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Archive for the ‘Gästeblock’ Category

Jens Bastian: Ein IPO macht noch keine wirtschaftliche Erholung. Das Missverhältnis von Finanz- und Realwirtschaft in Griechenland

Die Nachricht war eher eine Randnotiz im Emissionskalender europäischer Börsen. Aber in Griechenland ließ sie aufhorchen und hatte erhebliche Symbolbedeutung. Erstmals seit dem Jahr 2009 hat sich ein Unternehmen wieder an die Athener Börse gewagt. Weiterlesen…

Holger Schmieding: Vier Jahre Politik für den Euro: Eine kleine Bilanz

Nach mehr als vier Jahren Euro-Rettungspolitik geht es Deutschland so gut wie selten zuvor. Berlin und die Europäische Zentralbank haben mit ihrer Euro-Politik den deutschen Wohlstand gegen mögliche Gefahren abgesichert. Am 21. Mai 2010 stimmte der Deutsche Bundestag mit großer Mehrheit für den ersten Euro-Rettungsschirm. Entgegen vielerlei Warnungen, dass Deutschland sich damit gefährliche Risiken aufbürde, fällt die Bilanz dieser Politik für Deutschland heute außerordentlich positiv aus. Weiterlesen…

Fabian Fritzsche: Keine Übertreibung an den Aktienmärkten

12. Juli 2014 Kommentare aus

Als der DAX kürzlich zumindest vorübergehend die 10.000 Punkte Marke geknackt hatte und der Dow Jones über 17.000 gestiegen ist, wurde einmal mehr die expansive Geldpolitik für diese angebliche Übertreibung verantwortlich gemacht. Solch runde Zahlen scheinen eine besondere Faszination zu haben und ein neuer Rekordwert muss einfach eine Übertreibung sein, schließlich weiß man ja, dass das ganze Geld, welches die Notenbanken in den Markt pumpen nicht in der Realwirtschaft ankommt, sondern nur zum Spekulieren verwendet wird. Weiterlesen…

David Milleker – Frankreich in der Zwickmühle

Inzwischen wird Frankreich immer häufiger als „kranker Mann Europas“ tituliert. Ganz fair ist diese Begrifflichkeit nicht. Zwar liegt das Wirtschaftswachstum seit zwei Jahren nur knapp oberhalb der Stagnationsmarke, auch bei den Frühindikatoren schneidet unser westlicher Nachbar im europäischen Vergleich eher mau ab. Doch musste Frankreich bei weitem keinen so massiven Wirtschaftseinbruch verkraften wie Spanien oder Italien.   Weiterlesen…

Fabian Fritzsche: Die jüngste EZB-Zinsentscheidung – oder: Viel Lärm um nichts

Selten hat eine EZB-Zinsentscheidung soviel Aufmerksamkeit erhalten wie die am 5. Juni als der Hauptrefinanzierungssatz von 0,25% auf 0,15% und der Einlagensatz von 0% auf -0,1% gesenkt wurde. Es war von „Ende des Kapitalismus, wie wir ihn kannten“ und einer „wegweisenden Entscheidung“ die Rede, nach der die Sparer nun um ihr Vermögen fürchten (müssen). Eine Senkung um 0,1 Prozentpunkte hätte demnach also zu einer komplett neuen Situation geführt. Weiterlesen…

David Milleker – US-Notenbank: Kein schnelles Zurück zur alten Normalität

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat zu Jahresbeginn damit begonnen, ihr Anleihekaufprogramm zu reduzieren. Bei Fortsetzung des aktuellen Reduktionstempos dürfte sie ab November 2014 keine weiteren Anleihen aufkaufen. Was kommt danach? Die Antwort des Derivatemarktes lautet: zwischen Oktober und Dezember 2015 wird die Fed dann erstmals wieder die Leitzinsen anheben.  Weiterlesen…

David Milleker – Handlungsdruck bei der EZB, aber wenig sinnvolle Optionen

6. Mai 2014 Kommentare aus

Derzeit erleben wir jeden Monat die gleiche Spekulation: Entschließt  sich die EZB zu einer geldpolitischen Maßnahme oder belässt sie doch wieder alles beim Alten? Der Grund dafür ist offensichtlich. Die Inflationsrate liegt deutlich unterhalb der Marke von „nahe 2 Prozent“, die mittelfristig angestrebt wird. In den europäischen Krisenstaaten der vergangenen Jahre liegt sie sogar an oder leicht unter der Nulllinie.  Weiterlesen…

