Konjunktursignale der nächsten Tage

9. Mai 2021 Kommentare aus

Indikatoren der kommenden Tage lesen Sie hier: 2021-05-07 Wochenvorschau

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Thomas Fricke: Ungleichheit im Land – Deutschlands unterschätzte Spaltung

9. Mai 2021 Kommentare aus

Driftet Deutschland wirtschaftlich auseinander – oder wird der soziale Graben schmaler? Für beides scheint es Belege zu geben. Dabei droht sich das Gefälle in der nächsten Krise dramatisch zu verschärfen.

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Thomas Fricke: Anreiz zur Herdenimmunität – Ein Hunderter für jeden, der sich impfen lässt

30. April 2021 Kommentare aus

Noch gibt es mehr Impfwillige als Impfdosen. Das könnte sich aber schon bald umkehren. Zeit für einen ordentlichen Bonus, um die Pandemie zu stoppen.

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Konjunktursignale der nächsten Tage

30. April 2021 Kommentare aus

In der nächsten Woche stehen der US-Arbeitsbericht und die EWU-Einkaufsmanagerindizes im Vordergrund. Indikatoren der kommenden Tage lesen Sie hier: 2021-04-30 Wochenvorschau
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Neues aus dem Forum New Economy – der Newsletter #39

28. April 2021 Kommentare aus

Liebe Freunde, Kolleginnen und Kollegen,

es gehört zum Leitmotiv der vergangenen Jahrzehnte, dass Ökonomen sagen, was (rein) ökonomisch richtig ist. Ob das politisch machbar und gut ist, ist ihr Ding nicht, das müssen die Politiker sehen. Das klang schon immer ein wenig, sagen wir, unbefriedigend. Ob das Selbstverständnis überhaupt noch haltbar ist, daran lassen Fälle wie die jüngste Aufregung um das Kippen des Berliner Mietendeckels zweifeln. Rein ökonomisch mag der Mietendeckel kontraproduktiv sein – und rein ökonomisch ließe sich das Problem am ehesten lösen, wenn viel gebaut würde (wobei selbst das nicht sicher ist, da der Boden irgendwann dann ja doch begrenzt ist).

Nur: was hilft das, wenn das viel zu lange dauert – und es den Menschen nicht mehr vermittelbar ist, weil sie hier und heute Miete zahlen müssen? Und wenn das für so viel Unmut sorgt? Einfach ignorieren? Weil es eben ökonomisch richtig ist? Oder dann doch nach Lösungen suchen, die ökonomisch nicht optimal sein mögen, dafür aber vermittelbar? Was sich da an Lösungen für den Mietermarkt anbieten, hat David Kläffling hier zusammengetragen. Was nicht heißt, dass der Mietendeckel gut oder die Globalisierung per se schlecht ist – nur dass es zu wenig ist, nur das Ökonomische zu erkunden.

So eine Ökonomie funktioniert ja auf Dauer nur, wenn die Menschen mitmachen – und es hilft der besten Ökonomie nicht, wenn es politisch irgendwann instabil wird. Und wenn dann das passiert, was die Amerikaner erlebt haben, als die Globalisierung doch nicht so durchweg positiv zuschlug: rein ökonomisch, hätte man meinen können, hat der China-Schock einfach wie ein Schub an Wettbewerb gewirkt – gelobte Globalisierung. De facto sind in der Zeit im Rust-belt ganze Regionen und Städte pleite gegangen, unzählige Existenzen zerstört worden. Von Menschen, die einige Zeit später überproportional viel Trump gewählt und das Land in eine politisch ziemlich kritische Zeit befördert haben.

Auch da drängt sich – wie bei der Mietendeckel-Sache – die Frage auf, ob das alte Paradigma nicht in die Tonne gehört, wonach sich der Ökonom und die Ökonomin nur ums rein Ökonomische zu kümmern haben. Und ob es nicht ein neues Paradigma braucht, das davon ausgeht, dass es um ein gesellschaftliches Gesamtes geht, und das Wirtschaftliche dort integraler Bestandteil ist – und es wenig Sinn ergibt, wie im Labor nur das Ökonomische verstehen zu wollen, wenn es auch um Psychologie, Politik, Soziologisches und Geschichte geht. So wie es jener John Maynard Keynes verstand, der diese Woche vor 75 Jahren gestorben ist:

„Die Rolle, die von den orthodoxen Ökonomen gespielt wurde, deren gesunder Menschenverstand nicht ausreichte, um ihrer falschen Logik entgegenzuwirken, ist bis zum letzten Akt verhängnisvoll gewesen.“

So viel dazu. Im nächsten Newsletter gibt’s dann wieder ein Update zu unserem nächsten großen Workshop Ende Mai – etwa zum Talk zwischen Isabel Schnabel und Laurence Tubiana; oder zu einer neuen Session, in der Philippe Martin, Wirtschaftsberater von Emmanuel Macron, die Vorstellungen zur Reform der europäischen Schuldenregeln vorstellen und diskutieren wird.

Viele Grüße,
Thomas Fricke

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Aaron Klein: What is a financial transaction tax?

