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Posts Tagged ‘Fabian Fritzsche’

Fabian Fritzsche – Schluß mit dem Moralisieren

Volkswirtschaftslehre und Moralphilosophie scheinen sehr eng miteinander verwoben zu sein. Adam Smith, der oft als Begründer der Ökonomik gilt, war von Haus aus Moralphilosoph ebenso wie viele andere klassische Ökonomen. Im Deutschen kommt die Nähe z.B. auch in der etymologischen Verwandtschaft von „Schulden“ und „Schuld“ zum Ausdruck. Obwohl die heutigen Volkswirte ihr Fach eher im Bereich der exakten Naturwissenschaften ansiedeln, hält diese Verbindung bis heute und offenbar nicht nur in der akademischen Lehre, sondern auch in der breiten Bevölkerung. Seit Beginn der Krise wird diese Verbindung wieder sehr deutlich: Der Begriff Schuldensünder führt bei einer Google-Suche zu 146.000Treffern. Ganze Volkswirtschaften werden also zu Sündern deklariert, die nun bestraft werden müssen bzw. denen aktuell die gerechte Strafe in Form von Rezession und Massenarbeitslosigkeit zuteilwird. Weiterlesen…

Fabian Fritzsche – Danke Bundesbank

Als ich vergangenen Donnerstag die Schlagzeile der FTD „Bundesbank duldet höhere Inflation“ gelesen habe, konnte ich meinen Augen zunächst nicht trauen. Die Meldung löste in den einschlägigen Internetforen sowie bei der Zeitung mit den großen Buchstaben direkt einen Proteststurm los. Man habe es ja immer gewusst, dass Euro und EZB die deutsche Stabilitätskultur gefährden und es irgendwann zu dramatischer Geldentwertung kommen musste.

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Fabian Fritzsche – Sackgasse Fiskalpakt

16. März 2012 3 Kommentare

Mit der Unterzeichnung des Fiskalpaktes hofft man auf die Stabilisierung des Euros, wenn nicht sogar auf das Ende der Krise. Aber wie effektiv sind die neuen fiskalpolitischen Regelungen wirklich?

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