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Archive for the ‘Exklusiv’ Category

Buchvorstellung: Michael J. Sandel: Was man für Geld nicht kaufen kann – Die moralischen Grenzen des Marktes

20. November 2013 Kommentare aus

Wasmanfuergeldnichtalleskaufenkann „Ich mache ihm ein Angebot, das er nicht ablehnen kann.“ Der berühmte, von Marlon Brando in dem Film Der Pate gesprochene Satz bringt auf den Punkt, worum es in Sandels Buch geht: um Geld und Moral. Immer mehr Bereiche des gesellschaftlichen und öffentlichen Lebens werden zu Marktobjekten. Sie werden käuflich. Von der Werbefläche im Fußballstadion bis zur Niere, die nicht mehr gespendet, sondern gekauft wird – alles wird marktkonform gemacht. Aber wo verläuft die Grenze zwischen hinnehmbarer Käuflichkeit und Korruption? Sandel beobachtet, wie Märkte Normen verändern. Dabei redet er nicht wie ein blinder Katheder-philosoph von der Farbe der Ökonomie. Sein Buch zeugt von exzellenter Kenntnis der Marktmechanismen. Der einzige Nachteil für deutschsprachige Leser ist, dass einige Beispiele tief in der angloamerikanischen Lebenskultur verwurzelt sind – sie zünden nur bei jenen Lesern sofort, die sich dort heimisch fühlen. Trotzdem ist das anregende Buch nach Meinung von getAbstract eine lohnenswerte Lektüre für alle, die im Spannungsfeld von Markt, Politik und Gesellschaft durchdachte, sachliche Argumente wertschätzen.
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Über den Autor

Der amerikanische Philosoph Michael J. Sandel studierte und promovierte im englischen Oxford und lehrt seit 1980 politische Philosophie an der Universität Harvard. Er ist ein Vertreter des Kommunitarismus, der die Einbettung des Menschen in die Gemeinschaft und ihre gewachsenen Werte und Traditionen betont. Ein wichtiges Arbeitsfeld Sandels sind bioethische Fragen.

Wirtschaftsdienst exklusiv – Niedrigzinspolitik als politische Strategie zur Entlastung der Staatshaushalte?

11. November 2013 Kommentare aus

Gerade einmal wieder hat die EZB den Leitzins gesenkt. Einige Wirtschaftswissenschaftler vermuten hier eine politische Strategie: niedrige Realzinsen verringern die staatliche Schuldenbelastung, Regierungen müssen nicht den steinigen Weg der Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen gehen. Die amerikanischen Ökonomen Reinhard und Sbrancia haben dieses Konzept „Finanzielle Repression“ genannt und meinten, es in Industriestaaten nachweisen zu können. Ist dies aber in der aktuellen Datenlage der EU zu erkennen? Und wie ist es zu bewerten? Darüber diskutieren Stefan Homburg, Alexander Erler, Bernhard Herz, Thomas Mayer, Arne Heise und Ulrike Neyer in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsdienst.
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Daron Acemoglu und James A. Robinson: Warum Nationen scheitern. Die Ursprünge von Macht, Wohlstand und Armut

26. Oktober 2013 Kommentare aus

Warum Nationen scheiternItaliener, Griechen, Spanier, Portugiesen – na ja, durch besonderen Arbeitseifer haben sich die Club-Med-Europäer nie hervorgetan. Und die Afrikaner? Kein Wunder, dass die sich lieber auf die faule Haut legen, bei der Hitze dort … Das sind Stammtischweisheiten, klar. Aber sind sie wirklich so abwegig, wenn man sich anschaut, welche Länder heute in Schuldensümpfen und Bürgerkriegen versinken? Ja, die klischierte Sichtweise ist falsch, das stellen Daron Acemoglu und James A. Robinson gleich zu Anfang klar.

Die beiden Wirtschaftswissenschaftler nehmen ihre Leser mit auf einen faszinierenden Gang durch die Institutionen: Vom Neolithikum bis zur Industriellen Revolution, immer waren die Regeln des politischen und wirtschaftlichen Zusammenlebens für das Aufblühen und Scheitern von Nationen verantwortlich. Eine plausible und interessante Theorie, wobei man kritisch einwenden kann, dass die Autoren sich beinahe ausschließlich darauf fokussieren. Die Überlegung, dass die reichen Nationen ihren Wohlstand auch der historischen und bis heute anhaltenden Ausbeutung der ärmeren Länder verdanken könnten, wird beispielsweise ausgespart. getAbstract legt das ansonsten brillante Buch allen ans Herz, die sich für die spannende Frage interessieren, wie die Ungleichheit auf der Welt überwunden werden kann.

