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Anat Admati und Martin Hellwig: Des Bankers neue Kleider – Was bei Banken wirklich schiefläuft und was sich ändern muss

22. Februar 2014

Des Bankers neue Kleider Die Empörung der Autoren über die Zustände in der Finanzwirtschaft gut sechs Jahre nach dem Ausbruch der Finanzkrise ist groß: Nie konnten Banken sich billiger verschulden als heute, und schon drehen sie wieder am ganz großen Rad. Nach dem Motto: Bei Schwarz gewinnt die Bank, bei Rot verliert der Steuerzahler. Anat Admati und Martin Hellwig entlarven die Argumente der Banker gegen eine schärfere Regulierung als substanzlos und fordern die Erhöhung des erforderlichen echten Eigenkapitals auf 20 bis 30 Prozent. Bei den Betroffenen dürfte das akute Schnappatmung auslösen – würde es doch das Ende der märchenhaften Geldvermehrung einläuten. Uns allen aber könnte ein Revival der alten, konservativen Kleider der Banker jede Menge böse Überraschungen ersparen. getAbstract legt dieses aufschlussreiche Werk Finanzprofis wie auch Finanzbanausen ans Herz. Prädikat: höchst lesenswert.
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Über die Autoren

Anat Admati ist Professorin für Finanzwirtschaft an der Stanford University und Mitglied des Systemic Resolution Committee der Einlagensicherungsbehörde der USA.
Martin Hellwig ist Direktor am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern. Zudem ist er als Berater des Europäischen Ausschusses für Systemrisiken in Frankfurt tätig.

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  1. 6. März 2014 um 23:37

    In der Tat scheinen die Autoren hier voll ins Schwarze getroffen zu haben, man siehe wie von der DB-Führung gegen Hellwig und Co. gekeilt wird: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/deutsche-bank-juergen-fitschen-greift-kritiker-an-a-956365.html

  2. 25. Februar 2014 um 21:41

    Hat dies auf BEFELDT Steuerblog rebloggt.

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