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Archiv für die Kategorie ‘Exklusiv’

Wirtschaftsdienst exklusiv – Das Bedingungslose Grundeinkommen – ein tragfähiges Konzept?

23. September 2013 1 Kommentar

Das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) wird von vielen als ein Konzept angesehen, das wie ein „Deus ex Machina“ alle Verzerrungen und Widersprüche in unserem Sozialsystem auflösen könnte. Es taucht in Deutschland immer wieder in der Diskussion auf, in der Schweiz wird es mittlerweile von einer Volksinitiative propagiert und steht demnächst zur Abstimmung. In der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsdienst setzen sich Befürworter und Gegner mit dem BGE auseinander.

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Wirtschaftsdienst exklusiv – Budgetüberschuss: Wie kam es dazu?

23. September 2013 Kommentare aus

Im Jahr 2012 hat der öffentliche Sektor in Deutschland endlich einmal wieder einen Budgetüberschuss erzielt. Aber wie kam der zustande? Der Kieler Ökonom Jens Boysen-Hogrefe zeigt in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsdienst, wie es dem deutschen Staat gelang, nach einem Defizit von 104 Mrd. Euro 2010 zwei Jahre später einen Überschuss von 2 Mrd. Euro zu erzielen.

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Buchvorstellung: Ralf Fücks: Intelligent wachsen. Die grüne Revolution

20. August 2013 Kommentare aus

Ralf-fuecksSteht es immer schlimmer um Umwelt und Klima, wenn die Wirtschaft weiterhin auf Wachstum setzt? Oder besteht die Hoffnung, dass die Menschheit doch einer besseren Zukunft entgegensieht, im Einklang mit Ökonomie und Ökologie und ohne dass Wirtschaftswachstum verteufelt wird? Der deutsche Grünen-Politiker Ralf Fücks optiert für die optimistische Alternative. In seinem faktengesättigten Plädoyer für eine grüne Revolution lässt er kein Thema aus, von den seltenen Erden bis zu Urban Farming. Durch sinnvoll gesetzte Themenschwerpunkte bekommt das Buch eine übersichtliche Struktur. Fücks hält keine grüne Predigt, sondern argumentiert sachlich und verständlich für ein neues qualitatives Wachstum. Damit bietet er den Vertretern einer Zukunftsvision, die auf Verzicht basiert, fundiert die Stirn. getAbstract empfiehlt das Buch einer breiten Leserschaft, nicht nur grünen Engagierten und Sympathisanten, sondern auch allen ökonomisch Interessierten. Denn maßgebliche Teile der Wirtschaft befinden sich schon auf dem Weg, der hier vorgezeichnet wird.

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Über den Autor
Ralf Fücks ist Politiker der Grünen und Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung. Er war in Bremen Bürgermeister, Senator für Umwelt und Stadtentwicklung sowie Bundesvorsitzender der Grünen.

Wirtschaftsdienst exklusiv – Spitzenforschung und Politikberatung sind unvereinbar, oder nicht?

10. August 2013 Kommentare aus

Spitzenforschung und Politikberatung sind unvereinbar, oder nicht?

Ökonomen und Politiker beklagen sich gelegentlich übereinander. Die Ökonomen meinen, das politische Alltagsgeschäft berücksichtige die Erkenntnisse der Wissenschaft zu wenig, Maßnahmen passen nicht zusammen oder widersprechen sich sogar. Die Politiker sehen sich dagegen zum Teil mit realitätsfernen Empfehlungen konfrontiert. Gibt es diese Kluft zwischen Forschung und Politikberatung wirklich? Was sind die Ursachen dafür? Und was kann oder muss man ändern? Darüber diskutieren renommierte Wissenschaftler aus den Instituten (Rwi, DIW), dem Sachverständigenrat, den Universitäten und der Politik im aktuellen Zeitgespräch des Wirtschaftsdienst.

