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Archive for the ‘Exklusiv’ Category

Erwiderung zum Faktencheck: Unterschätzte Ökonomen? (Hans-Werner Sinn)

22. Oktober 2018 1 Kommentar

Lag Hans-Werner Sinn 2003 richtig, dass Deutschland dabei war, als Exportnation abzusteigen? Haben unsere Leitökonomen die Finanzkrise in Wahrheit doch vorhergesehen? Und kommt womöglich die lange prophezeite Jobkrise wegen des Mindestlohns noch? Zumindest hat Hans-Werner Sinn das gesagt – als wütende Antwort auf eine Kolumne, in der ich kürzlich mal versucht hatte, der, sagen wir, Leistungsträgerschaft deutscher Ökonomen auf den Grund zu gehen.

Hier ist meine Duplik (wusste gar nicht, dass sowas so heißt). Fortsetzung der kleinen Soap um die Frage, ob Deutschlands führende Ökonomen nicht vielleicht doch ziemlich gut liegen und lagen, wenn es um die (Früh-)Erkennung der großen Probleme unserer Zeit geht.

Erwiderung zum Faktencheck: Unterschätzte Ökonomen?

Wirtschaftsdienst exklusiv – Ökonomische Wurzeln des Populismus

17. September 2018 1 Kommentar

Die liberale Demokratie westlicher Prägung steht unter Beschuss. Populisten in Europa und den USA haben es auf eine Veränderung der bestehenden Ordnung abgesehen. Für Thieß Petersen hat der Aufschwung populistischer Strömungen auch ökonomische Wurzeln. Die Globalisierung und der technische Fortschritt setzen bestimmten Teilen der Bevölkerung der Industriestaaten massiv zu: Stagnierende Einkommen und Arbeitsplatzverluste erhöhen die Empfänglichkeit für populistische Parolen. In der September-Ausgabe des Wirtschaftsdienst analysiert Thieß Petersen (Senior Advisor der Bertelsmann Stiftung) die ökonomischen Ursachen des Populismus genauer.

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Dani Rodrik: Straight Talk on Trade – Ideas for a Sane World Economy

5. September 2018 Kommentare aus

Today, international trade intertwines countries’ economies more closely than ever before. This state of the world is a victory for those who, since the end of World War II, have promoted free trade as the solution to global ills. However, trade has become a target of popular backlash and new tariff battles. Many people believe that nations have created their own Frankenstein monster in complex global treaties. In a collection of his previously published articles, economist Dani Rodrik offers a wide-ranging overview of the complications of early 21st-century trade agreements. He coalesces his thoughts into seven intriguing principles for “a sane world economy.” Though his text is often abstract and tends to meander, Rodrik nevertheless makes some salient points about fair and equitable trade and the need for strong nation-states. While always politically neutral, getAbstract recommends his thought-provoking work to executives, trade experts and economists.

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About the Author:
Dani Rodrik is a professor at Harvard University’s John F. Kennedy School of Government.

Wirtschaftsdienst exklusiv – Zehn Jahre nach Lehman: Neoklassik in der Krise

29. August 2018 Kommentare aus

Die Pleite der Investmentbank Lehman Brothers am 15. September 2008 löste eine globale Finanzkrise aus. Diese kann als außergewöhnliches Ereignis interpretiert werden, aber auch als eine Krise des Systems. Fraglich ist, ob die globale Finanzmarktstabilität nachhaltig gestärkt ist und die Finanzmärkte Schocks widerstehen können. Stephan Schulmeister ist Universitätslektor in Wien und kritisiert die Neoklassik scharf. Er konstatiert, dass die Krise nicht erkannt werden konnte, weil sie in dieser Theorie nicht vorgesehen ist. Die systemische Ursache der Krise verortet er wie folgt: „Die gleichzeitige Entwertung von Aktien­, Immobilien­ und Rohstoffvermögen 2007/2008 durch drei Bärenmärkte, denen drei simultane Bullenmärkte vorangegangen waren.“

