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Posts Tagged ‘Ökonomie’

Lehrmeister: Carmen M. Reinhart, Kenneth S. Rogoff – Dieses Mal ist alles anders

21. Juli 2010 Kommentare aus

Carmen M. Reinhart, Kenneth S. Rogoff - Dieses Mal ist alles andersDie globale Banken- und Finanzkrise mit ihren milliardenschweren Rettungspaketen hat vielen den Atem und manchem den Arbeitsplatz geraubt. Und als der stotternde Weltkonjunkturmotor gerade wieder anzuspringen schien, schaltete die Finanzmarktampel dank Griechenland- und Eurokrise direkt vor der Nase des Bullen wieder auf Rot. Weiterlesen …

Lehrmeister: Joseph Stiglitz – Im freien Fall

22. Juni 2010 Kommentare aus

Joseph Stiglitz - Im freien Fall
Joseph Stiglitz legt mal wieder ein besonders kritisches Werk vor. Diesmal geht er den Fehlern der US-amerikanischen Regierung nach dem Platzen der Immobilienblase auf den Grund. Weiterlesen …

Lehrmeister: James K. Galbraith – Der geplünderte Staat

20. April 2010 Kommentare aus

Ein bisschen bewandert in amerikanischer Geschichte, noch besser in neuzeitlicher Wirtschaftspolitik sollte der Leser schon sein, andernfalls stößt er bei der Lektüre von Der geplünderte Staatschnell an Grenzen. James K. Galbraith, der Sohn des berühmten Ökonomen, bezichtigt die amerikanische Linke, Rezepte von rechts zu übernehmen, an die nicht mal mehr die Rechte selbst glaubt. Stattdessen plädiert er für mehr staatliche Planung. Weiterlesen …

Lehrmeister: Roger de Weck – Nach der Krise

30. März 2010 Kommentare aus

Roger de Weck - Nach der KriseDer Kapitalismus ist tot, es lebe der Kapitalismus! Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise gibt Anlass zur Systemkritik, doch einen Systemwechsel fordert kaum einer – auch nicht Roger de Weck.
Allerdings stellt der ehemalige Chefredakteur der Zeit und des Tages-Anzeigers die Schwächen des Kapitalismus ins Zentrum. So treffsicher seine Analyse ist, so kleinteilig fällt das Ergebnis aus. Das skizzierte ökosoziale Reformprojekt besteht aus lauter zarten Pflanzen, in deren Ansammlung nicht jeder Leser einen heranwachsenden Wald erkennen wird. Weiterlesen …

Lehrmeister: Gerald Braunberger – Keynes für jedermann

25. Januar 2010 Kommentare aus

Braunberger - Keynes für JedermannKaum eine Zeitung, die in Krisenzeiten nicht die Rückkehr des Keynesianismus heraufbeschwört, kaum eine Regierung, die auf Anleihen bei dem umstrittenen Ökonomen verzichtet. Mehr als 60 Jahre nach seinem Tod feiert John Maynard Keynes eine Wiederauferstehung, die Fragen aufwirft: Wer war dieser Mann? Weiterlesen …

Lehrmeister: Raymond Fisman, Edward Miguel – Economic Gangsters

21. Dezember 2009 Kommentare aus

Economic GangstersNach der Lektüre dieses Abstracts wissen Sie welchen Schaden Wirtschaftsverbrecher anrichten, wodurch Korruption, Kriminalität und Gewalt in den Krisenregionen der Welt verursacht werden und wie sich diese Probleme wirkungsvoll bekämpfen lassen.

Die Weltwirtschaft wimmelt nur so von Verbrechern: Sie betrügen Investoren oder bringen Staaten um Zölle und Steuern. Immer geht es um Geld, auch wenn vordergründig gern religiöse oder politische Motive vorgeschoben werden. Die renommierten Ökonomen Raymond Fisman und Edward Miguel versuchen aufzuklären, auf welchem Nährboden das Wirtschaftsverbrechen blüht und was zu tun ist, um diesen Sumpf trockenzulegen. Weiterlesen …

Lehrmeister. Richard H. Thaler, Cass R. Sunstein – Nudge

20. November 2009 Kommentare aus

Thaler, Sunstein - NudgeEine Theorie, die alle drängenden gesellschaftlichen Probleme löst? Klingt nicht schlecht. Ob der "libertäre Paternalismus", den Richard H. Thaler und Cass R. Sunstein in ihrem Buch vorstellen, dazu in der Lage ist, steht noch offen.

