Paul Mason: Postkapitalismus – Grundrisse einer kommenden Ökonomie

Die Weltwirtschaft kommt seit der jüngsten globalen Finanzkrise nicht mehr in Fahrt. Entwickelte Länder stöhnen unter der Schuldenlast, bedeutende Schwellenländer sind als Wachstumstreiber eingebrochen und viele Drittweltländer befinden sich in der Geiselhaft internationaler Rohstoffbörsen. Hinzu kommt, dass sich die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter öffnet. Warum werden die Volkswirtschaften der Krise nicht Herr?

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Konjunktursignale der nächsten Tage

Bislang gibt es in den Juli-Indikatoren für keine einheitliche Signale, wie das Brexit-Votum sich auf die Konjunktur auswirken könnte. Am Montag kommen hierzu weitere Hinweise vom Deutschen ifo-Geschäftsklima und insbesondere von den Geschäftserwartungen. Zum Wochenausklang wird in Euroland neben der vorläufigen Schnellschätzung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im zweiten Quartal auch die Juli-Inflationsrate bekanntgegeben. Zudem wird das US-BIP im zweiten Quartal samt Generalrevision der letzten drei Jahre publiziert. Die wichtigsten weltwirtschaftlichen Indikatoren der kommenden Tage lesen Sie hier: 2016-07-22 Wochenvorschau Weiterlesen …

Thomas Fricke: Deutscher Schuldenberg – Nicht so schlimm, dass wir zweitausendneunundvierzig Milliarden Euro Schulden haben

Wir hinterlassen unseren Kindern einen gigantischen Schuldenberg. Ob sie uns das später vorwerfen? Zumindest können wir alles ganz einfach erklären.

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Fabian Fritzsche: Brexit – na und?

Als am Morgen nach dem EU-Referendum in Großbritannien klar war, dass die Mehrheit recht überraschend für den Brexit gestimmt hatte, war die Aufregung an den Märkten groß. Das britische Pfund wertete über Nacht rund 11% gegenüber dem USD und gut 8% gegenüber dem Euro ab. Auch die Aktienmärkte brachen europaweit ein, der DAX verlor am Tag nach der Abstimmung fast 10%, der Eurostoxx 50 über 11% und der britische FTSE-100 fast 6% (in Pfund gerechnet, in Euro also über 13%). Auch die Umfragen nach der Abstimmung deuteten überwiegend die Erwartung deutlich negativer Auswirkungen an. Bei der Bloomberg-Konsensumfrage wurde etwa vor dem Referendum noch ein BIP-Wachstrum von 2,1% für 2017 erwartet – danach waren es nur noch 0,6%. Zuletzt senkte der IWF die Wachstumsprognosen aufgrund des Brexits nicht nur für Großbritannien, sondern auch für die Handelspartner klar nach unten. Ganze Horrorszenarien des ökonomischen Untergangs Großbritanniens werden an die Wand gemalt.

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Konjunktursignale der nächsten Tage

In der kommenden Woche dominieren europäische Themen. Über die Befindlichkeit von Finanzmarktanalysten und Unternehmen geben die ZEW-Konjunkturerwartungen am Dienstag beziehungsweise die Einkaufsmanagerindizes am Freitag Auskunft. Am Donnerstag tagt der EZB-Rat und erörtert die Konsequenzen des Brexit-Votums. Die wichtigsten weltwirtschaftlichen Indikatoren der kommenden Tage lesen Sie hier: 2016-07-15 Wochenvorschau Weiterlesen …

Thomas Fricke: Angst macht Krise

Inflation, Eurokrise – in Deutschland jagt seit Jahren ein Sorgen-Hype den nächsten. Dabei erweist sich die Angst oft als Irrtum. Wir brauchen einen Weisen-Rat für reale Risiken.

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Wirtschaftsdienst exklusiv – Bildungsinvestitionen gegen soziale Ungleichheit?

10. Juli 2016 Kommentare aus

Deutschland investiert zu wenig in Bildung – darüber sind sich Wissenschaft und Medien einig. Aber haben die Bildungsausgaben in der Vergangenheit überhaupt zu mehr Chancengleichheit geführt? Wie und wo können Bildungsinvestitionen am effektivsten eingesetzt werden? Inwieweit können sie zur besseren Integration von Migranten beitragen? Diese Fragen diskutieren Experten in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsdienst.

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