Ereignisse der kommenden Woche

Die deutsche Volkswirtschaft steuert zielstrebig auf ein starkes erstes Quartal zu. Die Produktionsdaten am Montag werden einen weiteren Baustein zu diesem Bild beisteuern. Am Mittwoch wird das Sitzungsprotokoll der US-Notenbank Fed veröffentlicht und Aufschluss über deren Innenleben geben. Die Inflationsdaten Chinas am Freitag werden unterstreichen, dass von dieser Seite her Luft für neue Stimulierungsmaßnahmen besteht.

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Konjunktursignale der nächsten Tage

29. März 2014 Kommentare aus

Die wichtigsten weltwirtschaftlichen Indikatoren der kommenden Tage lesen Sie hier: Konjunktursignale der nächsten Tage

Die wichtigsten Ereignisse der kommenden Woche

In Japan wird am Dienstag der Tankanbericht – die bedeutendste Unternehmensumfrage – veröffentlicht. Von Interesse ist insbesondere die Stimmungsentwicklung im Vorfeld der großen Mehrwertsteueranhebung zum 1. April. Am Donnerstag entscheidet die EZB über den Leitzins. Spätestens bei der anschließenden Pressekonferenz dürfte die zum Teil sehr intensive Debatte über weitere Stimulierungsmaßnahmen der EZB einen Dämpfer bekommen. Die US-Arbeitsmarktdaten am Freitag sollten schließlich Auskunft durch witterungsbedingte Nachholeffekte den Beweis bringen, dass die schwachen Daten zu Jahresbeginn dem kalten Winter geschuldet waren.

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Noch mehr Prognostiker des Jahres? – Aufklärungsversuch

26. März 2014 Kommentare aus

Seit gut zehn Jahren ermitteln wir Jahr für Jahr die Liste der besten Konjunkturprognostiker, erst in der FTD, zuletzt in der Süddeutschen. Jetzt haben auch die Kollegen vom Handelsblatt an der Übung offenbar Spaß gefunden und in sozusagen posthumer Imitation der FTD vergangene Woche auch einen Prognostiker des Jahres 2013 vorgestellt – einen anderen natürlich, und zwar, schöner Zufall: die Bundesbank und ihren Präsidenten, was natürlich sicher nicht intendiert war, anders als man es nach all den herzzerreißenden Hymnen auf den standhaften Mann (nun also auch noch “Hellseher” – Zitat Handelsblatt) in der Euro-Krise vermuten könnte. Haben die Kollegen einen besseren Weg gefunden, den Besten unter den Prognostikern zu küren? Ein Aufklärungsversuch.

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Wolfgang Streeck: Gekaufte Zeit. Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus

23. März 2014 Kommentare aus

Gekaufte-zeitWie der Untertitel des Buches schon nahelegt, handelt es sich bei Gekaufte Zeit um pure Kapitalismuskritik. Wolfgang Streeck schickt seinen Ausführungen denn auch die Bemerkung vorweg, dass man ohne einige auf Karl Marx zurückgehende Schlüsselbegriffe die aktuellen Entwicklungen gar nicht verstehen könne. Den Großteil des Werks machen Bestandsaufnahme und Analyse aus. Die Finanz- und Staatsschuldenkrise der Jahre um 2010 erscheint als vorerst letzter Akt der neoliberalen Entwicklung, die bereits in den 1970er-Jahren begann. Die Institution EU wird als undemokratische Vollenderin genau dieser Entwicklung entlarvt. Am Ende bietet Streeck zwar auch einen Lösungsvorschlag für die Krise – nämlich den Rückbau der Europäischen Währungsunion –, den er selbst allerdings schon im Vorwort als nicht sehr realistisch einstuft. Lob gebührt Streecks klarer Sprache und seiner einleuchtend aufgebauten Analyse der Ursachen für die gegenwärtige Situation. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die sich für eine soziologisch fundierte Darstellung der Krise des Kapitalismus interessieren.
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Über den Autor

Wolfgang Streeck ist Direktor am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung und Professor für Soziologie an der Universität Köln. Er ist unter anderem Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Konjunktursignale der nächsten Tage

21. März 2014 Kommentare aus

Die wichtigsten weltwirtschaftlichen Indikatoren der kommenden Tage lesen Sie hier: 2014-03-21 Wochenvorschau

Die wichtigsten Ereignisse der kommenden Woche

Montag: Der Stimmungsaufschwung in Euroland schreitet mit großen Schritten voran. Dies signalisieren insbesondere die Einkaufsmanagerindizes. Alle Peripherieländer der Währungsunion liegen sowohl beim Einkaufsmanagerindex für die Dienstleister als auch bei demjenigen für das verarbeitende Gewerbe über der Expansionsmarke von 50 Punkten.

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Wenn sich der Exportmeister selbst besiegt

5. März 2014 6 Kommentare

Ob sie nun aus dem USA kommt und jetzt auch von der EU-Kommission: Die Kritik an Deutschlands Handelsüberschüssen wird hierzulande reflexartig als Angriff auf unsere Stärken verurteilt. Dabei würde eine Kurswende vor allem uns selbst vor künftigen Krisen schützen.