Was man den Autoren aber in jedem Fall zugutehalten muss: Ihr Ansatz ist neu, wohltuend unideologisch und hat tatsächlich das Zeug, die Zusammenarbeit der Menschen in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik markant zu verändern. Von welchen Ideen lässt sich das schon sagen? "Nudges" (das englische Wort für "Stupse") sind das Mittel, das Thaler und Sunstein zur Umsetzung ihrer Theorie vorschlagen. Im Wesentlichen ist damit gemeint, dass man Menschen in ihren Entscheidungen gezielt beeinfl usst, ohne ihre Entscheidungsfreiheit einzuschränken. Wie solche Maßnahmen konkret funktionieren könnten, zeigen Thaler und Sunstein anhand einer Reihe von Praxisbeispielen – so überzeugend, dass man nach der Lektüre gleich selbst zur Tat schreiten will.

getAbstract meint: ein erfrischender Ansatz jenseits linker und rechter Patentrezepte, der allen Unternehmern, Managern und Politikern zu empfehlen ist, die auf intelligente Entscheidungen angewiesen sind – seien es eigene oder solche von Mitarbeitern.

Über die Autoren

Richard H. Thaler ist Professor für Verhaltensökonomie an der Universität Chicago. Er berät u. a. Barack Obamas Wirtschaftsexperten. Cass R. Sunstein ist Jurist und Inhaber des Felix-Frankfurter-Lehrstuhls an der Harvard Law School.

Lehrmeister: Niall Ferguson – Der Aufstieg des Geldes

21. Oktober 2009 Kommentare aus

Niall Ferguson - Der Aufstieg des GeldesHarvard-Professor Niall Ferguson ist ein munterer Geschichtenerzähler. Der Historiker geht in seinem Parforceritt durch die Geschichte des Finanzwesens vor allem den spannenden Storys nach, die sich hinter dem scheinbar langweiligen Thema verstecken.

In schnellen Schnitten und Szenenwechseln erzählt Ferguson von der jüngsten Immobilienund Finanzkrise, von den Anfängen der Banknoten, vom Einfluss der Bankiersfamilie Rothschild auf den Ausgang des Kriegs gegen Napoleon, vom Enron-Skandal, vom Wunderwerk Anleihe und sogar vom Versicherungsdebakel, das der Hurrikan Katrina ausgelöst hat. Mit dem Tempo und dem etwas chaotischen Aufbau erinnert Fergusons Buch an das Drehbuchscript einer modernen TV-Dokumentation.

Der Autor springt stufenlos zwischen Heute und Gestern, der Finanzkrise und Waterloo, Chinas Aufstieg und dem Kampf der italienischen Stadtstaaten in der Renaissance hin und her. Die Historikerzunft mag befremdet sein, aber alle, die sich über die Finanzkrise und ihre geschichtlichen Vorläufer informieren wollen, werden in dem Werk eine sehr lehrreiche und unterhaltsame Feierabendlektüre finden, meint getAbstract.

Über den Autor

Niall Ferguson ist Professor für Geschichte an der Harvard University mit Schwerpunkt Finanz- und Wirtschaftsgeschichte sowie Senior Research Fellow der Oxford University. Er ist einer der bekanntesten Historiker der angelsächsischen Welt.