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Wirtschaftsdienst exklusiv – Bundesverfassungsgericht und Krisenpolitik der EZB – Gefahren und Chancen durch das OMT-Programm

Im Juni hat das Bundesverfassungsgericht Experten zur Krisenpolitik der EZB angehört. Vor allem ging es um die Frage: Beansprucht die EZB durch ihr Aufkaufprogramm für Staatsanleihen OMT (Outright-Monetary-Transactions-Programm) Kompetenzen, die ihr nicht übertragen worden sind? Der Wirtschaftsdienst dokumentiert diese Stellungnahmen in der Juli-Ausgabe.  Weiterlesen…

Frank Schirrmacher: Ego. Das Spiel des Lebens

30. Juli 2013 Kommentare aus

EgoMit Ego greift Frank Schirrmacher erneut ein sensibles, ja brisantes gesellschaftspolitisches Thema auf. Die wachsende Abhängigkeit von Computersystemen, die sich aufgrund programmierter Algorithmen längst selber steuern und uns gleichzeitig ungefragt zu transparenten Wesen machen, bewegt die Gemüter und schürt Ängste. Ängste, die nach Schirrmachers Ansicht ernst zu nehmen sind, weil die automatisierte Informationsökonomie in alle Lebensbereiche vordringe. Am Ende werden die Menschen, gemäß der unterstellten Logik des Computers, zu vorhersagbaren Marionetten. Schirrmacher zeigt sich wie gewohnt wortgewaltig und argumentiert mit unzähligen Beispielen aus der Geschichte. Für den Leser ist es nicht immer einfach, seinen Gedankengängen zu folgen. Leider bleibt der Autor am Schluss ziemlich vage, wenn es um die Frage geht, wie dem Angriff der Ego-Ideologie auf unsere Individualität begegnet werden sollte. getAbstract empfiehlt das Buch allen politisch und wirtschaftlich Interessierten.

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Über den Autor

Frank Schirrmacher ist einer der Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Er ist Autor mehrerer Bücher, die in Deutschland verschiedene gesellschaftspolitische Debatten ausgelöst haben, darunter Payback und Das Methusalem-Komplott.

Buchvorstellung: Thomas Fricke: Wie viel Bank braucht der Mensch?

25. Juni 2013 Kommentare aus

Cover-BuchMan stelle sich vor: Menschen laufen mit Goldsäcken beladen einen Berg hoch. Anfangs sind es noch wenige, dann werden es immer mehr. Sie müssen gar einen deftigen Wegzoll in Kauf nehmen. Aufseher argumentieren: Nur wenn möglichst viele mit ihrem Schatz hin- und herlaufen, lässt sich ein vernünftiger Preis dafür bestimmen. Das Gold scheint sich wie von selbst zu vermehren. Plötzlich jedoch kippt die Stimmung. In heilloser Panik rennen die Menschen den Berg hinab, viele bleiben auf der Strecke. Die Aufseher hingegen sammeln das fallen gelassene Gold auf und warten auf die ersten, die sich wieder den Berg hochwagen. Klingt absurd? Ist es auch. Und doch passiert in der globalisierten Finanzwelt seit 30 Jahren nichts wesentlich anderes, wie Thomas Fricke sehr anschaulich erklärt. Raus aus diesem verrückten Bankensystem, fordert Fricke, nachdem er in seinem Buch eine Kosten-Nutzen-Rechnung der Finanzmarktliberalisierung aufgestellt hat. Sein Appell: Die Banker müssen von ihrem hohen Ross gestoßen werden und zu einer Kleinfinanzwelt zurückkehren. Auch wenn Fricke sein Modell etwas zu euphorisch beschreibt, es bleibt schlüssig. getAbstract legt das Buch allen ans Herz, die sich jenseits von billiger Bankenschelte nach einem neuen Finanzsystem sehnen.

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Über den Autor

Thomas Fricke ist Journalist und wirtschaftspolitischer Kommentator und war bis 2012 Chefökonom der Financial Times Deutschland. Er leitet das Internetportal Wirtschaftswunder.

Wirtschaftsdienst exklusiv – Was tun gegen Steuerflucht?

Nach Offshore-Leaks und Debatte über geringe Steuerzahlungen großer multinationaler Konzerne stellt sich die Frage „Was tun?“ Wie und ob sich Steuerflucht wirksam bekämpfen lässt, diskutieren im Juni-Zeitgespräch des Wirtschaftsdienst die renommierten Ökonomen Kai Konrad, Thiess Büttner, Manfred Gärtner, Christoph Spengel und Margit Schratzenstaller. Weiterlesen…

Robert und Edward Skidelsky: Wie viel ist genug? – Vom Wachstumswahn zu einer Ökonomie des guten Lebens

