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Archive for the ‘Out of Wirtschaftsdienst’ Category

Wirtschaftsdienst exklusiv – Auswirkungen des Mindestlohns

Der gesetzliche Mindestlohn wurde zum 1. Januar 2015 eingeführt. Im Voraus wurden vor allem mögliche negative Beschäftigungseffekte der Einführung diskutiert. Jan Zilius (Mindestlohnkommission) und Oliver Bruttel (Geschäfts- und Informationsstelle für den Mindestlohn) ziehen auf Basis der inzwischen verfügbaren Daten und einer Vielzahl von Forschungsergebnissen in der Oktober-Ausgabe des Wirtschaftsdienst Bilanz und zeigen, dass auch andere Anpassungskanäle eine wichtige Rolle spielen

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Erwiderung zum Faktencheck: Unterschätzte Ökonomen? (Hans-Werner Sinn)

22. Oktober 2018 Kommentare aus

Lag Hans-Werner Sinn 2003 richtig, dass Deutschland dabei war, als Exportnation abzusteigen? Haben unsere Leitökonomen die Finanzkrise in Wahrheit doch vorhergesehen? Und kommt womöglich die lange prophezeite Jobkrise wegen des Mindestlohns noch? Zumindest hat Hans-Werner Sinn das gesagt – als wütende Antwort auf eine Kolumne, in der ich kürzlich mal versucht hatte, der, sagen wir, Leistungsträgerschaft deutscher Ökonomen auf den Grund zu gehen.

Hier ist meine Duplik (wusste gar nicht, dass sowas so heißt). Fortsetzung der kleinen Soap um die Frage, ob Deutschlands führende Ökonomen nicht vielleicht doch ziemlich gut liegen und lagen, wenn es um die (Früh-)Erkennung der großen Probleme unserer Zeit geht.

Erwiderung zum Faktencheck: Unterschätzte Ökonomen?

Wirtschaftsdienst exklusiv – Ökonomische Wurzeln des Populismus

17. September 2018 Kommentare aus

Die liberale Demokratie westlicher Prägung steht unter Beschuss. Populisten in Europa und den USA haben es auf eine Veränderung der bestehenden Ordnung abgesehen. Für Thieß Petersen hat der Aufschwung populistischer Strömungen auch ökonomische Wurzeln. Die Globalisierung und der technische Fortschritt setzen bestimmten Teilen der Bevölkerung der Industriestaaten massiv zu: Stagnierende Einkommen und Arbeitsplatzverluste erhöhen die Empfänglichkeit für populistische Parolen. In der September-Ausgabe des Wirtschaftsdienst analysiert Thieß Petersen (Senior Advisor der Bertelsmann Stiftung) die ökonomischen Ursachen des Populismus genauer.

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Wirtschaftsdienst exklusiv – Zehn Jahre nach Lehman: Neoklassik in der Krise

29. August 2018 Kommentare aus

Die Pleite der Investmentbank Lehman Brothers am 15. September 2008 löste eine globale Finanzkrise aus. Diese kann als außergewöhnliches Ereignis interpretiert werden, aber auch als eine Krise des Systems. Fraglich ist, ob die globale Finanzmarktstabilität nachhaltig gestärkt ist und die Finanzmärkte Schocks widerstehen können. Stephan Schulmeister ist Universitätslektor in Wien und kritisiert die Neoklassik scharf. Er konstatiert, dass die Krise nicht erkannt werden konnte, weil sie in dieser Theorie nicht vorgesehen ist. Die systemische Ursache der Krise verortet er wie folgt: „Die gleichzeitige Entwertung von Aktien­, Immobilien­ und Rohstoffvermögen 2007/2008 durch drei Bärenmärkte, denen drei simultane Bullenmärkte vorangegangen waren.“

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Wirtschaftsdienst exklusiv – Ein Grundeinkommen für Kinder

4. August 2018 Kommentare aus

Familien mit Kindern und vor allem Alleinerziehende sind in Deutschland zunehmend von Armut bedroht. Insbesondere bei kleinen und mittleren Einkommen erscheint die Gestaltung des Transfersystems zudem nicht unproblematisch, weil dort zusätzliche Anstrengungen, Einkommen zu erzielen teilweise mit Transferentzug bestraft werden. Um dieses Dilemma aufzulösen, schlägt Christian Breuer, Steuerexperte und Junior-Professor an der an der Technischen Universität Chemnitz, in der Juli-Ausgabe des Wirtschaftsdienst ein Grundeinkommen für Kinder von 400 Euro pro Monat vor.

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Wirtschaftsdienst exklusiv – Wie hat sich der Anteil einkommensschwacher Personen in Deutschland entwickelt?

Karl Brenke geht in seinem Aufsatz aus der Juni-Ausgabe des Wirtschaftsdienst der Frage nach wie sich der Anteil einkommensschwacher Personen in Deutschland entwickelt hat. Die kurze Antwort lautet: Der Anteil einkommensschwacher Personen hat zugenommen, aber auch deren Einkommen. Abhängig von der sozialen Gruppe zeigen sich jedoch deutliche Unterschiede: Ostdeutsche sind eher einkommensschwach als Westdeutsche, das gleiche gilt für Personen mit Migrationshintergrund im Vergleich zu Personen ohne Migrationshintergrund. Unter Rentnern ist der Anteil der Einkommensschwachen gering, unter Erwerbslosen jedoch sehr hoch. Den Aufstieg aus dieser Gruppe haben im Vergleich der Jahre 2011 und 2016 weniger als die Hälfte der Erwachsenen geschafft.

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Wirtschaftsdienst exklusiv – Wissenschaftliche Politikberatung: Plädoyer für Pluralität

14. Mai 2018 Kommentare aus

Welche Rahmenbedingungen benötigt die Wissenschaft, damit Politikberatung gelingen kann? Hans-Jürgen Krupp problematisiert den Rückgang an Lehrstühlen für Sozialpolitik in Deutschland, durch den die Basis wirtschaftswissenschaftlicher Politikberatung aus seiner Sicht ausgehöhlt wurde. Ebenso gibt er zu bedenken, dass in den Wirtschaftswissenschaften ein ausreichendes Maß an Pluralität sichergestellt werden muss. Im Vergleich mit den USA sind die Wirtschaftswissenschaften in Deutschland weniger breit aufgestellt.

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