Ökonomen-Umfrage 2015 – Sieben populäre Irrtümer

Ökonomen sind gegen Mindeslöhne, für die AfD und gegen die Energiewende. Wirklich? In Teil zwei der Auswertung zur großen Umfrage unter Deutschlands Ökonomen haben wir sieben populäre Ideen und die Realität beschrieben. Dass die AfD (auch) bei Ökonomen nicht einmal in den Bundestag käme. Dass es eine Mehrheit gibt, die Mindestlöhne grundsätzlich sinnvoll finden. Oder dass die meisten befragten Wirtschaftswissenschaftler in der Energiewende gar keinen Grund sehen, die deutsche Wettbewerbsfähigkeit gefährdet zu sehen. Na, sowas. Zu lesen in der Süddeutschen Zeitung an diesem Montag – und hier.

Große Ökonomen-Umfrage 2015 – Amerika im Sinn

Gut eintausend Wirtschaftswissenschaftler haben in den vergangenen Wochen an der dritten großen Umfrage unter Deutschlands Ökonomen teilgenommen. Heute startet die Auswertung in der Süddeutschen Zeitung. Zum Auftakt: Deutschlands Experten werden amerikanischer. Hier.

Die nächsten Folgen der Auswertung erscheinen in der SZ in den nächsten Tagen. Am Montag: Klischee und Wirklichkeit – was die Ökonomen von Mindestlohn, AfD, Agenda 2010 und Energiewende wirklich denken. Am Dienstag: wer ist der Größte unter Deutschlands Ökonomen? – und: wie die Experten künftige Finanzkrisen verhindern wollen. Am Mittwoch: welche Lehren die Ökonomen für sich aus der großen Finanzkrise ziehen, die sie selbst in eine tiefe Legitimitätskrise gestürzt hat.

Die kompletten Ergebnisse der Umfrage in Grafiken in den nächsten Tagen dann hier im WirtschaftsWunder.

Konjunktursignale der nächsten Tage

Es ist die Woche der Unternehmensumfragen. Am Montag machen die Einkaufsmanagerindex-Vorabmeldungen u.a. aus China und der Eurozone den Auftakt. Mitte der Woche folgt dann das deutsche ifo Geschäftsklima.

Die wichtigsten weltwirtschaftlichen Indikatoren der kommenden Tage lesen Sie hier: 2015-06-19 Wochenvorschau Weiterlesen…

Fabian Fritzsche: Glaube keiner Statistik …

Im März 2005 überstieg die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland erstmals seit Erfassung der Daten die Marke von 5 Millionen. Seitdem ging es steil nach unten, im Mai 2015 meldete die Arbeitsagentur nur noch 2,786 Mio. Arbeitslose, das zweitniedrigste Niveau seit Erfassung gesamtdeutscher Daten. Während dies von der einen Seite als großartiger Erfolg wahlweise der Arbeitsmarktreformen der Schröder-Regierung oder der Politik der Merkel-Regierung zugeschrieben wird, ist von anderer Seite oftmals zuhören, dass diese Zahlen schlicht geschönt seien und auf statistischen Tricks beruhen. Weiterlesen…

Konjunktursignale der nächsten Tage

12. Juni 2015 Kommentare aus

Das wichtigste Ereignis der kommenden Woche ist der Zinsentscheid in den USA: Kommt die Zinswende im Juni oder gibt es Hinweise auf einen späteren Termin? Die Märkte erwarten dieses Datum mit großer Spannung. Die ZEW-Konjunkturerwartungen am Dienstag und der Arbeitsmarktbericht aus dem Vereinigten Königreich am Mittwoch stehen dagegen nur in der zweiten Reihe.

Die wichtigsten weltwirtschaftlichen Indikatoren der kommenden Tage lesen Sie hier: 2015-06-12 Wochenvorschau Weiterlesen…

Wirtschaftsdienst exklusiv – Deutsche Einheit – eine Erfolgsgeschichte?

12. Juni 2015 Kommentare aus

Die deutsche Einheit vollzog sich in mehreren Schritten – entscheidend war die Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion zwischen BRD und DDR am 1. Juli 1990. Dieses Datum nimmt der Wirtschaftsdienst in seiner aktuellen Ausgabe zum Anlass zu fragen: „25 Jahre Deutsche Einheit – eine Erfolgsgeschichte?“ Renommierte Experten für den Strukturwandel haben sich mit dieser Frage auseinandergesetzt.

Weiterlesen…

Frickes Welt – Bremst den Hauspreis!

Wohnen ist teuer. Doch was ist der Grund für das Übel? Es sind wohl allein die Bodenpreise.

Jetzt ist sie also da, die Möglichkeit zur Mietpreisbremse. Und gestritten wird vor allem darum, ob das die Mieten wirklich bremsen kann. Dabei liegt, wie neue Forschungen vermuten lassen, das tiefere Übel des teuren Wohnens woanders: in den zunehmend irren Kaufpreisen, ob in München, Hamburg, Paris oder London. Und darin, dass es dafür ökonomisch keinen vernünftigen Grund gibt.

Weiterlesen…

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 125 Followern an