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Neuer Ökonomenpreis geht an Bruno Frey

11. Oktober 2007

Bruno S. FreyDen erstmals verliehenen Gustav-Stolper-Preis des Vereins fürs Socialpolitik erhält in München der Schweizer Ökonom und Glücksforscher Bruno S. Frey.

Frey ist einer der Begründer der Glücksforschung. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen die Themen Lebenszufriedenheit und Motivation. Dass Geld allein nicht automatisch glücklich macht, hat Frey als einer der ersten Ökonomen wissenschaftlich bestätigen können. So zeigte er, dass für Arbeitnehmer größere Eigenverantwortung oft wichtiger ist als ein höheres Gehalt. Frey geht dabei stark interdisziplinär vor. Er verbindet Erkenntnisse der Wirtschaftswissenschaft mit denen der Soziologie und der Psychologie. Der in Basel geborene 66-Jährige Schweizer lehrt an der Universität Zürich und ist zugleich Forschungsdirektor des CREMA-Center in Basel. Frey ist Autor von mehr als einem Dutzend Büchern und 350 Artikeln in internationalen Fachzeitschriften über Ökonomie, Politik, Soziologie sowie Psychologie.

Mit dem Gustav-Stolper-Preis würdigt der Verein für Socialpolitik Wissenschaftler, die in besonderem Maße die öffentliche Disussion beeinflussen. Die Wahl des Preisträgers geschah via Umfrage unter den 3000 Mitgliedern des Vereins. Mehr dazu hier: http://www.ftd.de/wirtschaftswunder/index.php?op=ViewArticle&articleId=808&blogId=18

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