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Kate Raworth: Die Donut-Ökonomie – Endlich ein Wirtschaftsmodell, das den Planeten nicht zerstört

6. August 2018 Kommentare aus

Kate Raworth stellt in ihrem Buch einen überzeugenden Gegenentwurf zur klassischen Wirtschaftstheorie vor. Das Konzept der „Donutökonomie“ weitet den Blick und erhöht die Chance, zu neuen Wirtschaftsformen zu gelangen, die die lebensspendenden Ressourcen der Erde schonen. Auf erfrischende Weise beantwortet Raworth die Frage, die sich Generationen von Wirtschaftsstudenten gestellt haben: Warum werden weiter Kurven und Modelle diskutiert, deren Annahmen nichts mit der Realität zu tun haben? Keine Zeit damit vertrödeln, lautet Raworths Antwort, und stattdessen nützliche Modelle entwickeln. Das Buch ist ein kraftvolles Plädoyer für eine Neuausrichtung der Wirtschaftswissenschaften. Den praktischen Weg der Umsetzung beschreitet Raworth allerdings nur in ersten, zaghaften Schritten. Viele Fragen bleiben offen. So erklärt Raworth zwar, nicht nur Einkommen müsse umverteilt werden, sondern auch die Quellen des Wohlstands. Aber was dies machtpolitisch bedeutet, darauf geht sie nicht ein. Ebenso wenig beantwortet sie die Frage, warum sich die veralteten Denkansätze so lange halten können. Ein weiterer, womöglich etwas kleinlicher Kritikpunkt betrifft das titelgebende Modell selbst: Das Bild des Teigkringels ist etwas schief, da Raworths Diagramm rein zweidimensional ist. Mit dem Gedankenbild eines – dreidimensionalen – Donuts lassen sich ihre Ausführungen des Modells nur mit viel gutem Willen übereinbringen. getAbstract empfiehlt das Buch dennoch allen, die Ökonomie neu denken und die Theorie in den Dienst von Zielen stellen möchten.

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Über die Autorin:
Kate Raworth ist Wirtschaftswissenschaftlerin und lehrt in Oxford und Cambridge.

Wirtschaftsdienst exklusiv – Ein Grundeinkommen für Kinder

4. August 2018 Kommentare aus

Familien mit Kindern und vor allem Alleinerziehende sind in Deutschland zunehmend von Armut bedroht. Insbesondere bei kleinen und mittleren Einkommen erscheint die Gestaltung des Transfersystems zudem nicht unproblematisch, weil dort zusätzliche Anstrengungen, Einkommen zu erzielen teilweise mit Transferentzug bestraft werden. Um dieses Dilemma aufzulösen, schlägt Christian Breuer, Steuerexperte und Junior-Professor an der an der Technischen Universität Chemnitz, in der Juli-Ausgabe des Wirtschaftsdienst ein Grundeinkommen für Kinder von 400 Euro pro Monat vor.

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Wirtschaftsdienst exklusiv – Wie hat sich der Anteil einkommensschwacher Personen in Deutschland entwickelt?

14. Juni 2018 Kommentare aus

Karl Brenke geht in seinem Aufsatz aus der Juni-Ausgabe des Wirtschaftsdienst der Frage nach wie sich der Anteil einkommensschwacher Personen in Deutschland entwickelt hat. Die kurze Antwort lautet: Der Anteil einkommensschwacher Personen hat zugenommen, aber auch deren Einkommen. Abhängig von der sozialen Gruppe zeigen sich jedoch deutliche Unterschiede: Ostdeutsche sind eher einkommensschwach als Westdeutsche, das gleiche gilt für Personen mit Migrationshintergrund im Vergleich zu Personen ohne Migrationshintergrund. Unter Rentnern ist der Anteil der Einkommensschwachen gering, unter Erwerbslosen jedoch sehr hoch. Den Aufstieg aus dieser Gruppe haben im Vergleich der Jahre 2011 und 2016 weniger als die Hälfte der Erwachsenen geschafft.