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Konjunktursignale der nächsten Tage

28. Februar 2014 Kommentare aus

Die wichtigsten weltwirtschaftlichen Indikatoren der kommenden Tage lesen Sie hier: 2014-02-28 Wochenvorschau

Anat Admati und Martin Hellwig: Des Bankers neue Kleider – Was bei Banken wirklich schiefläuft und was sich ändern muss

22. Februar 2014 2 Kommentare

Des Bankers neue Kleider Die Empörung der Autoren über die Zustände in der Finanzwirtschaft gut sechs Jahre nach dem Ausbruch der Finanzkrise ist groß: Nie konnten Banken sich billiger verschulden als heute, und schon drehen sie wieder am ganz großen Rad. Nach dem Motto: Bei Schwarz gewinnt die Bank, bei Rot verliert der Steuerzahler. Anat Admati und Martin Hellwig entlarven die Argumente der Banker gegen eine schärfere Regulierung als substanzlos und fordern die Erhöhung des erforderlichen echten Eigenkapitals auf 20 bis 30 Prozent. Bei den Betroffenen dürfte das akute Schnappatmung auslösen – würde es doch das Ende der märchenhaften Geldvermehrung einläuten. Uns allen aber könnte ein Revival der alten, konservativen Kleider der Banker jede Menge böse Überraschungen ersparen. getAbstract legt dieses aufschlussreiche Werk Finanzprofis wie auch Finanzbanausen ans Herz. Prädikat: höchst lesenswert.
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Über die Autoren

Anat Admati ist Professorin für Finanzwirtschaft an der Stanford University und Mitglied des Systemic Resolution Committee der Einlagensicherungsbehörde der USA.
Martin Hellwig ist Direktor am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern. Zudem ist er als Berater des Europäischen Ausschusses für Systemrisiken in Frankfurt tätig.

Was erlauben Karlsruhe?

14. Februar 2014 3 Kommentare

Unsere Verfassungsrichter haben den Anspruch, über den Dingen und Interessen zu stehen. Das kann nur scheitern, wenn sie über eine sehr streitbare ökonomische Frage urteilen sollen – wie die Euro-Rettung der EZB. Mit ihren jüngsten Einschätzungen dazu haben sie sich derart auf die Seite einer ganz speziellen und zweifelhaften Ökonomensicht gestellt, dass dies mit ihrem Mandat und hehren Anspruch kaum in Einklang zu bringen ist. Weiterlesen…

Schwächelnde Exportgralshüter

17. Januar 2014 9 Kommentare

Es ist schon ein bisschen zum Fremdschämen, wie furchtbar entrüstet hierzulande auf jedwede Kritik an unseren historisch atemberaubend hohen Überschüssen im Außenhandel reagiert wird. Mit einem bizarren Selbstbewußtsein. Und dass niemandem auffällt, wie schwach die Argumente der Exportgralshüter wirken.

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Wie gut die Ökonomen wirklich sind – oder sein könnten

10. Januar 2014 1 Kommentar

Es gibt eine Menge Anlässe, darüber zu spotten, was Ökonomen so an Dingen tun und verbreiten. Dass sie ganze Krisen übersehen. Oder Theorien nachhängen, die für irgendeine Traumwelt gedacht sind, nicht für unsere ganz reale. Und trotzdem fragt sich, ob das alles Grund ist, die Zunft gleich gänzlich in Grund und Boden zu spotten, wie es mittlerweile Mode ist. Wie gut oder schlecht Ökonomen abschneiden, lässt sich ja prüfen – zumindest bei denen, die Vorhersagen machen und deren Treffgenauigkeit sich messen lässt. Zumal, wenn die Treffgenauigkeit schon über Jahre gecheckt wird, wie wir das mit der Auswertung der jährlichen Prognosen seit mittlerweile fast einem Dutzend Jahre gemacht haben, erst für die FTD, für 2013 jetzt erstmals in der Süddeutschen Zeitung.

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Wer sind die besten Prognostiker im Land? – die Langzeitwertung

Vorschau StatistikAllen Unkenrufen zum Trotz: es gibt sie, die Prognostiker, die das Wirtschaftstreiben mit ziemlich hoher Trefferquote richtig vorhersagen. Und das über viele Jahre. Wie die neue Langzeitauswertung der Prognostiker des Jahres seit 2002 ergibt, steht ganz oben nach wie vor Carsten Klude, Chefökonom von MM Warburg. Der Hamburger Volkswirt schnitt zwar 2013 weniger gut ab als sonst, erreichte im Schnitt der vergangenen zwölf Jahre aber immer noch Rang 13, bei teils deutlich mehr als 50 Teilnehmern. Zu den Topleuten im Langzeitvergleich gehören auch David Milleker von Union Investment und Roland Döhrn vom Essener RWI-Institut. Weit unten stehen einflussreiche Institutionen wie die EU-Kommission, der IWF und die OECD, die ihre Prognose allerdings immer auch schon im Oktober/November erstellen und daher einen Informationsnachteil gegenüber den traditionellen Dezember-Prognosen anderer haben.

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Zeit für einen neuen Aufschwung?

28. Dezember 2013 Kommentare aus

Wie in jedem Jahr haben wir den Sieger des Prognostiker-Rankings aus dem abgelaufenen Jahr nach seiner Prognose für das neue Jahr gefragt. Und der ist diesmal optimistischer als alle anderen – Zufall oder nicht. Was ihn dazu bewegt hat – und wer das anders sieht, steht heute ebenfalls in der Süddeutschen Zeitung: hier.

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