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Über die Autoren

Daron Acemoglu ist Professor für Wirtschaftswissenschaften am Massachusetts Institute for Technology (MIT). James A. Robinson arbeitet als Professor für Politik und Wirtschaft an der Harvard University. Seine Spezialgebiete sind Entwicklungshilfe, Lateinamerika und Afrika.

Wirtschaftsdienst exklusiv – Bitcoin: Zahlungsmittel der Zukunft?

19. Oktober 2013 Kommentare aus

Vor kurzem standen Bitcoins im Fokus des öffentlichen Interesses: Im April war ein Bitcoin plötzlich 220 US-Dollar wert, nachdem sein Kurs lange unter 20 US-Dollar verharrte. In die Schlagzeilen gerieten Bitcoins zuletzt im Oktober, als der Betreiber einer Plattform in den USA festgenommen wurde. Er hatte sich für illegale Geschäfte offenbar in Bitcoins bezahlen lassen und ein Bitcoin-Vermögen angesammelt.

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Wirtschaftsdienst exklusiv – Die Verkehrsinfrastruktur in Deutschland ist chronisch unterfinanziert

16. Oktober 2013 1 Kommentar

Dazu gab es in der Vergangenheit diverse Expertenkommissionen. Im Dezember 2012 hatte die Daehre-Kommission einen jährlich notwendigen Mehraufwand für Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur von 7,2 Mrd. Euro ermittelt. Kürzlich hat sich die Bodewig-Kommission für die Ausweitung der Lkw-Maut ausgesprochen. Die Autoren des aktuellen Zeitgesprächs im Wirtschaftsdienst – Christopher Kopper, Karl-Hans Hartwig, Werner Rothengatter, Erik Gawel und Alexander Eisenkopf – analysieren die Defizite bei der Verkehrsinfrastruktur und wägen unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten wie Maut- und Fondslösungen gegeneinander ab.

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Buchvorstellung: Mark Schieritz: Die Inflationslüge. Wie uns die Angst ums Geld ruiniert und wer daran verdient

25. September 2013 2 Kommentare

Mark Schieritz picDeutsche Geldscheine über 1 Million Reichsmark hat zwar kaum einer der heute lebenden Deutschen je gesehen. Dennoch scheint die Angst vor Inflation Deutschland immer noch umzutreiben. Gleichzeitig tun sich die meisten mit den Mechanismen von Geldmenge oder Umlaufgeschwindigkeit sehr schwer. Daran haben auch die zahlreichen Debatten über volkswirtschaftliche Prozesse, die im Rahmen der Ursachenforschung der Finanzkrise geführt wurden, kaum etwas geändert. Das Thema ist gerade in Deutschland sehr emotionsgeladen, so Mark Schieritz. Eine nüchterne Auseinandersetzung findet nicht statt. Der Zeit-Korrespondent beleuchtet die Inflationsentwicklung der letzten Jahre und zeigt auf, warum die stark ausgeweitete Geldmenge wider Erwarten doch nicht zum Inflationsgau geführt hat. Außerdem zeigt er, wem etwas daran liegen könnte, dass die Angst vor einer übermäßigen Inflation immer wieder bewusst geschürt wird. Dabei ist er sehr präzise und immer auch für Laien verständlich. getAbstract empfiehlt das Buch allen wirtschaftspolitisch Interessierten, die eine gut nachvollziehbare Analyse zu einem grundsätzlich schwer verständlichen Thema schätzen.

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Über den Autor

Mark Schieritz ist Korrespondent der Zeit und berichtet von Berlin aus über internationale  Finanzen, Banken, Zinsen und Währungen. Zuvor war er bei der Financial Times Deutschland tätig.

Wirtschaftsdienst exklusiv – Das Bedingungslose Grundeinkommen – ein tragfähiges Konzept?

23. September 2013 1 Kommentar

Das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) wird von vielen als ein Konzept angesehen, das wie ein „Deus ex Machina“ alle Verzerrungen und Widersprüche in unserem Sozialsystem auflösen könnte. Es taucht in Deutschland immer wieder in der Diskussion auf, in der Schweiz wird es mittlerweile von einer Volksinitiative propagiert und steht demnächst zur Abstimmung. In der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsdienst setzen sich Befürworter und Gegner mit dem BGE auseinander.

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Wirtschaftsdienst exklusiv – Budgetüberschuss: Wie kam es dazu?

23. September 2013 Kommentare aus

Im Jahr 2012 hat der öffentliche Sektor in Deutschland endlich einmal wieder einen Budgetüberschuss erzielt. Aber wie kam der zustande? Der Kieler Ökonom Jens Boysen-Hogrefe zeigt in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsdienst, wie es dem deutschen Staat gelang, nach einem Defizit von 104 Mrd. Euro 2010 zwei Jahre später einen Überschuss von 2 Mrd. Euro zu erzielen.

