Konjunktursignale der nächsten Tage

Diese Woche stehen der deutsche ZEW-Index und der EZB im Vordergrund. Die wichtigsten weltwirtschaftlichen Indikatoren der kommenden Tage lesen Sie hier:2018-12-07 Wochenvorschau Weiterlesen …

Wirtschaftsdienst exklusiv – Auswirkungen des Mindestlohns

Der gesetzliche Mindestlohn wurde zum 1. Januar 2015 eingeführt. Im Voraus wurden vor allem mögliche negative Beschäftigungseffekte der Einführung diskutiert. Jan Zilius (Mindestlohnkommission) und Oliver Bruttel (Geschäfts- und Informationsstelle für den Mindestlohn) ziehen auf Basis der inzwischen verfügbaren Daten und einer Vielzahl von Forschungsergebnissen in der Oktober-Ausgabe des Wirtschaftsdienst Bilanz und zeigen, dass auch andere Anpassungskanäle eine wichtige Rolle spielen

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Thomas Fricke: Macron in der Krise – Wenn den Star-Reformern das Volk wegläuft

Schröder, Blair, Renzi, Macron: Viele Politiker wollten der Wirtschaft gefallen – und endeten als traurige Figuren ohne Volk. Vielleicht ist der Mensch einfach nicht dafür gemacht, sein Leben ständig reformieren zu lassen.

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David Milleker: Ist der Zins in den USA bereits zu hoch?

Seit Beginn des aktuellen US-Konjunkturzyklus im Jahr 2009 ist eine Hintergrundmelodie der ökonomischen Diskussion, wieviel Geldpolitik praktisch bewirken kann. Vertreter der „säkularen Stagnation“ haben darauf hingewiesen, dass an der Nullzinsgrenze ein vermehrter Einsatz der Fiskalpolitik sinnvoll und notwendig ist. Mit Einleitung von zaghaften Zinsanhebungen im Dezember 2015 durch die US-Notenbank trat dann die Frage in den Vordergrund, welches Zinsniveau die US-Wirtschaft eigentlich würde verkraften können.

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Konjunktursignale der nächsten Tage

Diese Woche stehen die deutsche Nettoproduktion und der US-Arbeitsmarkt im Vordergrund. Die wichtigsten weltwirtschaftlichen Indikatoren der kommenden Tage lesen Sie hier: 2018-11-30 Wochenvorschau Weiterlesen …

Thomas Fricke: Drohende Wirtschaftskrise – Nicht schon wieder Deutschland-Bashing!

Deutschland droht der Abschwung, doch das ist kein Grund für Gürtel-enger-schnallen-Rhetorik. Ein Blick in die Zeit um 2005 zeigt, wie falsch Untergangspropheten wie Friedrich Merz schon damals damit lagen.

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Richard Thaler: Misbehaving – Was uns die Verhaltensökonomik über unsere Entscheidungen verrät

26. November 2018 Kommentare aus

Die Heimat des Homo oeconomicus sind wirtschaftswissenschaftliche Modelle. In der realen Welt sucht man vergeblich nach dieser stets rational handelnden, auf Nutzenmaximierung abstellenden Figur. Stattdessen tummeln sich dort Menschen, die oft unvernünftig, sprich entgegen ihrem Eigeninteresse handeln. Dies bereitet Ökonomen arge Probleme, ist aber das tägliche Brot von Psychologen. In den 70er-Jahren begannen Amos Tversky und Daniel Kahneman, reales menschliches Verhalten in die Ökonomie einzuführen. Zu ihnen stieß Richard Thaler, Autor dieses Buches und Nobelpreisträger von 2017. Mit ihrem evidenzbasierten Ansatz verbanden sie – gegen erheblichen Widerstand der Homo-oeconomicus-Gläubigen – Psychologie und Ökonomie zur Disziplin der Verhaltensökonomik. Sie gaben den Wirtschaftswissenschaften wie auch der Politik ein neues Instrumentarium an die Hand, um menschliches Verhalten besser zu verstehen und praktikable Konzepte zu entwickeln. Thaler erzählt kompetent und lebendig, wie die Verfechter des neuen Denkens allmählich Fuß fassten und für ihren Ansatz immer mehr Mitstreiter fanden. Ein unterhaltsames Buch, das viele Merkwürdigkeiten unseres Verhaltens erklärt und mit Gewinn zu lesen ist, findet getAbstract. go to abstract

Über den Autor:
Richard Thaler lehrt Behavioral Science and Economics an der University of Chicago. Er war unter anderem Berater von Barack Obama und erhielt 2017 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften. Er ist Co-Autor des Bestsellers Nudge.