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Archive for the ‘Gästeblock’ Category

David Milleker: Euro-Krise 2.0?

5. Juni 2018 Kommentare aus

Mit den Irrungen und Wirrungen rund um die Regierungsbildung in Italien ist das Gespenst der Euro-Krise zurück, das erstmals 2010 im Zusammenhang mit der griechischen Staatsschuldenkrise umging. Die Renditen für Staatsanleihen der Euro-Peripheriestaaten stiegen deutlich, die der Kernländer sowie der „sicheren Häfen“ außerhalb des Euro-Raums fielen. Hinter den ähnlichen Preisbewegungen während der ersten Euro-Krise standen damals breit angelegte Kapitalbewegungen aus den Peripherieländern oder kurz Kapitalflucht. Weiterlesen …

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Fabian Fritzsche: Trumps ökonomische Erfolge

29. Mai 2018 Kommentare aus

Seit knapp eineinhalb Jahren ist Donald Trump nun im Amt und bei aller Kritik am Chaos in der US-Regierung und dem aggressiven, poltrigen Auftreten des US-Präsidenten scheint doch immer wieder Verwunderung durch, dass diese Art der Politik offenbar zumindest partiell Erfolge hat. So attestiert ihm nicht nur Horst Seehofer Tatkraft und Konsequenz. Auch in den Medien finden sich neben lobenden Worten für die niedrige US-Arbeitslosenquote immer wieder Kommentare, in denen hervorgehoben wird, dass China und auch Europa unter dem Druck nun offenbar zu Zugeständnissen in der Handelspolitik bereit sind.
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David Milleker: Ungeliebte Vormachtrolle

7. Mai 2018 Kommentare aus

Zu Jahresbeginn sah es so aus, als ob sich politisch wie wirtschaftlich ein günstiges Zeitfenster für eine institutionelle Reform des Euro-Raums öffnen würde. Der französische Präsident Emmanuel Macron unterbreitete den europäischen Partnern weitreichende Vorschläge für eine Erneuerung der Gemeinschaft. Auch in ihrem Koalitionsvertrag stellten die Unionsparteien und die SPD „Ein neuer Aufbruch für Europa“ an den Anfang des Papiers. Die finanzstärksten Mitglieder der europäischen Union erweckten den Eindruck in eine Richtung zu arbeiten. Weiterlesen …

David Milleker: Chinesisch-amerikanischer Handelskonflikt: Ein Blick auf den möglichen Kollateralschaden

3. April 2018 Kommentare aus

Die handelspolitischen Maßnahmen der US-Administration haben seit letzten Monat eine klare Stoßrichtung vorgegeben: Sie wenden sich gegen China. Das gilt sowohl für die Ankündigung expliziter Sanktionen wegen des Umgangs der Chinesen mit geistigem Eigentum als auch für die Stahl- und Aluminiumzölle, von denen (erst einmal) ein sehr weitreichender Länderkreis ausgenommen wurde – China jedoch nicht. Weiterlesen …

David Milleker: US-Strafzölle: Droht ein Handelskrieg?

6. März 2018 Kommentare aus

US-Präsident Trump hat angekündigt, Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte zu verhängen. Grundlage hierfür ist Abschnitt 232 des Handelsgesetzes von 1962, der eine Handelsbeschränkung aufgrund von Wirkungen auf die nationale Sicherheit erlaubt. Im konkreten Fall, so die Argumentationslinie, ist die nationale Sicherheit dadurch bedroht, dass die Verteidigungsindustrie auf Stahlimporte angewiesen ist und sich daraus negative Abhängigkeiten ergeben. Weiterlesen …

David Milleker: Wird Großbritannien ein EU-Vasallenstaat?

6. Februar 2018 Kommentare aus

Mitte Dezember schien es für einen kurzen Moment fast so, als würde die britische Regierung in den Brexit-Verhandlungen der Realität ins Auge schauen und ökonomisch-politische Realitäten anerkennen. Im Endeffekt erkaufte sie den Eintritt in Phase II der Verhandlungen dadurch, dass sie sämtliche Verhandlungspositionen räumte. Angefangen vom Akzeptieren der Austrittsrechnung über das Anerkennen der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs bis hin zum Bleiberecht aller EU-Bürger auch über den Austritt hinaus. Weiterlesen …

Fabian Fritzsche: Politik und Wachstum

10. Januar 2018 Kommentare aus

Nahezu täglich streiten die Parteien in Deutschland und anderen Ländern über die beste Wirtschaftspolitik, ganze Hundertschaften von Kommentatoren in Zeitungen, Magazinen und Blogs diskutieren, wie die Wirtschaftspolitik sein sollte. Was die „richtige“ Wirtschaftspolitik ausmacht umfasst zahlreiche Punkte, ein wesentliches Element ist aber immer das Wirtschaftswachstum. Vorschläge und Ideen von Partei A werden von Partei B kritisiert, weil diese das Wachstum bremsen, was dann mehr Arbeitslosigkeit und weniger Wohlstand bedeuten würde.
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