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Michael Lewis: Aus der Welt – Grenzen der Entscheidung oder Eine Freundschaft, die unser Denken verändert hat

3. Juni 2018 Kommentare aus

Was habe ich mir nur dabei gedacht? Der Psychologe Daniel Kahneman hat sich diese einfache Frage zur Lebensaufgabe gemacht“, sagte Präsident Barack Obama 2013, als er Kahneman die Presidential Medal of  Freedom verlieh. Die Antwort auf die genannte Frage lautet oft: Nicht viel. Denn wenn wir denken, denken wir allzu oft in Abkürzungen, vereinfachen komplexe Probleme, assoziieren willkürlich und lassen uns von Vorurteilen täuschen, so die Erkenntnisse von Kahneman und seinem Kollegen Amos Tversky.

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Wirtschaftsdienst exklusiv – Wissenschaftliche Politikberatung: Plädoyer für Pluralität

14. Mai 2018 Kommentare aus

Welche Rahmenbedingungen benötigt die Wissenschaft, damit Politikberatung gelingen kann? Hans-Jürgen Krupp problematisiert den Rückgang an Lehrstühlen für Sozialpolitik in Deutschland, durch den die Basis wirtschaftswissenschaftlicher Politikberatung aus seiner Sicht ausgehöhlt wurde. Ebenso gibt er zu bedenken, dass in den Wirtschaftswissenschaften ein ausreichendes Maß an Pluralität sichergestellt werden muss. Im Vergleich mit den USA sind die Wirtschaftswissenschaften in Deutschland weniger breit aufgestellt.

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Leonhard Fischer: Es waren einmal Banker – Warum das moderne Finanzsystem gescheitert ist

26. April 2018 Kommentare aus

Auch zehn Jahre nach der Finanzkrise staunt noch immer so mancher, wie es zu einem solchen Desaster mit Ansage kommen konnte. Der ehemalige Investmentbanker Leonhard Fischer versucht eine Erklärung. Höchst kenntnisreich, aber dennoch sehr persönlich schildert er seine Sicht der Dinge – schonungslos, was das eigene Metier angeht, und durchaus auch selbstkritisch. Interessant wird es vor allem, wo Fischer aufzeigt, dass das gegenwärtige Finanzsystem nach den zahlreichen Rettungsaktionen von Staaten und Zentralbanken nur noch sehr bedingt als marktwirtschaftlich zu bezeichnen ist. Auch überzeugt seine Kritik am blinden Vertrauen auf computerbasierte Risikomodelle. Großes Vorwissen ist für die Lektüre nicht nötig, Laien werden an dem Buch ihre Freude haben. Wer sich hingegen mit dem Thema Banken inklusive Finanzkrise schon beschäftigt hat, wird nicht allzu viel Neues finden. Auch einen wirklichen Gegenentwurf liefert der Autor nicht und die Anlagetipps bleiben recht allgemein. Insgesamt ist das Buch aber eine kompetente und faktengesättigte Analyse aus Insiderperspektive, findet getAbstract. go to abstract

Über den Autor:
Leonhard Fischer startete seine berufliche Laufbahn im Investmentbanking der US-Bank J. P. Morgan und war später unter anderem Vorstand der Dresdner Bank.

Yanis Varoufakis: Die ganze Geschichte – Meine Auseinandersetzung mit Europas Establishment