Lehrmeister: Hans-Werner Sinn – Kasino-Kapitalismus

30. September 2009 Kommentare aus

Sinn - Kasino-KapitalismusAchtung, warm anziehen: Die wahre Krise steht uns laut Hans-Werner Sinn erst noch bevor. Der Präsident des deutschen Ifo Instituts für Wirtschaftsforschung ortet die Ursachen der Rezession sowohl bei den Banken als auch bei der Politik und nimmt in der Frage, wem der Schwarze Peter zuzuschieben ist, kein Blatt vor den Mund.Sinn argumentiert wissenschaftlich präzise, ohne in mühsamen Jargon zu verfallen, und er schafft es, komplexe Phänomene einfach zu erklären. Wenn man seinem Buch etwas vorwerfen kann, dann dass es bereits etwas spät kommt und der Aktualität notgedrungen hinterherhinkt. Die detaillierte Chronologie der Finanzkrise im Anhang hätte man sich sparen können, die "Wege zu einem besseren Finanzsystem" hingegen kommen mit knapp 20 Seiten eher zu kurz. Trotzdem: eines der bestfundierten Bücher über die Krise, meint getAbstract und empfiehlt es Anlegern, Journalisten und allen, die im Finanzwesen tätig sind.

Über den Autor

Hans-Werner Sinn ist Präsident des Ifo Instituts für Wirtschaftsforschung und Ordinarius an der LMU München. Der renommierte Ökonom hat u. a. die Bestseller Ist Deutschland noch zu retten? und Das grüne Paradoxon geschrieben.

Lehrmeister: Peter Bofinger – Ist der Markt noch zu retten?

4. August 2009 Kommentare aus

Peter Bofinger - Ist der Markt noch zu retten?Peter Bofinger weiß, was an den Stammtischen über Politiker gedacht und gesagt wird. Und über den Staat, der nur nimmt und nimmt und nimmt. Schwierig, unter solchen Vorzeichen zu einer Ehrenrettung anzutreten.Als einer der profiliertesten deutschen Volkswirte nimmt Bofinger das Wagnis trotzdem auf sich. Schlauerweise gibt er erst zu, was falsch läuft, dreht dann den Spieß aber um und sagt: Der Staat ist jeder Einzelne von uns. Er ist nur so kraftvoll, wie wir ihn machen. Bofingers Wunsch: ein starker Bürgerstaat, der ein Gegengewicht zu den aus dem Ruder gelaufenen Marktkräften bildet. Mehr noch: der dem Markt die Spielregeln vorgibt. Damit, so der Autor, wäre die Titelfrage "Ist der Markt noch zu retten?" durchaus positiv zu beantworten. Ein klar analysierendes und elegant geschriebenes Plädoyer für mehr Bürgersinn, meint getAbstract und empfiehlt das Buch allen, deren unbedingter Glaube an die Marktwirtschaft ein wenig ins Wanken geraten ist.

Über den Autor

Peter Bofinger lehrt Volkswirtschaft an der Universität Würzburg und ist einer der deutschen "Wirtschaftsweisen". Er zählt zu den prominentesten und streitbarsten Ökonomen in Deutschland, die sich immer wieder in aktuelle politische Debatten einschalten. Bofinger ist auch Autor des Buches Wir sind besser als wir glauben.

Lehrmeister: George A. Akerlof und Robert J. Shiller – Animal Spirits

23. Juni 2009 Kommentare aus

George A. Akerlof und Robert J. Shiller - Animal SpiritsNach der Lektüre dieses Abstracts wissen Sie:
1) wie stark irrationales Handeln die Wirtschaft bestimmt und
2) welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind.

Was sind die Ursachen für die Finanz- und Wirtschaftskrise, die 2007 ausgebrochen ist? Wie kam es, dass selbst Experten die Entwicklung nicht rechtzeitig erkannten und dass kaum jemand vor der hereinbrechenden Krise warnte? Die hochkarätigen Ökonomen George A. Akerlof und Robert J. Shiller versuchen Antworten auf diese Fragen zu finden.

Ihrer Ansicht nach ist die Wirtschaftstheorie viel zu lange von einem unrealistischen, abstrakten Menschenbild ausgegangen. Es wurde völlig ignoriert, dass Menschen oft irrational handeln und dass gerade die so genannten "Animal Spirits" die Wirtschaft ganz erheblich beeinfl ussen.