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Buchvorstellung: Ralf Fücks: Intelligent wachsen. Die grüne Revolution

20. August 2013 Kommentare aus

Ralf-fuecksSteht es immer schlimmer um Umwelt und Klima, wenn die Wirtschaft weiterhin auf Wachstum setzt? Oder besteht die Hoffnung, dass die Menschheit doch einer besseren Zukunft entgegensieht, im Einklang mit Ökonomie und Ökologie und ohne dass Wirtschaftswachstum verteufelt wird? Der deutsche Grünen-Politiker Ralf Fücks optiert für die optimistische Alternative. In seinem faktengesättigten Plädoyer für eine grüne Revolution lässt er kein Thema aus, von den seltenen Erden bis zu Urban Farming. Durch sinnvoll gesetzte Themenschwerpunkte bekommt das Buch eine übersichtliche Struktur. Fücks hält keine grüne Predigt, sondern argumentiert sachlich und verständlich für ein neues qualitatives Wachstum. Damit bietet er den Vertretern einer Zukunftsvision, die auf Verzicht basiert, fundiert die Stirn. getAbstract empfiehlt das Buch einer breiten Leserschaft, nicht nur grünen Engagierten und Sympathisanten, sondern auch allen ökonomisch Interessierten. Denn maßgebliche Teile der Wirtschaft befinden sich schon auf dem Weg, der hier vorgezeichnet wird.

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Über den Autor
Ralf Fücks ist Politiker der Grünen und Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung. Er war in Bremen Bürgermeister, Senator für Umwelt und Stadtentwicklung sowie Bundesvorsitzender der Grünen.

Wirtschaftsdienst exklusiv – Spitzenforschung und Politikberatung sind unvereinbar, oder nicht?

10. August 2013 Kommentare aus

Spitzenforschung und Politikberatung sind unvereinbar, oder nicht?

Ökonomen und Politiker beklagen sich gelegentlich übereinander. Die Ökonomen meinen, das politische Alltagsgeschäft berücksichtige die Erkenntnisse der Wissenschaft zu wenig, Maßnahmen passen nicht zusammen oder widersprechen sich sogar. Die Politiker sehen sich dagegen zum Teil mit realitätsfernen Empfehlungen konfrontiert. Gibt es diese Kluft zwischen Forschung und Politikberatung wirklich? Was sind die Ursachen dafür? Und was kann oder muss man ändern? Darüber diskutieren renommierte Wissenschaftler aus den Instituten (Rwi, DIW), dem Sachverständigenrat, den Universitäten und der Politik im aktuellen Zeitgespräch des Wirtschaftsdienst.

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Wirtschaftsdienst exklusiv – Bundesverfassungsgericht und Krisenpolitik der EZB – Gefahren und Chancen durch das OMT-Programm

Im Juni hat das Bundesverfassungsgericht Experten zur Krisenpolitik der EZB angehört. Vor allem ging es um die Frage: Beansprucht die EZB durch ihr Aufkaufprogramm für Staatsanleihen OMT (Outright-Monetary-Transactions-Programm) Kompetenzen, die ihr nicht übertragen worden sind? Der Wirtschaftsdienst dokumentiert diese Stellungnahmen in der Juli-Ausgabe.  Weiterlesen…

Frank Schirrmacher: Ego. Das Spiel des Lebens

30. Juli 2013 Kommentare aus

EgoMit Ego greift Frank Schirrmacher erneut ein sensibles, ja brisantes gesellschaftspolitisches Thema auf. Die wachsende Abhängigkeit von Computersystemen, die sich aufgrund programmierter Algorithmen längst selber steuern und uns gleichzeitig ungefragt zu transparenten Wesen machen, bewegt die Gemüter und schürt Ängste. Ängste, die nach Schirrmachers Ansicht ernst zu nehmen sind, weil die automatisierte Informationsökonomie in alle Lebensbereiche vordringe. Am Ende werden die Menschen, gemäß der unterstellten Logik des Computers, zu vorhersagbaren Marionetten. Schirrmacher zeigt sich wie gewohnt wortgewaltig und argumentiert mit unzähligen Beispielen aus der Geschichte. Für den Leser ist es nicht immer einfach, seinen Gedankengängen zu folgen. Leider bleibt der Autor am Schluss ziemlich vage, wenn es um die Frage geht, wie dem Angriff der Ego-Ideologie auf unsere Individualität begegnet werden sollte. getAbstract empfiehlt das Buch allen politisch und wirtschaftlich Interessierten.

