Jean Drèze und Amartya Sen: Indien – Ein Land und seine Widersprüche

IndienIndien ist ein Phänomen. Nirgends auf der Welt finden sich extremere Unterschiede zwischen oben und unten, zwischen unfassbarem Reichtum und bitterer Armut. Das Buch zeigt die Ursachen auf und macht Lösungsvorschläge.  Im Land des „Ja, aber“ läuft vieles schief: Indien ist demokratisch, aber die Politiker sind der Wirtschaft und nicht der Bevölkerung verpflichtet. Korruption wird einerseits gesetzlich bekämpft, andererseits wird aber die Beamtenimmunität gestärkt. Der leise Optimismus der Autoren mag angebracht sein, aber der Weg, den sie beschreiben, ist unzweifelhaft steinig, solange die Öffentlichkeit nicht bereit ist, sich mit dem Elend der unteren Bevölkerungsschichten auseinanderzusetzen. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die mehr über die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Strukturen und Dynamiken Indiens erfahren möchten. go to abstract

Über die Autoren
Jean Drèze ist Indienexperte und Gastprofessor an der Universität von Allahabad. Nobelpreisträger Amartya Sen ist Professor für Philosophie und Ökonomie an der Harvard-Universität und einer der einflussreichsten Wirtschaftsethiker der Gegenwart.

Konjunktursignale der nächsten Tage

Nicht nur wegen des Pfingstfeiertags richtet sich das Augenmerk auf die zweite Wochenhälfte. Am Donnerstag wird das Economic Sentiment für die Eurozone veröffentlicht. Der Freitag bringt Aufschluss über die Kreditvergabe in der Eurozone und die Konjunktur in der Schweiz.

Die wichtigsten weltwirtschaftlichen Indikatoren der kommenden Tage lesen Sie hier: 2015-05-22 Wochenvorschau Weiterlesen…

Dritte große Umfrage – Was denken Deutschlands Ökonomen 2015?

Mehr als 900 Ökonomen haben in den ersten drei Wochen auf die dritte große Umfrage unter deutschsprachigen Wirtschaftswissenschaftlern geantwortet – die größte und umfangreichste Befragung über Selbstverständnis, ökonomische Überzeugungen und politische Präferenzen der Zunft. Nächsten Dienstag läuft die Frist aus. Ausgewertet wird im Juni – in der Süddeutschen Zeitung und hier im WirtschaftsWunder. Die genauen Termine folgen in Kürze. Weiterlesen…

Jay Pocklington – Die Weltwirtschaftskrise: eine Krise des ökonomischen Denkens

Es gibt Zeiten, in denen traumatische Ereignisse das Leben überschatten, sodass all die Dinge, die uns richtig und wichtig erscheinen sich relativieren und in den Hintergrund treten. Ist der Vergleich zwischen einer Lebensbiografie und der weltwirtschaftlichen Entwicklung erlaubt, dann darf die auf das Jahr 2008 zurückgehende Finanzkrise als ein solch tiefgreifendes Ereignis gewertet werden. Weiterlesen…

Konjunktursignale der nächsten Tage

Diese Woche stehen Daten aus den Euroland und China im Vordergrund. Die Einkaufmanagerindizes für Euroland dürften schwach seitwärts tendieren. Für China hingegen ist mit einer Stimmungsverbesserung zu rechnen.

Die wichtigsten weltwirtschaftlichen Indikatoren der kommenden Tage lesen Sie hier: 2015-05-15 Wochenvorschau Weiterlesen…

Frickes Welt – Britische Hausfrau

Beim Image haben die Griechen noch Luft nach oben. Anders die Briten: mehr Wachstum, weniger Arbeitslose. Ganz ohne Euro. Skeptisch macht nur, dass das Land hoch verschuldet, mäßig produktiv und abhängig vom Finanzgedöns ist.

Weiterlesen…

Fabian Fritzsche: Welt-Überschussmeister Deutschland

Im März 2015 exportierte Deutschland so viele Waren wie nie zuvor, der Handelsbilanzüberschuss war nur in einem einzigen Monat zuvor höher. Den so begehrten Titel „Exportweltmeister“ gewinnt Deutschland damit zwar nicht zurück, der Vorsprung Chinas ist dafür schlicht zu groß, aber beim Leistungsbilanz-Überschuss schlägt uns niemand. Weiterlesen…

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 125 Followern an