Konjunktursignale der nächsten Tage

29. März 2014 Kommentare aus

Die wichtigsten weltwirtschaftlichen Indikatoren der kommenden Tage lesen Sie hier: Konjunktursignale der nächsten Tage

Die wichtigsten Ereignisse der kommenden Woche

In Japan wird am Dienstag der Tankanbericht – die bedeutendste Unternehmensumfrage – veröffentlicht. Von Interesse ist insbesondere die Stimmungsentwicklung im Vorfeld der großen Mehrwertsteueranhebung zum 1. April. Am Donnerstag entscheidet die EZB über den Leitzins. Spätestens bei der anschließenden Pressekonferenz dürfte die zum Teil sehr intensive Debatte über weitere Stimulierungsmaßnahmen der EZB einen Dämpfer bekommen. Die US-Arbeitsmarktdaten am Freitag sollten schließlich Auskunft durch witterungsbedingte Nachholeffekte den Beweis bringen, dass die schwachen Daten zu Jahresbeginn dem kalten Winter geschuldet waren.

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Noch mehr Prognostiker des Jahres? – Aufklärungsversuch

26. März 2014 Kommentare aus

Seit gut zehn Jahren ermitteln wir Jahr für Jahr die Liste der besten Konjunkturprognostiker, erst in der FTD, zuletzt in der Süddeutschen. Jetzt haben auch die Kollegen vom Handelsblatt an der Übung offenbar Spaß gefunden und in sozusagen posthumer Imitation der FTD vergangene Woche auch einen Prognostiker des Jahres 2013 vorgestellt – einen anderen natürlich, und zwar, schöner Zufall: die Bundesbank und ihren Präsidenten, was natürlich sicher nicht intendiert war, anders als man es nach all den herzzerreißenden Hymnen auf den standhaften Mann (nun also auch noch “Hellseher” – Zitat Handelsblatt) in der Euro-Krise vermuten könnte. Haben die Kollegen einen besseren Weg gefunden, den Besten unter den Prognostikern zu küren? Ein Aufklärungsversuch.

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Wolfgang Streeck: Gekaufte Zeit. Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus

23. März 2014 Kommentare aus

Gekaufte-zeitWie der Untertitel des Buches schon nahelegt, handelt es sich bei Gekaufte Zeit um pure Kapitalismuskritik. Wolfgang Streeck schickt seinen Ausführungen denn auch die Bemerkung vorweg, dass man ohne einige auf Karl Marx zurückgehende Schlüsselbegriffe die aktuellen Entwicklungen gar nicht verstehen könne. Den Großteil des Werks machen Bestandsaufnahme und Analyse aus. Die Finanz- und Staatsschuldenkrise der Jahre um 2010 erscheint als vorerst letzter Akt der neoliberalen Entwicklung, die bereits in den 1970er-Jahren begann. Die Institution EU wird als undemokratische Vollenderin genau dieser Entwicklung entlarvt. Am Ende bietet Streeck zwar auch einen Lösungsvorschlag für die Krise – nämlich den Rückbau der Europäischen Währungsunion –, den er selbst allerdings schon im Vorwort als nicht sehr realistisch einstuft. Lob gebührt Streecks klarer Sprache und seiner einleuchtend aufgebauten Analyse der Ursachen für die gegenwärtige Situation. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die sich für eine soziologisch fundierte Darstellung der Krise des Kapitalismus interessieren.
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Über den Autor

Wolfgang Streeck ist Direktor am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung und Professor für Soziologie an der Universität Köln. Er ist unter anderem Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Konjunktursignale der nächsten Tage

21. März 2014 Kommentare aus

Die wichtigsten weltwirtschaftlichen Indikatoren der kommenden Tage lesen Sie hier: 2014-03-21 Wochenvorschau

Die wichtigsten Ereignisse der kommenden Woche

Montag: Der Stimmungsaufschwung in Euroland schreitet mit großen Schritten voran. Dies signalisieren insbesondere die Einkaufsmanagerindizes. Alle Peripherieländer der Währungsunion liegen sowohl beim Einkaufsmanagerindex für die Dienstleister als auch bei demjenigen für das verarbeitende Gewerbe über der Expansionsmarke von 50 Punkten.

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Wirtschaftsdienst exklusiv – Ökonomen als Ratgeber

13. März 2014 Kommentare aus

Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat es der Öffentlichkeit vor Augen geführt: Der Rat von Experten ist dringend erforderlich. Aber sind die wirtschaftswissenschaftlichen Fachleute überhaupt fähig, die Politik zu beraten? Welche Ökonomen fanden in Politik und Medien Gehör? Was müsste bei dieser Kommunikation besser werden? Diesen Fragen widmen sich Justus Haucap und Tobias Thomas im aktuellen Wirtschaftsdienst.

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Wenn sich der Exportmeister selbst besiegt

5. März 2014 6 Kommentare

Ob sie nun aus dem USA kommt und jetzt auch von der EU-Kommission: Die Kritik an Deutschlands Handelsüberschüssen wird hierzulande reflexartig als Angriff auf unsere Stärken verurteilt. Dabei würde eine Kurswende vor allem uns selbst vor künftigen Krisen schützen.

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David Milleker – Warum Deflationsrisiken in Prognosen gerne unterschätzt werden

4. März 2014 Kommentare aus

Wenn das Gespräch auf die aktuell niedrigen Inflationsraten im Euro-Raum und potenzielle Deflationsrisiken kommt, wird die Angst vor „japanischen Verhältnissen“ häufig als übertrieben abgetan, denn Japan sei ein historischer Sonderfall. Auch wird ins Feld geführt, dass stagnierende und fallende Preise „nur“ in den Peripheriestaaten anzutreffen sind.

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