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Wenn die Netzgemeinde schlechte Laune macht

28. August 2012

Ein paar eindrucksvoll treffende Worte zur Unkultur von Kommentaren im Netz.  Von einem Blogger, der keine Lust mehr auf Verschwörer und maßlose Beschimpfungen hat. Nachvollziehbar?

 

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  1. jens
    5. September 2012 um 15:29

    Nun ja, früher wurde derselbe Mist in Leserbriefen abgesondert. Neu ist nur die Interaktivität; und das kaum gefiltert wird. Es nervt trotzdem. Abschalten.

  2. acengineer
    29. August 2012 um 06:50

    schon nachvollziehbar. Auch wenn der Kollege von Buttlar(?) vor kurzem sinngemäß meinte, es gäbe keine Netzgemeinde… 😉
    Gepöbelt und „verschworen“ wurde schon zu Zeiten der Newsgroups – nur damals hatten diese Leute nicht soviel Aufmerksamkeit…

  3. blaublütiger hochadel
    28. August 2012 um 22:18

    Guten Abend, Herr Fricke,

    die Blogger-Kultur bzw. Debattenkultur spiegelt nur das wider, was in unserer sozialen Umwelt so alles abläuft: Angst, Frustration, Aggression, die typischen Abwehrmechanismen der Projektion bestehend aus Stigmatisierung und Diskriminierung etc. Wundert Sie das?

    Das Internet ist eine Maschine. Wie jede Maschine kann sie für oder gegen die Bedürfnisse der Menschen eingesetzt werden. Werden soziale Konflikte individualisiert, werden Gesellschaften entsolidarisiert, dann erleben Sie nicht die Freiheit der Anarchie, sondern die Freiheit der (verbalen) Anomie. Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral. Wundert Sie das?

    Oder glauben Sie auch an die Möglichkeit einer Kultur, die sich in geistig-seelischer Erhabenheit über die Zivilisation stellen kann? So dass Sie hier in aller Frömmigkeit Ihre sicherlich sehr guten Kolumnen diskutieren, disputieren können?

    Freundliche Grüße

    blaublütiger hochadel

  4. wuchtn
    28. August 2012 um 10:22

    Reblogged this on wuchtn's Blog.

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