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Konjunktursignale der nächsten Tage

11. April 2014

Die wichtigsten weltwirtschaftlichen Indikatoren der kommenden Tage lesen Sie hier: 2014-04-11 Wochenvorschau

Die wichtigsten Ereignisse der kommenden Woche

Die Indikatorenwoche startet mit den US-Einzelhandelsumsätzen, die dank einer starken Lohnentwicklung kräftig zulegen werden. Am Dienstag urteilen die Finanzmarktanalysten über die Konjunktur. Die ZEW-Konjunkturerwartungen sollten weiter sinken. Die ersten Bruttoinlandsproduktdaten für das abgelaufene erste Quartal 2014 liefern die Chinesen. Wir erwarten ein für chinesische Verhältnisse schwaches Wachstum.

1-4-11-2014Montag: Der US-Arbeitsmarktbericht hat für März eine Steilvorlage gegeben. Insbesondere die Erholung der durchschnittlichen Wochenarbeitszeit hat zu dem enormen Lohnplus beigetragen. Dies ist wiederum eine gute Voraussetzung für eine starke Konsumdynamik. Wir erwarten daher, dass die US-Einzelhandels­umsätze im März den stärksten Zuwachs seit eineinhalb Jahren aufgewiesen haben. Unterstützung erhält unsere Prognose von bereits gemeldeten Fahrzeugverkäufen, die im März ungewöhnlich kräftig zugelegt haben. Zudem kamen ermutigende Informationen aus dem Bereich der Verbrauchermärkte.

2-4-11-2014Dienstag: Die konjunkturelle Lage in Deutschland ist derzeit ausgezeichnet. Sie spiegelt sich aber noch nicht vollständig in den Einschätzungen der vom ZEW befragten Finanzmarktanalysten wider.Wir erwarten daher einen weiteren Anstieg der Lagebeurteilung im April. Anders sieht es bei den Konjunkturerwartungen aus: Nicht nur, dass sie sehr hoch gelaufen sind, es dürfte auch die Phantasie fehlen, dass es von der gegenwärtig guten Lage aus noch besser wird. Zudem zeigten sich die Märkte zuletzt volatil bis schwach und die globalen Frühindikatoren enttäuschten. Wir erwarten daher einen Rückgang.

3-4-11-2014Mittwoch: Die Wirtschaft Chinas ist schwach in das Jahr gestartet. Daran lassen die bisherigen Daten für die Industrieproduktion, die Investitionen und die Einkaufsmanagerindizes kaum einen Zweifel. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte im ersten Quartal um 7,5 % gegenüber dem Vorjahr gewachsen sein, nachdem im Vorquartal noch ein Wachstum von 7,7 % zu verzeichnen war. Die Regierung hat bereits erste Maßnahmen zur Stimulierung der Wirtschaft bekannt gegeben, um ihr Wachstumsziel von 7,5 % in diesem Jahr zu erreichen. Weitere Maßnahmen dürften folgen, wobei wir schwerpunktmäßig eine Ausweitung der Investitionen erwarten.

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http://www.dekabank.de/db/de/research/index.jsp

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