28. April 2021 Kommentare aus

tax-enA financial transaction tax (FTT) as a new source of government income is a hot-button issue in the United States. In this focused, accessible overview, economist Aaron Klein explains how an FTT works, who pays it and what its potential revenues might be under different plans. He distills the debates about the ramifications of the tax and provides evidence from other countries of its possible impacts. Wall Street denizens and Main Street investors will find great value in this impartial report on a significant financial proposal. getabstract

About the Author
Aaron Klein is a fellow at the Brookings Institution and its policy director on regulation and markets.

Thomas Fricke: Superwahljahr – Was läuft wirklich falsch im Land?

26. April 2021 Kommentare aus

Viel Wohlstand, wenig Arbeitslose und ein ganz ordentliches Sozialbudget – und trotzdem sind viele Menschen unzufrieden. Höchste Zeit, dieses Phänomen zum Start des Wahlkampfs aufzuklären.

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Konjunktursignale der nächsten Tage

20. April 2021 Kommentare aus

In der nächsten Woche stehen der EZB-Zinsentscheid und die EWU-Einkaufsmanagerindizes im Vordergrund. Indikatoren der kommenden Tage lesen Sie hier: 2021-04-16 Wochenvorschau

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Thomas Fricke: Zoff in der Union – Verschiebt die Bundestagswahl!

19. April 2021 Kommentare aus

Der neue US-Präsident haut ein Billionenprogramm nach dem nächsten raus. Zu viel, sagen Kritiker. Doch Bidens Plan hat das Potenzial, das desaströse Dogma der Reaganomics endlich abzulösen.

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Konjunktursignale der nächsten Tage

11. April 2021 Kommentare aus

Indikatoren der kommenden Tage lesen Sie hier: 2021-04-09 Wochenvorschau

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Thomas Fricke: Neue Wirtschaftsdoktrin – Beschert uns Joe Biden eine Ära des Wohlstands?

10. April 2021 Kommentare aus

Der neue US-Präsident haut ein Billionenprogramm nach dem nächsten raus. Zu viel, sagen Kritiker. Doch Bidens Plan hat das Potenzial, das desaströse Dogma der Reaganomics endlich abzulösen.

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Konjunktursignale der nächsten Tage

5. April 2021 Kommentare aus

In der nächsten Woche stehen die chinesischen Verbraucherpreise und die deutsche Nettoproduktion im Vordergrund. Indikatoren der kommenden Tage lesen Sie hier: 2021-04-02 Wochenvorschau

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Neues aus dem Forum New Economy – der Newsletter #37

29. März 2021 Kommentare aus

Liebe Freunde, Kolleginnen und Kollegen,

spätestens seit dieser Woche deutet sich an, dass sich zwischen Europa und den USA bald ein ziemlich großer Graben auftun könnte – zumindest was die Frage angeht, wie mit den Corona-Schulden umzugehen ist; und was die Aufgabe der Regierungen in nächster Zeit vor allem ist. Während in Deutschland noch darüber sinniert wird, ob vielleicht nächstes Jahr die Schuldenbremse schon wieder einzuhalten, sprich: die staatlichen Defizite wieder deutlich sinken könnten, gibt der neue US-Präsident ein etwas anderes Prinzip vor. Und das lautet: es gibt enormen Bedarf an staatlichen Ausgaben und Investitionen – und da spielt es erst einmal keine Rolle, was es kostet. Dem gerade erst beschlossenen Paket über 1,9 Billionen US-Dollar zur akuten Belebung der US-Wirtschaft soll bald eines über 3 Billionen folgen, mit dem längerfristig in Infrastruktur und Zukunft des Landes investiert werden soll.

Die Europäer könnten an Bidens Kurs bald gemessen werden, hat Martin Sandbu, Kolumnist und Economics Redakteur der Financial Times, diese Woche gesagt, als er beim New Economy Short Cut sein jüngstes Buch vorgestellt hat. „Die USA haben ihre Zurückhaltung weggelegt, und es herrscht das Gefühl, dass beides geht: der Wirtschaft in akuter Note zu helfen – und zugleich die Art und Weise fundamental zu ändern, wie die US-Wirtschaft funktioniert“, so Martin. Allein durch die Tatsache, dass so etwas in den USA nun denkbar scheint, werde es auch anderswo wirken – und auch in Europa die Debatten beeinflussen. Die USA seien in dem Sinne nach wie vor die „soft superpower“. Was dort denkbar wird, werde auch anderswo möglich und kopiert.

Martins Buch geht übrigens über „einen radikalen Weg“, die Wirtschaft zu ändern. Den kompletten Talk können Sie hier nachsehen.

Mehr zur Einordnung der Biden-Pakete hat Xhulia Likaj zusammengetragen – hier. Gut möglich also, dass all das als etwas Denkbares auch in Deutschland ankommt. That’s paradigm shift in the making.

Einen guten Wochenstart
Thomas Fricke

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Konjunktursignale der nächsten Tage

29. März 2021 Kommentare aus

In der nächsten Woche stehen die EWU-Verbraucherpreise und der US-Arbeitsmarktbericht im Vordergrund. Indikatoren der kommenden Tage lesen Sie hier: 2021-03-26 Wochenvorschau

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Thomas Fricke: Corona-Murks – Wenn Lobbyisten die Kanzlerin mit einem Shitstorm stoppen

28. März 2021 Kommentare aus

Es gilt als Volkssport, Kanzlerin und Politik niederzumachen. Höchste Zeit, mal auf den glorreichen Beitrag der Wirtschaft zur Lösung der Jahrhundert-Pandemie zu schauen.

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