Konjunktursignale der nächsten Tage
Die wichtigsten weltwirtschaftlichen Indikatoren der kommenden Tage lesen Sie hier: 2013-05-17 Wochenvorschau.
Wirtschaftsdienst exklusiv – Wie viel Bank braucht der Mensch?
Diese Woche verabschiedet der Bundestag gleich im Paket und Schnellverfahren die Finanzmarktreformen, die Finanzminister Wolfgang Schäuble im März vorgestellt hatte. Darunter auch das Trennbankengesetz. Dabei deutet eine Menge darauf hin, dass keine dieser Reformen tatsächlich künftige große Finanzkrisen verhindern würde. Was den Kern der Instabilität – die enorme Prozyklizität und den Herdentrieb der Finanzmärkte – beheben würde , beschreibt Thomas Fricke in der analytischen Kurzfassung seines Buchs “Wie viel Bank braucht der Mensch” im neuen Wirtschaftsdienst. Zu lesen vorab hier: WDMai2013BankenausstiegFricke. Eine Lesung in Hamburg folgt am 11. Juni.
Wirtschaftsdienst exklusiv – Warum der deutsche Anleger anders ist
Haben die konservativ orientierten deutschen Anleger am Ende gut getan, sich gar nicht erst für riskantere Finanzgeschäfte zu interessieren? Oder könnte es doch ein bisschen mehr Risikofreude sein? Der Frage geht der Soziologe Rolf von Lüde in einem Beitrag für das neue Heft des Wirtschaftsdiensts nach. Wie immer exklusiv vorab im WirtschaftsWunder: WDMai2013vonLüde.
David Milleker – Lehren aus der deutschen Krise 2003/04
Der Blick auf die Wachstumsperspektiven der Europäischen Währungsunion (EWU) ist bedrückend. Der Prognostikerkonsens einer Rückkehr zu positiven Wachstumsraten ab 2014 basiert auf den zentralen Annahmen einer verminderten Austeritätspolitik und nicht zuletzt einem Ende der Kontraktion im Neukreditgeschäft an den nichtfinanziellen Privatsektor. Ehrlich gesagt, sind beide Annahmen Hoffnungswerte, von deren Umsetzung in den Daten bislang nichts zu sehen ist. Weiterlesen…
Krise brutal
Die wirtschaftliche Depression in vielen Euro-Ländern lässt die Menschen in Massen nach Deutschland flüchten. Darauf deuten eben veröffentlichte Daten des Statistikamts Destatis. Die Zahl der nach Deutschland zugewanderten EU-Bürger legte 2012 um 18 Prozent beziehungsweise knapp 100 000 Personen zu. Weiterlesen…
“Grecovery” on the way?
Vor einigen Tagen habe ich das Thema „Grecovery“ an dieser Stelle schon einmal angeschnitten (hier). Zwar steigt die ohnehin rekordverdächtige Arbeitslosigkeit noch immer, doch die ist bekanntermaßen ein nachlaufender Indikator für die wirtschaftliche Entwicklung. Wichtige Frühindikatoren lassen hoffen. Dem Thema hat sich in der aktuellen Ausgabe auch der Economist gewidmet: Weiterlesen…
Deutschland mogelt sich an EU-Rüffel vorbei – wieder einmal
Eigentlich waren sich die Regierungschefs in Europa einig: Der Stabilitätspakt konnte die Krise in der Euro-Zone nicht verhindern, der Blick auf staatliche Haushalts- und Defizitziele greift viel zu kurz. Deshalb wurde im Dezember 2011 ein jährliches Frühwarnsystem eingeführt, um Makro-Ungleichgewichte in einem Land aufzuzeigen und gegebenenfalls zu sanktionieren – Stabipakt 2.0 quasi. Tatsächlich droht dieses Verfahren jedoch zu einem „nutzlosen Papiertiger“ zu verkommen, noch bevor es so richtig losgelegt hat. Denn Deutschland, in den Augen vieler Beobachter der rosa Elefant im Raum, wird für seine umstrittenen Handelsüberschüsse nicht zur Rechenschaft gezogen. Wieder einmal. Obwohl der entsprechende Wert deutlich über die von Brüssel tolerierte Schwelle geklettert ist – und laut der heute veröffentlichten Prognose der EU-Kommission weiter steigt. Weiterlesen…



