Chrystia Freeland: Die Superreichen. Aufstieg und Herrschaft einer neuen globalen Geldelite

SuperreichenEine kleine Elite mit einem gigantischen Milliardenvermögen bildet eine neue globale Klasse und gestaltet zunehmend die Regeln in Politik und Wirtschaft – natürlich zu ihren eigenen Gunsten. Wie die technologische Revolution zusammen mit der Globalisierung und einer stark unternehmerorientierten Politik dieser Personengruppe zu ihrem zweifelhaften Aufstieg verhalf, während große Teile der Gesellschaft vom wachsenden Wohlstand abgehängt wurden, legt die Wirtschaftsjournalistin Chrystia Freeland außergewöhnlich überzeugend dar. In mehr als zwei Jahrzehnten Recherche hat sie eine immense Fülle von Informationen zusammengetragen, auf deren Basis sie jenseits jeglicher klassenkämpferischen Ambitionen eine harte, faktenbasierte Kritik dieser Entwicklung formuliert. So ist das Buch gleichzeitig Elitenpsychogramm, Wirtschaftsgeschichte und Grundkurs in Ökonomie und Politik. Auch wenn der Ausblick am Ende eher pessimistisch ausfällt: getAbstract empfiehlt das Buch jedem politisch Interessierten, weil es auf angenehm nüchterne und unideologische Weise darlegt, dass Staaten und Gesellschaften langfristig nicht auf Egoismus, Spaltung und rigoroser Interessendurchsetzung einer kleinen, reichen Oberschicht aufbauen können. go to Abstract

Über die Autorin

Chrystia Freeland ist Redakteurin bei Thomson Reuters Digital und ehemalige stellvertretende Herausgeberin der Financial Times. Außerdem schrieb sie für den Economist, die International Herald Tribune und die Washington Post.

Axel Reimann: Bluten in der Glaubenskrise

Was verbindet Asthma, Diabetes, Lungenentzündung und die Pest (mal abgesehen davon, dass man dergleichen Unbill in jedem Fall immer als äußerst unangenehm empfindet). Na? Zu schwierig? Vor ein paar Jahrhunderten war die Antwort sonnenklar: Solche Leiden behandelt man alle mit einem ordentlichen Aderlass.
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Konjunktursignale der nächsten Tage

Die wichtigsten weltwirtschaftlichen Indikatoren der kommenden Tage lesen Sie hier: 2014-04-18 Wochenvorschau

Die wichtigsten Ereignisse der kommenden Woche

Einmal mehr richtet sich der Blick auf die Frühindikatoren. Der chinesische Einkaufsmanagerindex wird am Mittwoch zeigen, ob sich dieses Schwergewicht unter den Schwellenländern wieder etwas erholt. Das europäische Pendent dürfte mehr oder weniger seitwärtslaufen, gestützt von einem positiven Rückprall in Deutschland. Am Donnerstag folgt die ifo-Umfrage, bei der insbesondere auf die Geschäftserwartungen zu achten ist.

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Fabian Fritzsche – Uli Hoeneß und das verschwundene Auslandsvermögen

Es ist allgemein bekannt, dass die USA ein Nettoauslandsschuldner sind und auch die Eurozone weist in Summe ein negatives Nettoauslandsvermögen in nicht unerheblicher Größenordnung auf.[i] Die Schuldnerposition der USA wird dabei oftmals als Gegenposition zur chinesischen Gläubigerposition gesehen.

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Wirtschaftsdienst exklusiv – Europawahl: Demokratische Legitimität verbessern?

Vor der Wahl zum Europäischen Parlament im Mai 2014 macht sich Sorge breit. Werden die Wahlberechtigten tatsächlich ihr Stimmrecht wahrnehmen? Werden sie es nutzen, um ihr Unbehagen an der EU durch Stimmen für EU-kritische Parteien zum Ausdruck zu bringen? Was wurde bisher getan, um die demokratische Legitimität zu stärken? Und wie sind diese Aktionen zu bewerten? Dazu diskutieren im aktuellen Zeitgespräch renommierte Ökonomen, Politologen und Juristen.

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Konjunktursignale der nächsten Tage

Die wichtigsten weltwirtschaftlichen Indikatoren der kommenden Tage lesen Sie hier: 2014-04-11 Wochenvorschau

Die wichtigsten Ereignisse der kommenden Woche

Die Indikatorenwoche startet mit den US-Einzelhandelsumsätzen, die dank einer starken Lohnentwicklung kräftig zulegen werden. Am Dienstag urteilen die Finanzmarktanalysten über die Konjunktur. Die ZEW-Konjunkturerwartungen sollten weiter sinken. Die ersten Bruttoinlandsproduktdaten für das abgelaufene erste Quartal 2014 liefern die Chinesen. Wir erwarten ein für chinesische Verhältnisse schwaches Wachstum.

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David Milleker – Tarifabschlüsse nähern sich wieder dem Verteilungsspielraum

9. April 2014 Kommentare aus

Etwa seit dem Jahr 2005 bessern sich in Deutschland Lohn- und Konsumentwicklung. Keine besonders bemerkenswerte Leistung, wenn man sich daran erinnert, dass durch die vorherige Phase der Stagnation die Messlatte extrem niedrig liegt. Festzustellen ist zudem, dass die Konsum- der Lohnentwicklung deutlich vorausgeeilt ist. Das lässt sich an der rückläufigen Sparquote der privaten Haushalte ablesen. Wie lässt sich also die Gesamtentwicklung bewerten?
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