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Archive for the ‘Gästeblock’ Category

Fabian Fritzsche: Frankreich, der kranke Mann Europas?

Nachdem Griechenland offenbar nicht mehr als Schreckgespenst für den Zusammenbruch des Euros taugt, Portugal auch nicht so recht in den Fokus rücken will und die spanische Wirtschaft kräftig expandiert, verteilt sich die mediale Aufmerksamkeit auf Italien und Frankreich.
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David Milleker: Die Bilanz der US-Notenbank wird dauerhaft groß bleiben

4. Mai 2017 Kommentare aus

Die US-Notenbank (Fed) befindet sich derzeit definitiv auf dem Weg aus der Krisenpolitik, deren Auslöser die Finanzkrise in den Jahren 2008 und 2009 war. Im Zuge derselben wurden die Zinsen auf Null gesenkt und seit 2009 in mehreren Schritten das Bilanzvolumen durch Anleihekäufe massiv vergrößert. Aktuell hält die Fed 4,5 Billionen US-Dollar an Anleihen in ihren Büchern – verglichen mit 870 Mrd. zu Ausbruch der Finanzkrise.

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Fabian Fritzsche: Zinsanstieg! Welcher Zinsanstieg?

Spätestens als gegen Ende 2016 die Zinsen auf deutsche Staatsanleihen von negativen Werten relativ zügig auf satte 0,4% stiegen, waren sich die Kommentatoren einig: Die Zeit niedriger Zinsen sei nun vorbei. Selbst Ökonomen, die unverdächtig sind, überall Inflationsgefahren zu sehen und daher schon frühzeitig und in jeder Situation höhere Zinsen zu fordern, erwarteten für 2017 höhere Inflationsraten, eine Trendwende in der expansiven Geldpolitik der EZB sowie steigernde Langfristzinsen.
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David Milleker: EZB-Ausstieg: Erst das Kaufprogramm, dann die Zinsanpassung

4. April 2017 Kommentare aus

Die Konjunktur im Euro-Raum läuft aktuell ansprechend mit solidem Wachstum und rückläufiger Arbeitslosigkeit. Die Inflationsrate im Februar lag auch vorübergehend mal beim angestrebten Zielwert, wenn auch primär bedingt durch deutliche statistische Effekte aus dem Ölpreisanstieg.

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Fabian Fritzsche: Außenhandel: Verlierer Deutschland

Mit der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten hat die internationale Diskussion um Leistungsbilanzsalden neuen Schwung erhalten. So sagte der Chef des Nationalen Handelsrats in den USA, Peter Navarro, Deutschland beute seine Handelspartner durch einen schwachen Euro und profitiere von einer extrem unterbewerteten ‚impliziten Deutschen Mark‘. Eine ähnliche Kritik wurde auch an dieser Stelle schon einige Male geäußert, aber auch wiederholt etwa vom IWF, der EU-Kommission oder der französischen Regierung.
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David Milleker: Zu „alternativen Fakten“ nun die „alternative Statistik“?

6. März 2017 Kommentare aus

Donald Trump ist schon während des Wahlkampfs mit einigen eher außergewöhnlichen  statistischen Aussagen etwa über die Höhe der US-Arbeitslosenquote, der Kriminalität oder  des Außenhandels aufgefallen. Dafür gibt es inzwischen den von seiner Beraterin  kreierten Ausdruck der „alternativen Fakten“.

Es kommt jetzt zwar nicht vollkommen überraschend, dass es seitens der Trump-Administration scheinbar Überlegungen gibt, statistische Verfahren grundlegend anzupassen, allen voran die Berechnung des US-Außenhandels.

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David Milleker: Der neue Protektionismus und der Blick auf die Vorleistungsketten

8. Februar 2017 1 Kommentar

Mit Präsident Trump in den USA scheint die Ära der zunehmenden Globalisierung zumindest unterbrochen, wenn nicht gar beendet. Jetzt geht es erstmals wieder darum, die Wirkung der Einführung dauerhafter Zollschranken ernsthaft zu analysieren. Die traditionelle Handelstheorie aus dem Lehrbuch ist hier freilich nur bedingt hilfreich. Denn faktisch reden wir beim internationalen Handel eigentlich nicht (mehr) darüber, dass ein Land besser Autos und ein anderes besser Computer herstellen kann. Vielmehr sind heute verschiedene Fertigungsstufen über viele verschiedene Länder verteilt. Hans-Werner Sinn hat hierfür einmal den Begriff der Basarökonomie eingeführt. Und eigentlich sind inzwischen die meisten Volkswirtschaften auf der Welt davon geprägt.

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