Akerlof und Shiller stellen reihenweise Dogmen der Wirtschaftstheorie auf den Prüfstand und zeigen, dass diese oft wenig mit der Realität zu tun haben. Ein kritisches und wichtiges Buch, das eine Fülle von Denkanstößen bietet. getAbstract empfi ehlt es allen, die sich nicht mit gängigen Erklärungsmustern zufriedengeben wollen.

Über die Autoren

George A. Akerlof ist Professor für Wirtschaftswissenschaft in Berkeley. Im Jahr 2001 wurde er mit dem Wirtschaftsnobelpreis ausgezeichnet.
Robert J. Shiller
lehrt Wirtschaftswissenschaften in Yale. Er ist auch Autor der Bücher Die neue Finanzordnung, Irrationaler Überschwang und Die Subprime-Lösung.

 

Lehrmeister: Hans-Werner Sinn – Das grüne Paradoxon

22. April 2009 Kommentare aus

Hans-Werner Sinn - Das grüne ParadoxonWindräder in der Landschaft, Solarzellen auf dem Dach und ein Sprit sparendes Auto in der Garage: Der Deutsche ist gewillt, einiges zu tun, um die Welt zu retten. Das ehrt ihn, findet auch Hans-Werner Sinn.

Trotzdem reißt er ihn aus seinen Träumen: Der Gedanke, es müsse einfach mal einer mit gutem Beispiel vorangehen, dann werde der Rest der Welt schon nachfolgen und den Klimawandel stoppen – das ist für den streitbaren Ökonomen pure Romantik.

Wer sich dagegen die Mühe mache, Ursachen und Folgen des Klimawandels sowie die Auswirkungen der Politik zu ergründen, gelange zu einem anderen Urteil: Alleingänge seien nicht nur unnütz, sondern sogar schädlich, wenn es darum gehe, die Klimakatastrophe zu verhindern. Würde es bei dieser Kritik bleiben, könnte man Sinn als Miesmacher abtun. Aber er zeigt durchaus ernsthaftes Bemühen, Gegenvorschläge zu machen, und spart auch nicht mit Lob, wo er es für angebracht hält.

getAbstract empfiehlt das Buch allen Entscheidungsträgern in Wirtschaft und Politik, die mithelfen wollen, den Klimawandel aufzuhalten. Auch wenn das bedeutet, von vertrauten Denkschablonen Abschied zu nehmen.

Über den Autor

Hans-Werner Sinn ist Präsident des Wirtschaftsforschungsinstituts ifo in München. Er lehrt Nationalökonomie und Finanzwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität. Sinn ist bekannt geworden durch seine heftig diskutierten Bücher, darunter "Ist Deutschland noch zu retten?"

Lehrmeister: Thomas L. Friedman – Was zu tun ist

26. März 2009 Kommentare aus

Thomas L. Friedman - Was zu tun istStarjournalist Thomas L. Friedman, Vordenker der Globalisierung, hat deren Schattenseite entdeckt: den Raubbau an der Natur, die Energieverschwendung, den Klimawandel. Sein aktuelles Buch ist eine pointierte Zusammenfassung aller Mahn- und Warnbücher, die zu diesem Thema in den letzten Jahren veröffentlich wurden.

Selbstbewusst bezeichnet der Verlag das Buch als "das politische Programm für Barack Obama". Sollte sich der US-Präsident Friedmans Worte zu Herzen nehmen, hätte das einschneidende Konsequenzen für das Land: Es ist in erster Linie die Verschwendungssucht der Amerikaner, die der Autor dafür verantwortlich macht, dass wir am Rand einer ökologischen Katastrophe stehen.

Ein wenig amerikanische Überheblichkeit darf bei den Lösungsvorschlägen dann aber doch nicht fehlen: Wenn die USA es nicht schaffen, wer dann? Da wäre es Friedman schon mal recht, dass das Land "für einen Tag China würde" und ohne Widerstand der Parteien oder der Lobbyisten ein grünes Politikprogramm einfach von oben durchdrücken könnte.