GenugIst es nicht logisch, dass der Mensch aufhört, nach mehr zu streben, sobald seine Bedürfnisse befriedigt sind, und sich lieber ein schönes Leben macht? So dachte der Ökonom John Maynard Keynes in den 1930er-Jahren, doch diese Theorie hat sich als Irrtum erwiesen: Obwohl die Volkswirtschaften heute reicher sind als je zuvor, arbeiten die Menschen nicht weniger. Das Problem: Die materiellen Begierden sind grenzenlos. Die Autoren dieses Buches, ein Wirtschaftswissenschaftler und ein Philosoph, prangern in durchaus unterhaltsamer Weise den Wachstumswahn an. Doch sie zeigen dem Leser auch einen Hoffnungsschimmer am Horizont, indem sie erklären, wie sich der Mensch aus seiner Unersättlichkeit befreien lässt. Die Skidelskys gehen Fragen des Glücks auf den Grund und zitieren Denker aller Epochen, vom Altertum bis heute. Die Ideen rütteln an einigen ökonomischen Grundfesten. Leider ist das Buch nicht besonders gut strukturiert. Etwas mehr von der Übersichtlichkeit, die in den beiden letzten Kapiteln geboten wird, hätte auch den ersten Kapiteln nicht geschadet. Ansonsten hält getAbstract das Werk für sehr lesenswert und legt es allen ökonomisch und wirtschaftspolitisch Interessierten ans Herz.

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Über die Autoren

Robert Skidelsky ist Wirtschaftswissenschaftler und gilt als Keynes-Spezialist. Er lehrte bis zu seiner Emeritierung an der  Universität Warwick und ist Autor des Keynes-Buches Die Rückkehr des Meisters. Sein Sohn Edward Skidelsky ist Philosoph und hat eine Professur an der Universität Exeter. Er schreibt regelmäßig für New Statesman, The Daily Telegraph und Spectator.

Wirtschaftsdienst exklusiv – Wie viel Bank braucht der Mensch?

14. Mai 2013 Kommentare aus

Diese Woche verabschiedet der Bundestag gleich im Paket und Schnellverfahren die Finanzmarktreformen, die Finanzminister Wolfgang Schäuble im März vorgestellt hatte. Darunter auch das Trennbankengesetz. Dabei deutet eine Menge darauf hin, dass keine dieser Reformen tatsächlich künftige große Finanzkrisen verhindern würde. Was den Kern der Instabilität – die enorme Prozyklizität und den Herdentrieb der Finanzmärkte – beheben würde , beschreibt Thomas Fricke in der analytischen Kurzfassung seines Buchs “Wie viel Bank braucht der Mensch” im neuen Wirtschaftsdienst. Zu lesen vorab hier: WDMai2013BankenausstiegFricke. Eine Lesung in Hamburg folgt am 11. Juni.

Wirtschaftsdienst exklusiv – Warum der deutsche Anleger anders ist

14. Mai 2013 Kommentare aus

Haben die konservativ orientierten deutschen Anleger am Ende gut getan, sich gar nicht erst für riskantere Finanzgeschäfte zu interessieren? Oder könnte es doch ein bisschen mehr Risikofreude sein? Der Frage geht der Soziologe Rolf von Lüde in einem Beitrag für das neue Heft des Wirtschaftsdiensts nach. Wie immer exklusiv vorab im WirtschaftsWunder: WDMai2013vonLüde.

Buchvorstellung: Fred Pearce: Land Grabbing – Der globale Kampf um Grund und Boden (2012)

27. April 2013 Kommentare aus

LandgrabbingStellen Sie sich vor, ein Unternehmer würde an der Haustür klingeln und Ihnen mitteilen, die Regierung habe Ihr Haus und Ihren Garten konfisziert, damit er dort Mais anbauen könne. Außerdem habe man den Stadtwald gesperrt, um ihn in ein Wildreservat für zahlende Gäste zu verwandeln. Unvorstellbar? Für Millionen Menschen weltweit ist dieses Szenario bittere Realität. Fred Pearce ist ein Jahr lang um den Globus gereist und hat die Opfer dieses beispiellosen Landraubs besucht, ebenso wie Spekulanten und Investoren, missionarische Eiferer, idealistische Weltverbesserer und pragmatische Großlandwirte. Der Autor gibt dem Argument, nur die industrielle Landwirtschaft könne die Menschheit vor der drohenden Nahrungsmittelknappheit bewahren, eine faire Chance – und entlarvt es als Feigenblatt für profitgierige Konzerne und korrupte Regierungen. getAbstract legt das Buch allen ans Herz, die sich in Umwelt-, Ernährungs- und Entwicklungsfragen nicht allein auf das freie Spiel der Märkte verlassen möchten.

