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Wer ist eigentlich… Carsten Klude, 39, Chefvolkswirt M.M.Warburg?

28. August 2007

Heute erfahren Sie, zu welchem Thema Carsten Klude, 39, Chefvolkswirt bei M.M.Warburg, seine Diplomarbeit geschrieben hat. Wer war der akademische Lehrvater, der den Ökonomen am meisten beeinflusst hat? Den gesamten Fragebogen an den Konjunkturschattenrat lesen Sie, wenn sie weiter klicken.

Wo haben Sie vorher gearbeitet?
Ich habe meine Karriere bei M.M.Warburg begonnen, davor Ausbildung bei der Deutschen Bank

Gibt es andere Länder, in denen Sie schon gelebt und gearbeitet haben?
Nein.

Wer war ihr akademischer Lehrvater, der Sie am meisten beeinflusst hat und warum?
Prof. Dr. Gerd Hansen, der während meines Studiums den Lehrstuhl für Ökonometrie in Kiel inne hatte. Er war derjenige, der mir den Bezug zwischen abstrakter volkswirtschaftlicher Theorie und ökonomischer Realität vermittelt hat und mich damit dazu bewogen hat, als Volkswirt zu arbeiten.

Mit welchem Thema haben Sie diplomiert, promoviert oder habilitiert?
Diplom in Umwelt- und Ressourcenökonomie: Umweltauflagen als Ursache für Markteintrittsbarrieren

Welche ökonomischen Webseiten nutzen Sie täglich, um sich auf dem Laufenden zu halten?
Bloomberg, Marketwatch.com, Barron’s, verschiedene Zeitungen

Was ist wichtiger, Geld oder Anerkennung unter Kollegen?
Von reiner Anerkennung können leider die wenigsten leben.

Auf welche Uni würden Sie ihre Kinder heute zum Studieren schicken, wenn die auch Ökonomen werden wollen und Sie die freie Wahl hätten?
Viele deutsche Universitäten sind besser als ihr Ruf. Wer über den nötigen Biss und Ehrgeiz verfügt, wird auch mit deutschem Abschluss seinen Weg machen. Ein oder zwei Semester im Ausland zu studieren erweitert dennoch den Horizont.

Was ist wichtiger für einen Konjunkturexperten, Intuition oder Ökonometrie?
Intuition ist unerlässlich beim Aufspüren neuer ökonomischer Trends und Themen. Ökonometrie ist notwendig, um das eigene ökonomische Weltbild hinreichend zu fundieren und um nicht nur aus dem Bauch heraus zu argumentieren. Beides ist also für einen Ökonomen unverzichtbar.

Was würden Sie lieber machen, wenn Sie kein Ökonom wären?
Ich würde nichts lieber machen.

Werden wir mit Web2.0 wieder eine New Economy Blase wie vor 2000 erleben?
Auch wenn Märkte immer wieder zu Übertreibungen neigen, wiederholt sich die Geschichte normalerweise nicht dort, wo man es erwartet.

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