Yanis Varoufakis wurde von Medien und Politikern zum Buhmann der EU abgestempelt, als er die Verträge zur Rettung des bankrotten Griechenlands neu verhandeln wollte. Sein Buch über Verrat, Mauschelei und Betrug auf der einen sowie Patriotismus, Kampfgeist und Gerechtigkeitssinn auf der anderen Seite liest sich spannend wie ein Thriller und ist umso erschreckender, weil es eben nicht Fiktion ist. Mithilfe von Mitschriften, Videoaufnahmen und Erinnerungen rekonstruiert der ehemalige griechische Finanzminister den Prozess der Griechenlandrettung. Dabei entsteht ein ganz anderes Bild als das in den Medien gezeichnete. Nebenbei erklärt der begnadete Wirtschaftswissenschaftler noch volkswirtschaftliche Zusammenhänge so, dass es selbst dem Laien plötzlich wie Schuppen von den Augen fällt: Die Rettungspakete konnten nie und nimmer Griechenland retten. Und, so Varoufakis, sie sollten es auch nicht. Dass der Motorrad fahrende Ex-Minister dabei auch immer eine Portion Selbstverliebtheit durchklingen lässt, sei ihm verziehen. Immerhin hat er Großes versucht, wenn auch nicht erreicht. Dieses eloquente Buch ist eine spannende Lektüre für jeden, dem ein demokratisches Europa am Herzen liegt, findet getAbstractgo to abstract

Über den Autor:
Yanis Varoufakis war 2015 Finanzminister in Griechenland und bestand darauf, das Rettungspaket neu auszuhandeln. Er lehrte Wirtschaftswissenschaft an der Universität Athen sowie an Universitäten in England, Australien und den USA. Er ist Mitgründer der Demokratiebewegung DiEM25 und hat unter anderem „Der globale Minotaurus“ verfasst.

Harald Welzer: Wir sind die Mehrheit – Für eine offene Gesellschaft

27. Februar 2018 Kommentare aus

Der Gedanke, dass Deutschland die wichtigste Demokratie der Welt sei, kommt überraschend. Aber er könnte zutreffen, da in den USA unter Donald Trump offensichtlich demokratische Strukturen abgebaut werden. Die offene Gesellschaft ist aber auch hierzulande in Gefahr, und es ist wichtig, sich für ihren Erhalt einzusetzen. Dies tut Harald Welzer engagiert und bisweilen recht undiplomatisch, ja polemisch. Wie er zwischen dem Loblied auf die offene Gesellschaft, beißender Kritik an der AfD und Horst Seehofer wie auch an VW-Managern, Warnungen vor Donald Trump, Parallelen zu Adolf Hitler, den Wirkungen des Neoliberalismus und weiteren Aspekten umherspringt, liest sich erfrischend, führt aber zu etlichen Wiederholungen und Schleifen im roten Faden. Dies könnte aber auch als didaktischer Kniff durchgehen, um die Einprägsamkeit zu erhöhen. Scharfsinnig seziert Welzer die perfiden Strategien der Gegner einer offenen Gesellschaft, der Menschen- und Demokratiefeinde, die meinen, ihr Weltbild der Mehrheit aufzwingen zu müssen. getAbstract hält dieses Büchlein für wichtig und legt es jedem Freund eines demokratischen Gemeinwesens ans Herz.

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Über den Autor:
Harald Welzer lehrt Transformationsdesign an der Europa-Universität Flensburg und Sozialpsychologie an der Universität St. Gallen. Er ist Mitgründer der Initiative Offene Gesellschaft und hat diverse Bücher veröffentlicht.

Gerd Müller: Unfair! – Für eine gerechte Globalisierung

25. Januar 2018 Kommentare aus

Der Autor, seit 2013 Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, legt eine Bestandsaufnahme und zugleich Lösungsansätze der drängendsten globalen Probleme vor: Hunger, Armut und Massenmigration. Dabei liegt sein Fokus vor allem auf Afrika, dem Kontinent mit der weltweit dynamischsten wirtschaftlichen und demografischen Entwicklung. Für Müller ist Afrika mehr ein Kontinent der Chancen denn der Probleme. Eine beispiellos junge Bevölkerung, gigantische Rohstoffvorkommen und bislang ungenutzte landwirtschaftliche Nutzflächen sorgen für enormes Potenzial. Allerdings gilt es zunächst, gewaltige Probleme zu überwinden, wie etwa die allgegenwärtige Korruption. Außerdem sind die westlichen Industrienationen in der Pflicht, Ressourcengerechtigkeit herzustellen und das Weltwirtschaftssystem fairer zu gestalten. Müllers Vorschläge laufen auf einen ökosozialen New Deal hinaus, was bei seiner Parteizugehörigkeit – Müller ist CSU-Mitglied – ein wenig überrascht. Das Buch ist erstaunlich gut geschrieben, wenn auch stellenweise etwas mit Gemeinplätzen überladen und etwas zu sehr vom Berufsoptimismus seines Autors gefärbt. Insgesamt gelingt es Müller jedoch hervorragend, Daten, Zahlen und Fakten mit persönlichen Betrachtungen und pragmatischen Lösungsvorschlägen zu verbinden, findet getAbstract.
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Über den Autor:
Gerd Müller ist CSU-Mitglied und seit 1994 Mitglied des deutschen Bundestages. Seit 2013 ist er Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und setzt sich besonders für den afrikanischen Kontinent ein.