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Über den Autor

Fred Pearce ist Umweltberater des Magazins New Scientist und schreibt als Wissenschaftsjournalist für renommierte Medien über Umwelt- und Entwicklungsfragen. 2001 wurde er zum britischen Umweltjournalisten des Jahres gewählt, 2011 wurde er für sein Gesamtwerk ausgezeichnet.

Wirtschaftsdienst exklusiv –

17. April 2013 Kommentare aus

Vor ein paar Jahren noch großes Tabu, jetzt wird sie eingeführt, zumindest etwas: die Finanztransaktionssteuer. Im neuen “Wirtschaftsdienst” gibt Michael Heinrich einen Überblick über die Geschichte der Steuer. Er beschreibt die möglichen Gestaltungsparameter Bemessungsgrundlage und Besteuerungsort. Und nach seiner Einschätzung sind die Wachstumseinbußen durch die vermeintlich verzerrende Wirkung der Steuer sehr gering. Hier ist der Text: WDApril2013Heinrich

Buchvorstellung: Hans-Werner Sinn: Die Target-Falle – Gefahren für unser Geld und unsere Kinder (2012)

15. April 2013 Kommentare aus

Die TargetfalleDie üblichen Refinanzierungskredite sind – von Bundesbank und Politik nahezu unbemerkt – verdrängt worden: durch so genannte Target-Forderungen. Der renommierte Wirtschaftswissenschaftler Hans-Werner Sinn sieht in diesem Phänomen den Hauptgrund der Krise.

Er beschreibt die Target-Kredite als reine Geldschöpfungskredite zu niedrigen Zinsen, die einer Lösung im Weg stehen. Sinn kritisiert die mangelnde demokratische Legitimation des EZB-Rats, auf dessen Initiative die Target-Kredite zurückgehen, und stellt die Funktionsweise des Europäischen Währungssystems infrage. Er bietet eine ausführliche Analyse der Finanzlage, stellt verschiedene Austrittsszenarien vor und zeigt Wege zur Eindämmung der Krise. Ein gut lesbares Buch, das wichtige finanzpolitische Zusammenhänge aufzeigt, erklärt und empirisch belegt – wenngleich nicht verschwiegen werden darf, dass andere Ökonomen Sinn heftig widersprechen und das Target-Problem für ein aufgebauschtes halten. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die sich mit der Lage der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion auseinandersetzen wollen.
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Über den Autor

Hans-Werner Sinn ist Präsident des Ifo Instituts für Wirtschaftsforschung und Ordinarius an der LMU München. Der renommierte Ökonom hat u. a. die Bestseller Das grüne Paradoxon und Ist Deutschland noch zu retten? geschrieben.

Joseph Stiglitz: Der Preis der Ungleichheit – Wie die Spaltung der Gesellschaft unsere Zukunft bedroht (2012)

25. Februar 2013 1 Kommentar

eurovisionenDieses Buch ist für jeden ein Muss. Denn die Probleme der USA sind auch die Probleme der anderen Industrienationen. Wenn man sie nicht versteht und nicht handelt, könnten die Folgen der wachsenden Ungleichheit in den USA alle führenden Volkswirtschaften mit in den Abgrund reißen. Nobelpreisträger Joseph Stiglitz ist seinem Ruf als Ökonom mit sozialem Gewissen wieder einmal gerecht geworden. Sehr detailliert beschreibt er die dramatische Misere der amerikanischen Gesellschaft. Auch seine heftigsten Kritiker werden nicht an der Tatsache vorbeikommen, dass die US-Demokratie in die Hände der Finanzbranche gefallen ist. Stiglitz hält den USA, aber auch uns allen, schonungslos den Spiegel vor. getAbstract empfiehlt dieses Buch allen, die die Entwicklungen in den USA verstehen möchten und die wissen wollen, wie wir einen Ausweg finden können.
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Über den Autor

Joseph Stiglitz lehrt als Professor für Volkswirtschaftslehre an der Columbia University in New York. Der ehemalige Wirtschaftsberater der Clinton-Regierung, Ex-Chefvolkswirt der Weltbank und Nobelpreisträger ist ein weltweit führender Experte zu den Themen Ökonomie, Politik und Gesellschaft. Er ist auch Autor der Bücher Die Schatten der  Globalisierung und Die Chancen der Globalisierung.

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