Jens Bastian – Ein Primärüberschuss der reichlich Interpretationsspielraum zulässt

29. April 2014 Kommentare aus

Die guten Nachrichten aus Griechenland häufen sich. Zunächst gelang der Regierung von Premierminister A. Samaras kurz vor dem Osterfest eine erfolgreiche Rückkehr an die internationalen Kapitalmärkte. Und in der vergangenen Woche bestätigte die europäische Statistikbehörde Eurostat, dass Griechenland 2013 einen Primärüberschuss im Haushalt erzielt hatte. Insgesamt 1.5 Milliarden Euro oder 0.8 Prozent des BIP. Weiterlesen…

Axel Reimann: Bluten in der Glaubenskrise

17. April 2014 Kommentare aus

Was verbindet Asthma, Diabetes, Lungenentzündung und die Pest (mal abgesehen davon, dass man dergleichen Unbill in jedem Fall immer als äußerst unangenehm empfindet). Na? Zu schwierig? Vor ein paar Jahrhunderten war die Antwort sonnenklar: Solche Leiden behandelt man alle mit einem ordentlichen Aderlass.
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Fabian Fritzsche – Uli Hoeneß und das verschwundene Auslandsvermögen

Es ist allgemein bekannt, dass die USA ein Nettoauslandsschuldner sind und auch die Eurozone weist in Summe ein negatives Nettoauslandsvermögen in nicht unerheblicher Größenordnung auf.[i] Die Schuldnerposition der USA wird dabei oftmals als Gegenposition zur chinesischen Gläubigerposition gesehen.

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David Milleker – Tarifabschlüsse nähern sich wieder dem Verteilungsspielraum

Etwa seit dem Jahr 2005 bessern sich in Deutschland Lohn- und Konsumentwicklung. Keine besonders bemerkenswerte Leistung, wenn man sich daran erinnert, dass durch die vorherige Phase der Stagnation die Messlatte extrem niedrig liegt. Festzustellen ist zudem, dass die Konsum- der Lohnentwicklung deutlich vorausgeeilt ist. Das lässt sich an der rückläufigen Sparquote der privaten Haushalte ablesen. Wie lässt sich also die Gesamtentwicklung bewerten?
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David Milleker – Warum Deflationsrisiken in Prognosen gerne unterschätzt werden

4. März 2014 Kommentare aus

Wenn das Gespräch auf die aktuell niedrigen Inflationsraten im Euro-Raum und potenzielle Deflationsrisiken kommt, wird die Angst vor „japanischen Verhältnissen“ häufig als übertrieben abgetan, denn Japan sei ein historischer Sonderfall. Auch wird ins Feld geführt, dass stagnierende und fallende Preise „nur“ in den Peripheriestaaten anzutreffen sind.

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Fabian Fritzsche – Asien, Euro-Peripherie, Schwellenländer – The same procedure every few years

20. Februar 2014 1 Kommentar

Nachdem die globalen Wachstumshoffnungen in den letzten Jahren, in denen sowohl die USA als auch Europa taumelten, auf den Schwellenländern lagen, hat sich die Einschätzung in den vergangenen Monaten radikal verändert. Brasilien, Indien, Südafrika, Indonesien und die Türkei gelten mittlerweile nicht mehr als Wachstumsstützen, sondern werden als die „fragilen Fünf“ bezeichnet. Weiterlesen…

Holger Schmieding – Der Irrtum der Richter

14. Februar 2014 1 Kommentar

Die Einwände des Bundesverfassungsgerichts gegen die Politik der EZB sind nicht stichhaltig. Sie zeigen ein Verständnis von Geldpolitik, das als wissenschaftlich überholt und durch die Ereignisse widerlegt gelten kann. Weiterlesen…

Jens Bastian – Kassandrarufe und Erfolgsmeldungen aus Griechenland

10. Februar 2014 1 Kommentar

Wer sich zu Anfang des Jahres in Griechenland darum bemüht, ein realistisches Bild von der wirtschaftlichen Situation und deren Perspektiven für 2014 zu zeichnen, riskiert entweder unter Kassandraverdacht zu geraten, oder als Weichspüler der wahren Probleme und Herausforderungen des Landes zu gelten. Weiterlesen…

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