Angus Deaton: Der große Ausbruch – Von Armut und Wohlstand der Nationen

19. Dezember 2017 1 Kommentar

Es geht aufwärts, und zwar „in gewaltigem Ausmaß“, behauptet Angus Deaton und belegt dies mit Zahlen: Die Menschheit lebt heute doppelt so lange wie noch vor 100 Jahren, und der Anteil derer, die weltweit mit weniger als 1 Dollar pro Tag auskommen müssen, ist seit 1981 von 42 auf 14 Prozent gefallen. Der Autor erzählt die Universalgeschichte des Kapitalismus fachkundig, unterhaltsam und mit erstaunlichem Optimismus – in Zeiten inflationär wachsender Ängste und Untergangsfantasien. Über einige seiner Ansichten lässt sich freilich streiten: Grenzen des Wachstums gibt es für ihn nicht, solange wir nur weiter fleißig globalisieren und innovieren. Wachsende Ungleichheit innerhalb der reichen Länder lasse sich durch mehr Bildung bekämpfen. Und die anhaltende extreme Armut in Teilen der Welt sollten die Betroffenen aus eigener Kraft überwinden, fordert der erklärte Gegner von Entwicklungshilfe.
Schließlich hätten die heute reichen Länder auch „keinen Big Push aus dem Ausland“ benötigt – eine Aussage, die angesichts des reichen Erbes von Imperialismus, Kolonialismus und Sklaverei bezweifelt werden darf. Alles in allem liefert Deaton aber eine spannende Analyse der Erfolgsgeschichte des Menschen, die getAbstract zur Lektüre empfiehlt.

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Über den Autor:
Angus Deaton ist Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Princeton University. Für seine Forschungen zu den Themen Konsum, Armut und Wohlfahrt erhielt er 2015 den Wirtschaftsnobelpreis.

Rana Foroohar: Makers and Takers – Der Aufstieg des Finanzwesens und der Absturz der Realwirtschaft

21. November 2017 Kommentare aus

Die prominente US-Journalistin Rana Foroohar liefert in ihrem Buch eine schonungslose Diagnose der amerikanischen Finanzwirtschaft. Kenntnisreich analysiert sie die Entwicklung der Branche vor dem Hintergrund der politischen und wirtschaftlichen Veränderungen der letzten Jahrzehnte. Sie durchleuchtet das Geschäftsgebaren von Banken und Großkonzernen ebenso wie die politischen Vorgänge seit der Großen Depression von 1929. Eindringlich appelliert sie an Entscheidungsträger in Staat und Wirtschaft, der Finanzialisierung Einhalt zu gebieten. Zudem liefert sie schlüssige Argumente und plausible Vorschläge für eine grundlegende Reform des Finanzwesens. Auch wer nicht mit den Feinheiten amerikanischer Finanz- und Wirtschaftspolitik vertraut ist, wird dieses Buch mit Gewinn lesen. Eine Empfehlung von getAbstract für alle Finanzpolitiker und Topentscheider.

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Über die Autorin:
Rana Foroohar ist stellvertretende Redaktionsleiterin des Time-Magazins. Ihre Spezialgebiete sind Ökonomie und Politik. Sie ist als Expertin in den Medien gefragt, unter anderem als Analystin für Weltwirtschaftsfragen bei CNN.