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Jeremy Rifkin: Die Null-Grenzkosten-Gesellschaft – Das Internet der Dinge, kollaboratives Gemeingut und der Rückzug des Kapitalismus

22. Januar 2015

NullgrenzkostenJeremy Rifkin ist nicht der Erste, der das Ende des Kapitalismus prognostiziert. Allerdings glaubt er nicht an eine Revolution von unten, sondern eher an eine von innen: Rifkin kombiniert soziale Trends mit existierenden Technologien, denkt sie weiter und entwirft Szenarien, die kühn, aber durchaus realistisch wirken. Eine große Katastrophe sieht er keineswegs kommen, vielmehr zeichnet er das Bild einer humaneren, nachhaltigeren und umweltfreundlicheren Lebensweise. Eine akkurate Entstehungsgeschichte des Kapitalismus (samt dessen ideologischer Untermauerung) liefert Rifkin ebenso mit wie eine präzise Darstellung der Allmenden. Manche zentrale Begriffe – etwa Grenzkosten oder Skalenerträge – hätte er allerdings genauer erläutern dürfen. Längst nicht alle davon sind jedermann geläufig, und wenn, dann nicht immer in Rifkins Interpretation. Nachschlagen aber lohnt sich, denn Rifkins Gedanken sind faszinierend. getAbstract empfiehlt das Werk allen strategisch und planerisch tätigen Menschen in Wirtschaft, Politik und Forschung.

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Über den Autor
Jeremy Rifkin, einer der populärsten Gesellschaftstheoretiker unserer Zeit, lehrt im Rahmen des Executive Education Program an der Wharton School. Er ist Berater der Europäischen Union und von Staatsoberhäuptern und Regierungen in der ganzen Welt. Zu seinen wichtigsten Büchern gehören Das Ende der Arbeit und ihre Zukunft und Die dritte industrielle Revolution.

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