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Über den Autor

Frank Schirrmacher ist einer der Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Er ist Autor mehrerer Bücher, die in Deutschland verschiedene gesellschaftspolitische Debatten ausgelöst haben, darunter Payback und Das Methusalem-Komplott.

Buchvorstellung: Thomas Fricke: Wie viel Bank braucht der Mensch?

25. Juni 2013 Kommentare aus

Cover-BuchMan stelle sich vor: Menschen laufen mit Goldsäcken beladen einen Berg hoch. Anfangs sind es noch wenige, dann werden es immer mehr. Sie müssen gar einen deftigen Wegzoll in Kauf nehmen. Aufseher argumentieren: Nur wenn möglichst viele mit ihrem Schatz hin- und herlaufen, lässt sich ein vernünftiger Preis dafür bestimmen. Das Gold scheint sich wie von selbst zu vermehren. Plötzlich jedoch kippt die Stimmung. In heilloser Panik rennen die Menschen den Berg hinab, viele bleiben auf der Strecke. Die Aufseher hingegen sammeln das fallen gelassene Gold auf und warten auf die ersten, die sich wieder den Berg hochwagen. Klingt absurd? Ist es auch. Und doch passiert in der globalisierten Finanzwelt seit 30 Jahren nichts wesentlich anderes, wie Thomas Fricke sehr anschaulich erklärt. Raus aus diesem verrückten Bankensystem, fordert Fricke, nachdem er in seinem Buch eine Kosten-Nutzen-Rechnung der Finanzmarktliberalisierung aufgestellt hat. Sein Appell: Die Banker müssen von ihrem hohen Ross gestoßen werden und zu einer Kleinfinanzwelt zurückkehren. Auch wenn Fricke sein Modell etwas zu euphorisch beschreibt, es bleibt schlüssig. getAbstract legt das Buch allen ans Herz, die sich jenseits von billiger Bankenschelte nach einem neuen Finanzsystem sehnen.

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Über den Autor

Thomas Fricke ist Journalist und wirtschaftspolitischer Kommentator und war bis 2012 Chefökonom der Financial Times Deutschland. Er leitet das Internetportal Wirtschaftswunder.

Wirtschaftsdienst exklusiv – Was tun gegen Steuerflucht?

Nach Offshore-Leaks und Debatte über geringe Steuerzahlungen großer multinationaler Konzerne stellt sich die Frage „Was tun?“ Wie und ob sich Steuerflucht wirksam bekämpfen lässt, diskutieren im Juni-Zeitgespräch des Wirtschaftsdienst die renommierten Ökonomen Kai Konrad, Thiess Büttner, Manfred Gärtner, Christoph Spengel und Margit Schratzenstaller. Weiterlesen…

Robert und Edward Skidelsky: Wie viel ist genug? – Vom Wachstumswahn zu einer Ökonomie des guten Lebens

GenugIst es nicht logisch, dass der Mensch aufhört, nach mehr zu streben, sobald seine Bedürfnisse befriedigt sind, und sich lieber ein schönes Leben macht? So dachte der Ökonom John Maynard Keynes in den 1930er-Jahren, doch diese Theorie hat sich als Irrtum erwiesen: Obwohl die Volkswirtschaften heute reicher sind als je zuvor, arbeiten die Menschen nicht weniger. Das Problem: Die materiellen Begierden sind grenzenlos. Die Autoren dieses Buches, ein Wirtschaftswissenschaftler und ein Philosoph, prangern in durchaus unterhaltsamer Weise den Wachstumswahn an. Doch sie zeigen dem Leser auch einen Hoffnungsschimmer am Horizont, indem sie erklären, wie sich der Mensch aus seiner Unersättlichkeit befreien lässt. Die Skidelskys gehen Fragen des Glücks auf den Grund und zitieren Denker aller Epochen, vom Altertum bis heute. Die Ideen rütteln an einigen ökonomischen Grundfesten. Leider ist das Buch nicht besonders gut strukturiert. Etwas mehr von der Übersichtlichkeit, die in den beiden letzten Kapiteln geboten wird, hätte auch den ersten Kapiteln nicht geschadet. Ansonsten hält getAbstract das Werk für sehr lesenswert und legt es allen ökonomisch und wirtschaftspolitisch Interessierten ans Herz.

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Über die Autoren

Robert Skidelsky ist Wirtschaftswissenschaftler und gilt als Keynes-Spezialist. Er lehrte bis zu seiner Emeritierung an der  Universität Warwick und ist Autor des Keynes-Buches Die Rückkehr des Meisters. Sein Sohn Edward Skidelsky ist Philosoph und hat eine Professur an der Universität Exeter. Er schreibt regelmäßig für New Statesman, The Daily Telegraph und Spectator.

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