Archiv
Wirtschaftsdienst exklusiv – Warum sich Deutschland der Rezession im Euroraum widersetzen kann
In einem Beitrag für den aktuellen Wirtschaftsdienst präsentieren Torsten Schmidt und Sebastian Breuer, stellvertretender Leiter und Mitarbeiter im Kompetenzbereich “Wachstum und Konjunktur” am Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung in Essen, Einsichten aus Simulationen mit dem RWI-Mehrländermodell zur deutschen Konjunktur. Weiterlesen…
Lehrmeister: Paul Krugman – Vergesst die Krise!
Markt oder Staat? Egal, ob man Paul Krugman in dieser Frage folgt (seine Antwort lautet: Staat!), er stellt sie genau zum richtigen Zeitpunkt. Die 2008 ausgebrochene Finanzkrise ist für ihn der zwingende Anlass, mit dem Dogma des freien Marktes endlich aufzuräumen. Ohne massive Staatsinvestitionen, sagt er, würden die Industrienationen die Krise unmöglich meistern können und vollends in die Depression abdriften.
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Wirtschaftsdienst exklusiv – Inflation und Schuldenabbau
Die Maßnahmen der EZB zur Euro-Rettung sind heftig umstritten. Vor allem Befürchtungen ansteigender Inflationsraten lassen kritische Stimmen aus Deutschland laut werden. Zu Unrecht glauben die Autoren des aktuellen Zeitgesprächs. Weiterlesen…
Lehrmeister: Raghuram G. Rajan: Fault Lines – Verwerfungen
Ein Buch über die Finanzkrise aus der Feder des ehemaligen Chefökonomen des Internationalen Währungsfonds weckt hohe Erwartungen. Die werden auch erfüllt, denn Raghuram G. Rajan gelingt eine lebendige und zugleich sachkundige Darstellung der komplexen Sachverhalte.
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Wirtschaftsdienst exklusiv – Deutschland haftet – aber warum umsonst?
Die Liste staatlicher Garantien, zu denen Deutschland gesetzlich oder vertraglich verpflichtet ist, ist lang. Insgesamt belaufen sich aktuelle deutsche Absicherungen auf mindestens 5700 Mrd. Euro. Risiken, die dringend durch ein finanzielles Gegengewicht eingedämmt werden müssen, befindet Walther Otremba* in einem Beitrag für den aktuellen Wirtschaftsdienst. Weiterlesen…
Wirtschaftsdienst exklusiv – Nationale Geldschöpfung zersetzt den Euroraum
Europäische Geldpolitik im Krisenmodus. In einem Artikel aus dem aktuellen Wirtschaftsdienst untersuchen Stefan Krooths und Björn van Roye, Mitarbeiter des Prognose-Zentrums am IfW Kiel, die Zahlungsbilanzfinanzierung durch nationale Notenbanken innerhalb der EWU. Weiterlesen…
Lehrmeister: Roman Frydman und Michael D. Goldberg – Jenseits rationaler Märkte
Wie war das noch mal mit der Finanzkrise? Auf diese Frage gibt es drei gängige Antworten. Erstens: Keiner konnte sie kommen sehen. Zweitens: Spekulanten, Verantwortungslose oder Irrationale waren am Werk. Und drittens: Man hätte sie schon voraussehen können, aber nicht mit den üblichen Prognosemodellen. An Letzteres glaubt das renommierte Forschungsduo Frydman und Goldberg – und schlägt selbst vor, wie man künftige Exzesse rechtzeitig abdämpfen könnte.
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Wirtschaftsdienst exklusiv – Finanzmarkt: Regulierung auf dem richtigen Weg?