So gut Friedman recherchiert und so flott er schreibt: Mit der Zeit wirken seine Anekdoten etwas beliebig. Trotzdem: getAbstract empfiehlt das engagierte Plädoyer allen, die nach langen Klimareden deren kurzen Sinn suchen: konkrete Handlungsvorschläge.

Über den Autor

Thomas L. Friedman ist Autor und Kolumnist der New York Times. Seine Schwerpunkte sind die Globalisierung, neue Technologien und Umweltschutz. Friedman ist Autor der Bücher "Globalisierung verstehen" und "Die Welt ist flach" und wurde mehrfach mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet.

Lehrmeister: George Soros – Das Ende der Finanzmärkte

24. November 2008 Kommentare aus

George Soros - Das Ende der FinanzmärkteKaum jemanden dürfte die Finanzkrise weniger überrascht haben als Star-Investor George Soros. Seit Langem schon predigt er, untermauert von seiner eigenen Reflexivitätstheorie, dass sich die Finanzmärkte mitnichten auf ein Gleichgewicht zu bewegen, wie es die klassische ökonomische Theorie lehrt.

Bis die Immobilienblase als Teil einer Superblase offensichtlich wurde, belächelte die marktfundamentalistische Fachwelt Soros' Theorie der regulierungsbedürftigen Märkte. Jetzt scheint ihm die Wirklichkeit Recht zu geben.

Das Buch führt dem Leser äußerst fundiert und verständlich vor Augen, wie sich diese Blase zur weltweiten Finanzkrise auswachsen konnte. Es liest sich leicht, weil Soros volkswirtschaftliche Zusammenhänge so gut erklären kann, dass sie auch von Laien verstanden werden.

getAbstract empfiehlt die erhellende Lektüre (Hobby-)Investoren, die beim Crash aus allen Wolken gefallen sind – und allen, die staatliche Regulierungen bislang aus Prinzip strikt abgelehnt haben.

Über den Autor

George Soros lebt als Investor in New York. Nach seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der London School of Economics and Political Science übernahm der gebürtige Ungar 1969 die Leitung eines Hedge-Fonds. Ein Jahr danach gründete er zusammen mit Jim Rogers seinen eigenen Hedge-Fonds "Quantum".

Soros wurde stark von der Philosophie Karl Poppers geprägt. Er ist auch Autor der Bücher Die Krise des globalen Kapitalismus und Die Vorherrschaft der USA – eine Seifenblase.

Lehrmeister: Robert J. Shiller – The Subprime Solution

23. Oktober 2008 Kommentare aus

Robert J. Shiller - The Subprime SolutionRobert Shiller hat in seinem Buch "Irrational Exuberance" einst das Platzen der New-Economy-Blase vorhergesagt. In seinem neuen Buch schildert er seine Analyse dazu, wie es zur Subprime-Krise kommen konnte. Und er macht Vorschläge, was zur Überwindung der Krise zu tun ist. Hier ist die Zusammenfassung des – im September auf Englisch erschienenen Buchs.He lays the blame for the subprime crisis on the same oblivious fiscal attitudes that led to the technology bubble of the 1990s and the real estate bubble of the 2000s. Both bubbles involved excessive lending and resulted in severe losses for capital providers. His prescription for dealing with the crisis involves a range of policy measures. In the short term, he calls for bailouts for low-income borrowers who got drawn into subprime scams that they did not understand. For the long term, he proposes a new framework for fi nancial institutions, more transparent information, simpler contracts, improved risk-management markets, equity insurance and home loans linked to income, among other measures. Both his diagnosis and his prescription will be controversial, no doubt, but getAbstract thinks his book is a necessary text for anyone who wants to understand what's happened, and how to survive it and learn from it.

About the Author

Robert J. Shiller is the best-selling author of Irrational Exuberance and The New Financial Order. He is the Arthur M. Okun Professor of Economics at Yale University. He is the winner of the getAbstract International Book Award 2003.