Auch fünf Jahre nach dem Ausbruch der Finanzmarktkrise und einer Reihe von Reformen scheint das globale Finanzsystem nicht nachhaltig stabilisiert. Im aktuellen Zeitgespräch beschäftigen sich die Autoren mit der Frage, warum die Maßnahmen zur Regulierung des Finanzsektors nicht den gewünschten Erfolg zeigen. Weiterlesen…
Lehrmeister: Yanis Varoufakis – Der globale Minotaurus

Eines muss man Yanis Varoufakis lassen: Um starke Bilder ist er nicht verlegen. Amerika als fürchterliches Monster, das Kapital und Waren aus aller Welt verschlingt wie einst der kretische Minotaurus die unschuldigen Jungfrauen und Jünglinge seiner Nachbarn. Investmentbanker und neoliberale Ökonomen als Zombies, die den Staat erst aussaugen, um ihm danach die helfenden Hände zu fesseln. Und Deutschland als europäisches Gegenstück zum großen Ungeheuer – ein rüpelhafter Minitaurus, der den Rest von Europa zur Stagnation im eigenen Hinterhof verdammt. Weiterlesen…
Wirtschaftsdienst exklusiv – Drachme statt Euro: Ausweg oder Sackgasse?
Bei der Aufgabe die eigene Wirtschaft wettbewerbsfähig zu gestalten hat Griechenland die Wahl zwischen zwei Übeln: Euro-Austritt oder rigide Austeritätsmaßnahmen. In einem Beitrag für den Wirtschaftsdienst vertritt Diplom-Ökonom Stergios Xouridas dazu eine klare Meinung. Weiterlesen…
Economics im Netz – Wieviel Offenheit braucht das Wachstum?
In einem aktuellen Paper aus dem Journal e-conomics geht der Autor Bülent Ulasan der Frage nach, ob eine produktive Verbindung zwischen Offenheit für internationalen Handel und Wirtschaftswachstum existiert. Weiterlesen…
Lehrmeister: Tim Jackson – Wohlstand ohne Wachstum
Kann uns der Wohlstand erhalten bleiben, wenn wir unseren Ressourcenverbrauch einschränken? Eine drängende Frage, denn die Umweltprobleme der Welt können kaum auf eine Klärung in ferner Zukunft warten. Nicht nur genaue Analysen sind gefragt, sondern auch wirkungsvolles Handeln. Angesichts global widersprüchlicher Interessen und Ideale ist das keine leichte Aufgabe. Gerade Politiker stellen das Wirtschaftswachstum nicht gerne infrage: Vielen gilt es als Allheilmittel, und so bleibt es trotz Umweltbelastung und fortwährender Ressourcenausbeutung die heilige Kuh der Ökonomie. Tim Jackson, ehemaliger Umweltberater der britischen Regierung, macht konkrete Vorschläge, welche Maßnahmen Wirtschaft und Politik seiner Meinung nach treffen sollten, um den Teufelskreis zu durchbrechen.
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Wirtschaftsdienst exklusiv – Absenkung des Solidaritätszuschlags oder Abbau der kalten Progression?
Der aktueller Gesetzesentwurf zum Abbau der kalten Progression durch eine inflationsbedingte Anpassung des Einkommensteuertarifs wurde im Februar bereits einmal vom Bundesrat abgelehnt und ist nun erneut im Bundesrat zur Abstimmung eingereicht worden. Peggy Bechara, Boris Beimann und Tanja Kasten untersuchen in ihrem Beitrag die Wirksamkeit der Reformalternativen.
Wirtschaftsdienst exklusiv – Schätzungen des In- und Auslandsumlaufs von Euro-Banknoten
Für einen Beitrag im aktuellen Wirtschaftsdienst stellen Nikolaus Bartzsch, Gerhard Rösl und Franz Seitz verschiedene Ansätze zur Schätzung des In- und Auslandsumlaufs von deutschen Euro-Banknoten vor. Da es keine statistischen bzw. keine hinreichenden Erfassungen zum In- und Auslandsumlauf von deutschen Euro-Banknoten gibt, müssen sich die verschiedenen Modelle mit Hilfe von Schätzungen den tatsächlichen Werten annähern.
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Lehrmeister: Colin Crouch – Das befremdliche Überleben des Neoliberalismus
Colin Crouch beleuchtet in diesem informativen und sprachlich hervorragenden Buch, wie der Neoliberalismus entstanden ist, was er geleistet und mehr noch was er angerichtet hat. Crouch nennt die Reibungspunkte mit dem Keynesianismus, aber auch mit der neoklassischen Wirtschaftstheorie und dem klassischen Liberalismus.
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